Ich freue mich über Ihren Besuch, und                                                                                                            
begrüße Sie  sehr   herzlich.       

   

                                                           
                                                                                                                                                        





                                  

 Hinweis: 

Alle Gedichte von Horst M. Kohl sind urheberrechtlich geschützt.

Auf meiner Homepage findet man eine Auswahl von Gedichten, die mir besonders am Herzen liegen. Auch sind sie Richtungsweisend für meinen Lebensverlauf, und meiner Denkweise. 

Gedichte geben auch Meinung wider.

Meinungsfreiheit ist, und bleibt ein unantastbares Gut

Voltaire geb. 1694, gest. 1778 dazu:

"Ich verachte Ihre Meinung, aber ich gäbe mein Leben dafür, dass Sie sie sagen dürfen"!

                                                                                                                          

 

Weinstock in unserem Garten

                                                                                                Foto: Horst M. Kohl

                           Weinstock in unserem Garten



Meinen Kindern

Der Welt soll man vertraun,
Auf sie sich nicht verlassen;
Hab auf dich selbst Vertraun,
Wo andre dich verlassen.

Und wo dein Selbstvertraun
Wie das auf Menschen bricht,
Da hab auf Gott Vertraun,
Er verlässt dich nicht.
Friedrich Rückert

 

 Sei fröhlich

Sei fröhlich, lass Trübsal in dir nicht geschehen
Vermeide Menschen, die alles Grau in Grau nur sehen
Verschwende nicht Gedanken an alle Schlechtigkeit
Suche schöne Dinge dir, zum Zeitvertreib

Lege ab, belastendes Gegrübel
Nimm an das Angenehme, vertreibe das Übel
Sinne nach schönen Gedanken
Lass andere -wenn sie es so wollen- sich Zanken

(c) by Horst M. Kohl, 17.März 2017
Poet, Menschen -und Naturfreund 

Halte Ausschau nach schönen Dingen

Mein Leben nun dreiundsiebzig Jahre schon währt
Hat auch manch Ungemach sich in mir gebährt
Manche Straßen, manche Wege darin gegangen, im Traum
Habe spät begonnen, auf den HERRN zu bau`n 

Ereignisse mich mahnten, es sei an der Zeit
Vorbei sind nun die Jahre, des unwürdigen Streit
Will nur noch leben im, Einklang mit Mensch und Natur
Wer weiß wie lange sie noch tickt, meine Lebensuhr

Bin wie ein Sturm durch mein Leben gezogen
Habe manchmal auch Menschen belogen
Durch eigene Schuld, geendet in Einsamkeit
Doch der HERR, er war von mir niemals weit

Höre also, halte Ausschau nach des Lebens schönen Dingen
So wird dein Leben leichter dir gelingen
Denn rasch sind die Jahre dahin
Was macht es aus, im Herzen zu leben mit frohem Sinn?

(c) by Horst M. Kohl, 17. März 2017
Poet, Menschen- und Naturfreund  

Andenken an meine Geburtsstadt, 
Bernstein, am Strand von Pillau gefunden
Ostpreußen
Ostpreußen, das Land
Wo mein Leben seinen Anfang fand
Im Land der dunklen Wälder, der blauen Seen
Dem Ostsee-Strand, mit heftigen Sturmes-Wehen
Dort man einst am Strande, einen Bernstein fand
"Gold des Meeres" wird er auch genannt
Seine Farbe, Honiggelb
Für mich, der schönste Stein der Welt
Ein Relikt, längst vergangener Zeit
Nun der Heimat zum Gedenken, in meinem Hause bleibt
Wer niemals Gefühl für Heimat hatte, wird es nie versteh`n
Dieses Fühlen im Herzen, dieses Zehr`n
Meine Jahre sind vergangen
Nach Pillau strebt noch immer mein Verlangen
Werde es wohl niemals sehen
Muss weiter leben, mit meinem stillen Sehnen
(c) by Horst M. Kohl
Poet, Menschen-und Naturfreund
 
                                            Foto: Unbekannt, aus alten Unterlagen


Des alten Müllers Plag

Hat sich`s begeben in längst vergangener Zeit
in einem unbekannten, kühlen Wiesengrunde.
Dort drehte einst ein Mühlenrad, unermüdlich seine Runde
dessen glanzvolle Tage, sie liegen zurück, sehr weit

Der Müller, er war ein fleißiger Mann
wusste, dass er nicht mehr lange kann.
Schon alt und auch sehr geschlagen
lag vor ihm seine Zukunft, voller Fragen

Das Mühlenrad täglich sich drehte, und drehte
es forderte den Meister auf, zum Kommen.
Er bat Gott um Kraft, im Gebete
hatte sich in seiner Not,  auf den HERRN besonnen.
Nahm manchen Mehlsack auf den Rücken
mehr und mehr, die Lasten ihn darnieder drückten.
Weiter drehten sich die Mühlensteine,
mit seinem Tagewerk, blieb er ganz alleine.
Keiner wollte die schwere Arbeit noch verrichten
man tat lieber nach Leichteren sich sichten.
Angenehmer war doch der unbeschwerte Abend,
nicht seinen Körper, bis zur späten Abendstunde plagend.
Im Liedgut, die Mühle voll Romanze,
auch der kühle Wiesengrund.
Dem alten Müller,  nichts blieb ihm von diesem Glanze
es schlug ihm wohl bald, seine letzte Lebensstund.
(c) Horst M. Kohl, 20. Februar 2017
Poet, Natur- und Menschenfreund 
Hauptsach`, MIR geht`s gut


-Was sich so manche/r denkt-

Hauptsach`, MIR geht`s gut
was interessiert`s mich, was man anderen tut
wie es denen ergeht, ist mir egal
Hauptsach`, mir geht`s maximal

Hauptsach`, MIR geht`s gut
stehe nicht zu meinem Glauben, bleib lieber auf der Hut
Sich zu meiner Religion bekennen, ist nur fatal
wird ein Christ verfolgt, ist mir`s  auch egal
-Der Verfasser-
Verfolgt, des Glaubens wegen
werden Christen
spricht man sich aus dagegen
bittet man: "Streiche mich aus deinen Listen"


Christlich will ICH mich bekennen
JESUS als meinen HERREN anerkennen
Unterwerfen werd`ich mich niemals, fremden Glauben
mich verführen, nicht erlauben

Nicht: Hauptsach` "MIR geht`s gut"
mich interessiert, was man meinen Schwestern/Brüdern tut
schrecklich, wer wegen seines Glaubens flieht
mir scheint, Christenverfolgung bleibt ein ewig traurig`Lied

(c) Horst M. Kohl, 7. Februar 2017
Poet, Menschen- und Naturfreund


Dieses Himmelsschauspiel lässt nichts Gutes ahnen...


Mensch und Natur

Es weht und singt der Wind
mir sein Lied so ganz vertraut,
er war mein Freund, mir schon als Kind
als ich zu meinem Drachen habe hoch geschaut

Zu den ziehenden Wolken, mein Blick war gespannt
wohin des Weges, ist ihr luftiger Zug?
Ihr Ziel, es blieb mir unbekannt
Wind, er trägt auch der Vögel unbestimmten Flug

Er kühlt die feuchte Stirn des Bauers auf dem Feld
bringt regenschwere Wolken, zur trockenen Natur
der Wind, ein Helfer für uns ohne Geld
zu unserem Wohle, stets auf Tour

Doch Wehe, wenn er sich verändert gar argen zum Sturm
dann wird entfesselt urgewalt`ge Kraft
es läuten Alarm die Glocken hoch vom Turm
die Rettung mit Signal, freie Bahn sich schafft

Es sprüht und peitscht der Regen
pfeifend durch Straßen und Gassen
Helfer sind unterwegs auf unsicheren Wegen
um zur Rettung, nichts zu unterlassen

Alsbald legt sich Sturm als Wind hernieder
vorbei ist seine brausende Jagd
Menschen treten vor ihre Häuser wieder
um zu schauen, was das Unwetter hat alles vollbracht

Beklommen betrachten Menschen, was da geschah
schaudernd begreifen sie, was ihr Auge sah
Allmächtigkeit war es, was sie hat erfasst
gegen die Natur, alles Moderne, zur Kläglichkeit verblasst

(c) Horst M. Kohl, 4. Februar 2017

 

Durch Liebe, die Welt verändern

Menschen, sie sollen sich lieben
Darüber wurde schon viel geschrieben
Noch zu Wenige sind es, die solches beachten
Zu viele gibt es, die ihren Nächsten, lieber verachten

Er  denkt nicht in deinen Dimensionen
Lebt  in seiner Welt, vielleicht auch ohne Visionen
Sitzt  am Gehweg, bittet um Almosen
Ein  anderer ist behindert, eingenässt sind seine Hosen

 Alles kein Grund, um Menschen zu verachtenWas macht es aus, diese ohne Ablehnung zu betrachten?Seltsam fremd ist mir manch übles GeredeDem ARMEN von meinem Wenigen, ich gerne noch gebe

Gott hat es mit meinem Dasein gut gemeint
Hab trotzdem im Leben, meine Tränen geweint
An manchen Absturz, knapp so vorbeigeschrammt
Hat mir der HERR, doch meinen Weg genannt

Auch ein Bettler ist nicht schlechter als du, und ich
Weshalb er zu dem wurde, wir wissen`s doch nicht
Es sollte sich ändern, so manches Menschen Sinnen
Mit Nachdenken über seinen Nächsten beginnen

 (c) Horst M. Kohl, 2. Februar 2017

 

 Man nennt sie Penner

Kein Mensch als "Penner" wird geboren
doch scheint mancher schon mit Lebensbeginn verloren.
Leben, bemächtigt sich des Menschen mit urgewaltger Kraft
entzieht, -kaum geboren- dem Individuum allen Lebenssaft

 Es windet sich der Mensch, nach seinen Möglichkeiten
hat auch keinen, der ihn auf seinem Wege, möcht`begleiten
Chancen auf ein hoffnungsvolles Leben, stehen schlecht
hat`s versucht, doch keinem war es recht

Das Leben eines "Penner"
es wurde noch keinem, zum großen Renner
Das Dasein kommt ihnen vor, wie fallendes Laub
die Ohren der Eitlen, -für Clochards-, sie bleiben taub

Keiner wird zum "Penner" geboren
zu schnell werden ARME, über einen Kamm geschoren
Wer gibt denen, die HABEN, -über jene, die nichts besitzen-das Recht an deren Menschenwürde nur zu ritzen?

Verdammt sei des Menschen Eitelkeit
bildet sich ein, er sei was Besseres, in seinem teuren Kleid?Versteigt sich eitel im Gedanken
ihn brächte in seinem Leben, nichts ins Wanken

Glaubt von sich, er sei der Größte unterm Himmelszelt
fühlt sich in seinem Alltagsleben als,uneingeschränkter Held
Doch bedenkt er nicht, wie rasch es kann geschehen
das auch ihn mal treffen können, "Penner-Wehen"

Ja, keiner zum "Penner" wird geboren
vom Schicksal doch recht rasch und, ungewollt geschoren
Der einst so Eitle sitzt dann da am Platze kläglich
hält seine Mütze auf, für milde Gaben täglich

Bedenke: "Keinem, der auf der Straße lebt
hat`s dorthin gestrebt"
Bevor du dein Urteil über jene hast gesprochen
hättest besser mal in dies`Milieu hinein gerochen.

(c) Horst M. Kohl, 20. Januar 2017

 

Pendel des Lebens
-Perpendikel-

Das Pendel des Lebens
es schwingt niemals vergebens.
Im gleichmäßigem Takt
schon begonnen, als wir noch waren nackt.

Das Pendel im Schwung
trieb an das Herz, es war noch jung.
Voller jugendlicher Kraft
hatte es auch vieles geschafft.

Das Pendel, es schwingt Stund`für Stund`
gleichmäßig und rund.
Tag für Tag
im Alter dann, setzt ein, langsam die Plag.

Das Pendel im Schwingen
will nicht mehr so richtig gelingen.
Langsamer wird das Pendel, geringer der Schwung
vom Uhrwerk getrieben, welches auch nicht mehr jung.

Für jeden ist die Lebensuhr mal abgelaufen
da hilft auch nicht das Haare raufen.
Mit dem letzten Uhrenschlag steht auch das Pendel still
bleibt zu hoffen, dass uns dann  der HERR noch will.

(c) Horst M. Kohl, 20. Januar 2017  

Ängste der Nacht

Wollte mich des Vergessens` ergeben
doch zu ereignisreich war mein Leben.
Vergangenes, es holte mich immer wieder ein
war mit meinen Erinnerungen, dann sehr allein.

Zu viel um mich herum, war geschehen unter der Erden-Sonne
denn, schon als Jüngling erfuhr ich nicht nur Wonne.
Vergebens, ja vergebens, gab ich mich hin, dem Vergessen
es gab etwas, was es mir verboten hat, ein unsichtbar`Wesen.

Es buhlten in meinem Kopfe vielerlei Gedanken
jeder davon wollte erster sein, um mich zu bringen ins Wanken.
Wurde ganz trunken, vom Gedanken verdrängen
ach, dachte ich mir, wenn mir doch endlich welche der Wonne gelängen.

Entfliehen wollte ich, in eine Welt ohne Schwermut
doch musste ich bleiben, hatte mich doch verlassen, der Mut.
Im Vertrauen auf Gottes baldiges Kommen
hatte ich meine zugesagte Hilfe vernommen.

Tränen, oft Begleiter waren in mancher Nacht
durch sie, wurde ich um meine seelischen Kräfte gebracht.
Der HERR, er hatte mein Flehen vernommen
mich, mit meinen Betrübnissen unter seine Fittiche genommen.

Vergangenheit, sie ist für mich nun abgeschrieben
lebe endlich unbeschwert mit allen meinen Lieben.
Frei ist mein Kopf, von traurigen Gedanken
nur noch liebevolle Gefühle, neu in mir ranken.

Es haben sich gelichtet der Seele Nebel
werden auch nicht überschritten, deren Pegel.
Auch das Reich der dunklen Nacht
mir nun keine Angst mehr macht. 

(c) Horst M. Kohl, 16. Januar 2017 

Verschlungen sind manche Lebenswege
-aus meiner frühen Jugendzeit-

Auf des Lebens dunklen Wegen
bin ich vor langen Jahren einst gewesen.
Erinnerung daran, mich immer noch verbittert
habe ich doch nicht nur, um mich gezittert.

Während ein anderer von Jugendliebe sang
ich immer tiefer, in Hoffnungslosigkeit gelang.
Nichts gefunden, was mein Herz noch hät`erhebt
habe nur Angst, um Zukunft stark erlebt.

Eine Situation, von mir selbst geschaffen 
hätte besser von lockenden Angeboten, gelassen.
Nicht alles was schön, ist gut für die Seele
Gläubiger sind schnell, an deiner Kehle.

Heute ein sorgenfreies Leben ich führe
nicht mehr im Vergangenen ich rühre.
Blicke  nicht herunter auf "goldene" Zeiten
vergesse auch nicht die Jahre voller Leiden.

Gott danke ich, für mein heutiges Wohlergehen
er hat mich erlöst, aus großen Leidens wehen.
Niemals wird mich mehr Hochmut erfassen
bleibe auch gegenüber jeglichem Konsum gelassen.

Meine Familie, mein Gottesglaube
fällt keiner weltlich`Verführung zum Raube.
Lebe mein Leben in Würde zu End`
danke Gott, und falte zum (Dank) Gebet meine Händ`

















1962

         Ich war jung, dumm und hatte Schulden gemacht.
       Mein Weg von süßen Träumen, er endete in Albträume!
       So ergeht es auch heute ( nicht nur) vielen Jugendlichen.

 

Plädoyer für unsere Natur

Gerne stehe ich in des Waldes-schatten
Wiesen um mich herum erscheinen, wie grüne Matten.
Sonne brennt auf die Erde hernieder
und doch singen meine gefiederten Freunde ihre Lieder

Höre auch plätschern das kühle Bächlein, meiner Kinderzeit
Erinnerungen fordern mich, zu einem kleinen Verbleib.
Dank empfinde ich, gegenüber unserer Natur
doch sie muss leiden, unter der Menschen Diktatur.

Sie beschenkt uns noch immer, trotz ihrer Not
auch bedenke ich, was alles sie uns Menschen schon bot.
Geschenke an uns, sie werden wohl weniger
deshalb diene ich gerne der Natur, als Prediger.

Noch rauschen Wälder und, blühen Wiesen
wie lange darf die Menschheit, solches genießen?
Im Morgenlicht für uns, die Natur noch funkelt auf
Menschheit besinne dich, wach endlich auf.

Wach auf und, erlebe des Tages Freuden
lasst uns nicht vor Raubbau, unsere Häupter beugen.
Lasst uns unsere Stimme erheben aus voller Brust
damit noch unsere Enkel Natur erleben dürfen, voller Lust.

Lila Kühe, bunte Bärchen
lehren unseren Kindern, dümmliche Märchen.
Erlebte Natur, dies tut unseren Kindern gut
He`Eltern steht auf, habt endlich mal Mut!.

Wer Natur erlebte, und auch deren Nebeldüfte roch
vielleicht  einst dabei mal aus seinem Zelte kroch.
Ihn begleiten solche Erlebnisse, ein Leben lang
doch derzeitige Entwicklung, sie macht mich bang.

(c) Horst M. Kohl, 14. Januar 2017

Horst M. Kohl     Poet, Natur- und Menschenfreund

 

 

 









 Foto: Horst M.Kohl   Poet, Menschen- u. Naturfreund

Ins Leben entlassen
-Episode meiner anfänglichen Eigenständigkeit-

Hatte vor vielen (55) Jahren
mal mein Leben an die Wand gefahren.
So, dass es richtig krachte
mit dem Resultat, man über mich lachte.

Wollte mehr scheinen, als SEIN
bang war es meiner Seele, ich wurde ganz klein.
Ins Leben entlassen, anfänglich mit Flausch
mein junges Leben, es war wie im Rausch.

Verführungen erlegen
da wenig Ahnung vom Leben.
Welt voller Seligkeiten
obwohl man mir sagte, lebe bescheiden.

Dachte, was reden die Alten da
wollte nicht hören, tja.
Der Anfang vom Ende, er nahm seinen Lauf
auch war so  manches, mein letzter Kauf.

Doch wer dachte, mit mir nimmt`s ein End`
hatten doch wohl selbst "die Zeit verpennt".
Habe mein Leben mit Müh`in Ordnung gebracht
und keiner hatte sich über mich, kaputt gelacht.

Rüstzeug fürs Leben
von Beginn an, nicht jedem gegeben.
Auch mit der Vernunft ist es so eine Sach`
Leben endet oft, in Weh und in Ach`.

Darum, ihr noch Jungen
wird euch von den Alten so manches abgerungen.
Hört auf das, was sie euch sagen
es erspart so manche Plagen.

Zwar konnt`ich es meinen Spöttern zeigen
auch unterbrechen deren "Freudesreigen".
Lebe also nicht auf "Gut Glück" in den Tag hinein
lass das Risiko, lass es einfach sein.

(c) Horst M. Kohl, 13. Januar 2017

Nachtrag
"So wie es mir am Anfang meines Lebens -mit Eintritt in die Eigenverantwortlichkeit- ergangen ist, geschieht es auch heute vielen Jugendlichen. Kaum ins Leben entlassen, stehen ihnen unendlich viele Konsumgüter zur Verfügung. Verführerisch klingen dabei die "Kreditangebote" , denen auch ich einst, als junger Bursche erlag. Ich will es nicht damit entschuldigen, keine Eltern gehabt zu haben, die mir das notwendige Rüstzeug mit auf den Weg hätten geben können. Ich hatte Pflegeeltern, die es wohl nicht verstanden hatten, mich auf mein Leben vorzubereiten. Diese Bemerkung bitte ich, nicht als Schuldzuweisung zu betrachten. Sie waren stets um mich bemüht!
Verlockungen waren größer, als meine Vernunft. Doch hatte ich den Ehrgeiz, mich nach Jahren aus dieser "Falle" zu befreien. Von da an gab es für mich nur noch eines: "Gekauft wird, was an der Kasse sofort bezahlt werden kann". So blieb es, bis zum heutigen Tag!

Ich wünsche mir, dies gelingt auch vielen Menschen, die trotz Hoffnungslosigkeit, ihr Dasein bestreiten müssen.  

Glocken, sie rufen dich und mich

Glocken rufen mit hellem Klang
komm, mach dich auf zu deinem Kirchengang.
Unterbreche den wilden Lauf des Lebens
sonst wird einst sein, dein Lebensweg vergebens.

In der Welten-Getümmel gehst du einher
Besinnung suchen, ist bei Gott nicht schwer.
Dort zum HERRN, wende dich mit deinen Sorgen
er findet für dich Antwort, auf deine Fragen von Morgen.

Folge getrost dem Ruf der Glocken
sie rufen auch dich, mach dich auf die Socken.
Ob bei Regen oder Schnee
mein Gang dorthin, er tat mir noch niemals weh.

Ja, höre ich den Klang der Kirchenglocke
ich dann meinem HERRN frohlocke.
Einst kommt für jeden der letzte Tag
dann wünsch ich mir. man mich unter Glockenklang, zu Grabe trag`. 

(c) Horst M. Kohl, 8. Januar 2017

Einsamkeit

   Einsamkeit in dieser großen Welt,
Menschen verblendet, durch den Götzen Geld.
Einsamkeit, weil Herzen erkaltet
Menschen, sie werden als "Fälle" verwaltet.

   Einsamkeit, da Menschen durch Maschinen ersetzt
Maschinen müssen laufen, Mensch interessiert zuletzt.
Einsamkeit, weil in den Stuben herrschen Ängste
Menschen empfinden, als sei jeder gelebte Tag der längste.

   Einsamkeit, weil Menschen sich fühlen verlassen
kommen sich vor, wie für nichts mehr geschaffen.
Einsamkeit, weil sie sich vergessen fühlen
Menschen dann traurig in der Vergangenheit wühlen.

   Einsamkeit, sie betrifft besonders die Alten
lassen sich nicht gerne, von Behörden verwalten.
Einsamkeit, sie nicht jeder kann verdrängen
Alte, sie auch gerne mal singen, nach alter Lieder Klänge.

   Einsamkeit, sie lebt wohl weiter
für die Vergessenen, gibt es keine Streiter.
Es scheint, vieles andere ist im Lande wichtiger
sich zu kümmern um einsame Alte, wäre wohl richtiger.

Sie rennen nicht vollmundig durch die Straßen
bringen auch nicht die Medien für ihre Belange zum rasen.
Nein, sie leben in ihren bescheidenen Stuben 
sie auch kaum bei Behörden, Hilfe ersuchen.

   Einsamkeit, es ist doch kein Wunder
es geht im Lande nur noch drüber und drunter.
Man zieht sich lieber zurück, und lebt weiter in aller Stille
vielleicht ist`s auch der Obrigkeit Wille?

(c) Horst M. Kohl, 7.Januar 2017  















Wald und Feld im weißen Kleid

Verlockend war der Blick ins weiße Land,
Täler und Höhen in einem Kleid, wie lange nicht gekannt.
Auch in des Waldes-dunkel, Wege schneeweiß blinken
mit jedem Schritt, wir dabei tiefer sinken.

Umgeben von geheimnisvoller Stille
scheint mir, als wäre es Natures-Wille.
So empfindet, mein gefühltes Wahren
menschlich lautes, will ich mir ersparen.

Dankbarkeit mein Herz empfindet
doch auch Trauer, wie man Natur doch schindet.
Sehnsuchtsvoll mein Blick zurück
Mensch, bedenke dieses besondere Glück.

(c) Horst M. Kohl, 6. Januar 2017

Mit etwas Freundlichkeit, die Welt verändern

Ein Lächeln und ein freundlich`Wort
es klingt für manchen, wie blanker Spott.
Dabei liegt in Freundlichkeit all jene Macht
durch die auch ein traurig`Herz mal wieder lacht.

Ein freundlich Wort ist auch keines zu viel
Menschlichkeit, sie taugt nicht zum Spiel.
Lasst uns säen das Korn für eine bessere Welt
jeder von uns dafür sein eigenes Feld bestellt.

(c) Horst M. Kohl, 5. Januar 2016 

 

Sturm baut sich auf











Einst ging der Wind auf Reisen

Einst ging der Wind auf Reisen
tat auch hi`und da die Berges Gipfel streifen.
Sah dann in einem tiefen Tal
ein Windchen, dass den Bäumen seine Blätter stahl.

Es spielte mit selben, in kleinen Wirbeln
strich auch durch manch`hohen Zirbeln*.
Was Windchen tat, gefiel dem Wind
war doch Windchen noch beinah ein Kind.

Es rief der Wind dem Windchen zu
komm lass uns fahren fernen Länder zu.
So machten sich Windchen und Wind
auf eine lange Reise geschwind.

Beide fanden aneinander großen Gefallen
pfiffen gemeinsam durch manche Hallen.
Es kam der Tag, als beide ihrer Zuneigung erlagen
eng umschlungen sie sich gemeinsam in die Höhe tragen.

In ihrer Liebe sie zum turmhohen Wirbel aufstiegen
sie drehten und drehten sich, um im Kreise sich zu lieben.
Ihre Liebe, sie wollt`kein Ende mehr nehmen
sie bedrohte auf Erden so manches Leben.

Der Mensch als Beobachter, er wird plötzlich ganz klein
schaut um sich herum, betroffen darein.
Ein laues Windchen baute sich zum Sturm hinauf
mancher glaubt, die Hölle macht ihre Pforten auf.

Es zeigte sich eine Gewalt zwischen Himmel und Erde
uns wurde verdeutlicht, wo sie liegt, die wirkliche Stärke.
Rasch hat sich aus Windchen, ein Sturm geschaffen
wie machtlos ist der Mensch, wann wird er es raffen?
  
*Zirbel = Kiefer

(c) Horst M. Kohl, 2. Januar 2017
 

Das Buch des Lebens

Mit viel Hoffnung ich durchs Leben geh`,
auch wenn ich im Tunnel mal kein Licht mehr seh`.
Hoffnung ist es, was unser Leben stärkt
wenn auch so mancher an meinem Schicksal "werkt".

Hoffnung auch viele Gesichter hat
manches rau, manches glatt.
In der Liebe doch die größte Hoffnung lebt
sie in deiner Not, dann immer zu dir steht.

Auch in Freundschaft du die Hoffnung findest
wenn du dich in Lebenskrisen windest.
Deshalb soll man schon in guten Tagen
zu Freunden auch die Freundschaft tragen.

Nicht erst dann, wenn nichts mehr geht
und einem scharfer Wind um die Ohren weht.
Hoffnung heißt auch Zuversicht
ohne diese beiden, geht im Leben manches nicht.

Gibt man beides auf im Leben
hat man beinahe schon alles aufgegeben.
Es ist wie bei einem Buch, das man nicht zu End`gelesen
hättest du es doch getan, besser wär`es wohl gewesen.

Ein Buch, man liest es bis zum End`
auch wenn man glaubt, dass man den Schluss schon kennt.
So ist es auch mit meinem Leben
bis zum Schluss, will ich nach Wissen streben.

Gib auch du nicht die Hoffnung auf
nimm das Buch, achte auf den Text darauf.
Was für dich im Buch des Lebens steht geschrieben
lies es, du wirst bestimmt auch dann dein Leben wieder lieben.

(c) Horst M. Kohl, 1. Januar 2016

Die Tür ins Jenseits

Der Weg dorthin, er bleibt keinem erspart
nichts gibt es, was ihn davor bewahrt.
Doch keiner will über diesen letzten Lebensabschnitt reden
dabei mancher sich aufspielt, als würde er ewig leben.

Wer da prahlt mit seinem Reichtum
jener kann einem nur leid tun.
Solcher lebt in anderen Welten
lässt nur seine unersättliche Lebensweise gelten.

Da lob´ ich mir jene, die geadelt sind durch Verzicht
diese führen mich nicht aus lauter Gier, hinters Licht.
Geben mir höchsten noch von ihrem Wenigen
muss mir nicht anhören, eitle Wohlstands-Predigten.

Es wartet noch die Tür, durch die mal jeder gehen muss
dies auch für des reichen Säckel zum Verdruss.
Auch sein letztes Hemd hat keine Taschen
im Jenseits kann er nichts von seinem Reichtum naschen.

Darum, jeder von uns soll sich Bedenken
auch seine Gedanken zu dieser Tür hinwenden.
Für keinem bleibt sie verschlossen
steht täglich einen Spalt weit, für alle offen.

Dabei ist die Tür zum Jenseits kein Grund zur Trauer
auch wenn dir dabei übern`n Rücken läuft manch` Schauer.
Sie ist der Eingang zur unendlichen Herrlichkeit
erst dort sind wir von aller irdischen Last befreit.

Was soll mich ängstigen, einst durch diese Tür zu gehen
um dann in des HERRN Antlitz zu sehen?
Bin täglich bereit für diesen letzten Gang
um zu hören der Engel herrlichen Gesang.

(c) Horst M. Kohl, 1. Januar 2017 
 

Vom Alt werden

Altern erinnert an das Gilben von Blattwerk,
bin doch nur noch ein altersschwacher Zwerg.
War einst ein vitaler flinker Junge,
hängt mir heute beim Steigen, aus dem Gesicht die Zunge.

Habe ich damit ein Problem?
Ich wüsste nicht, mit wem.
Sorge bereitet mir mehr, der Wandel der Zeit
vieles erscheint mir, in ungewohntem Kleid.

Schau ich so manchen Altersgenossen
er blickt in die Welt, oft ganz verdrossen.
Was er bekommt, reicht fürs Leben nicht
bei ihm es halt, an allem gebricht.

Mit fleißiger Hände Arbeit
bereitete man sich vor, auf die ALTE ZEIT.
Die Renten sind sicher, das wurde uns versprochen
es hatte schon damals, nach Lüge gerochen.

Geh zum Amt, hole dir doch deine Stütze
vor Scham wird er halten der Alte vors Gesicht,seine Mütze 
Andere mögen sich vielleicht nicht schämen
dem Betroffenen tut seine Situation, nur noch grämen.

Statt seinen Lebensabend in Würde zu verbringen,
muss so mancher aufs Nötigste sich besinnen.
Ängste, wie hohe Lasten schwanken
klein dagegen seine Wünsche, sie nicht ins Uferlose ranken.

(c) Horst M. Kohl, 29. Dezember 2016

-Aus Anlass der jüngsten Terroranschläge in Deutschland
und dem kürzlichen Brandanschlag auf einen Obdachlosen in Berlin- 


Friedlich unser Leben leben

Mit Terror ich nicht leben will
aus diesem Grund, halt ich auch nicht still.
Unsere Alten wurden einst gefragt
weshalb habt ihr -damals- nichts gesagt?

Heute stehen Menschen gegen Ängste auf
werden dann als Populist beschimpft, zuhauf.
Meinungsfreiheit, ein hohes Gut
es wird verbrannt, zu heißer Glut.

Man darf nicht mehr bekunden seine Angst
hohe Politik interessiert es kaum, wenn du dich bangst.
Doch sage ich: "Wer mit uns in Frieden leben will
verbreitet keinen Terror, er verhält sich still."

Auch achtet er die Gesetze unseres Staates
gibt sich nicht hin, des Verrates.
Lebt bei uns friedlich seine Kultur
überträgt sie nicht auf uns, ganz stur.

Störenfriede gehören nicht in unser Land
wer es anders sieht, dem fehlt Verstand.
Ohne Angst wir wieder leben wollen
wer nicht mit Christen will, der soll sich trollen.

Zu unserer Heimat gehören christlich Glaub und Kruzifix
wem dies nicht passt, hat bei uns zu suchen nichts.
Will nur friedlich meinen Glauben leben
und bemüht sein, dem Frieden nach zu streben.

(c) Horst M. Kohl, 28. Dezember 2016


Christlich bleibt es, unser Land

Grauer Wintertag mit Sturm und Regen,
auch Nachrichten in mir keinen Frohsinn legen.
Ein unruhiges Jahr sich dem Ende neigt
manche Chance auf Friede wurd`vergeigt.

Was das neue Jahr wohl bringen wird?
Meine Friedens-Sehnsucht liegt beim guten Hirt.
Auf ihn lassen ich ruh`n alle Hoffnung
der HERR, er sorgt für unsere Ordnung.

Auch will ich nicht lassen
von meinem unbeschwerten (?) lachen.
Erfreue mich an dem, was mir geblieben
nehme wieder öfter in die Arme, meine Lieben.

Bin ich auch oft Wanderer in dunkler Nacht
halten Engel über mir die treue Wacht.
Will nicht Gefangener sein, in Angst und Leid
hält doch mein Leben auch viel Freud bereit.

Es gab schon dunklere Zeit als die, in der du bangst,
auch lebten immer Menschen in Furcht und Angst.
Unser Herr hält die Erde treu in seiner Hand
auch bleibt es unvergänglich, unser christlich Land.

Gottes Glaube bleibt mir heilig
ihn mir auszutreiben, haben`s manche eilig.
Will auch greifen nach mir, des Terrors Hand
christlich wird es bleiben, dieses Land.

(c) Horst M. Kohl, 25. Dezember 2016


Friede entsteht, wenn Menschen es nur wollen

Wir leben in Frieden, dachten wir
doch nirgendwo gibt es ihn auf Erden allhier.
Regierungen sind nicht zu Kompromissen bereit
so war die Politik schon immer, nämlich nicht gescheit.

Friede entsteht, wenn Menschen es nur wollen
deren Gewissen aber, lebt wohl in einem dunklen Stollen.
Politiker sich zum friedlichen Miteinander, nicht entschließen
sehen zu, wie ganze Völker sich erschießen.

Wozu taugt für uns die große Politik?
Sie spielen leichtfertig mit des Bürgers Geschick.
Hoffnung auf Frieden welkt dahin
Volksvertreter benehmen sich wie eitle Gockel, ohne Sinn.

Es scheint deren Blick zum Volke verloren
fühlen sich als Retter ALLER Welt auserkoren.
Mag nicht mehr Zeitung lesen, Nachrichten hören
was um uns herum geschieht, kann einem nur empören.

Dann erwarten von uns "die da droben"
das wir sie, für ihren Unsinn auch noch loben.
Wen wundert da noch Politikverdrossenheit
auch mit der Wahrheit -so scheint- ist`s oft nicht weit.

Verlangen nach Macht
hat noch nie Menschen, den ersehnten Frieden gebracht.
Doch heißes Begehren, nach reiner Menschenliebe
ist Garant für Welten liebe.

(c)Horst M. Kohl, 23. Dezember 2016 

Diese Zeilen sind nicht als politischer Rundumschlag gedacht. Sehr wohl gibt es auch Politiker, denen FRIEDEN am Herzen liegt. Bedauerlicherweise doch zu viele, deren Machtstreben, Angst und Schrecken verbreitet.  


Mein spezielles Gebet, in einer Zeit des Terrors

Gott unser Vater, gerne will ich dein Werkzeug sein,
will nicht überlassen Menschen, dem Hass allein.
Möchte sein, in des Lebens Finsternis, für andere ein Licht
den in Sorge Verkrampften geben, ein Gesicht.

Gott unser Vater, erhalte mich bei Kräften
denn Schmerz und Leid, zehren an meinen Lebenssäften.
Gib mir viel Tapferkeit in schlimmen Zeiten
bin auch bereit, zu leben ganz bescheiden.

Erfülle mich mit Kraft, zu tragen das Schwere
im tiefsten Lebens dunkel, ich mich gegen Zweifel erwehre.
Mein Los gebe ich O HERR in deine Hände hinein
Gott himmlischer Vater, lasse mich dein Werkzeug sein.

(c) Horst M. Kohl, 22.Dezember 2016

Trost

Können Worte wirklich trösten?
Ja, sie auch mich, von Seelenqualen lösten.
Verschließe dich deshalb des Trostes nicht
nimm ihn hin, sein Weg, er führt auch dich zum Licht.

(c) Horst M. Kohl, 22. Dezember 2016

Gewidmet allen Menschen die ohne Heimat, ohne Liebe und Hoffnung leben müssen.

 Einer stehe dem anderen bei

Menschen müssen ohne Liebe leben
es verkümmern ihre Seelen.
Menschen wollen über andere Richter sein
sind stets bereit, zu werfen ihren Stein.

Siehst in deren Augen blanken Frost
Menschenliebe fiel bei jenen durch den Rost.
Leben nur zum Unglück schwacher Menschen
die sich nichts mehr, als Liebe wünschen.

Fällt ein Schwacher, hilf ihm auf
er liegt am Boden, schaut zu dir hinauf.
Sein Lebensstrom, nicht von ihm gebucht
auch nicht von ihm, so ausgesucht.

Mancher denkt, was geht mich der andere an
bin doch nicht schuld, an dessen Lebensbahn.
Ob Bettler oder Wohnsitzloser
es ist ein Mensch, doch für viele nur ein Loser.

Auch dieser hatte einst mal einen lieben Kinderblick
was aus ihm geworden, finden viele nicht sehr Schick.
Überschütten ihn mit Häme und mit Spott
so ist des Bedürftigen, sein täglich Trott.

(c) Horst M. Kohl, Dezember 2016











SSandkasten ist noch an gleicher Stelle. Zu unserer Zeit jedoch im Bretterrahmen eingefasst!

Gerne wieder mal Kind sein

Manchmal wünsche ich mir, wieder Kind zu sein
wieder Streiche spielen, gar nicht fein.
Bei Opa auf dem Schoße sitzend
auch mit wunden Knien, an einem Stocke schnitzen.

Frösche fangen, Drachensteigen
mit vielen Freunden, lassen Erwachsene leiden.
Kind sein, es war die schönste Zeit
sie liegt zurück, doch schon so weit.

Für uns die Welt, sie war im Frühlingsrock
unsere Phantasie gereichte für manchem bis zum Schock.
Wir wussten noch nicht, die Sorgen unserer Alten
auch nichts von deren erlittenen Gewalten.

Nun selbst schon alt geworden
erlebte ich vieler Menschen "Sorten".
Wundert`s da, gerne wieder mal Kind zu sein?
Ich hoffe, man möge mir verzeihn.

(c) Horst M. Kohl, Dezember 2016
  


Zweifel

Wir Sünder liegen da, wie verwelktes Laub im Wind
weshalb sind Menschen für Gottes Liebe nur so blind?
Sehen auch nicht seine tägliche Güt`
erkennen kaum wie er sich stets um uns bemüht.

Nein, der Mensch, er sieht es nicht
jammert nur, wenn ihm was gebricht.
Doch Gott ist geduldig allezeit
und doch ist er für uns bereit.

Mit Gott zu gehen, seinen Wunderweg
dabei vieles nicht versteht, der mit ihm geht.
Auch Thomas -der Ungläubige- so wurde er genannt
war Zweifler bis zuletzt, das ist bekannt.

Gott ist bei uns auf unserer Lebensbahn
nimm es als Wahrheit an.
Lege alle Zweifel nieder
komm auch du zu Jesus, unserem Sieger.

(c) Horst M. Kohl, Dezember 2016

Friede auf Erden

Menschheit kommt nicht zur Ruh`
Schuld tragen andere, hört man immerzu.
Kinder, sie werden uns weiter befragen
weshalb Menschen sich nicht vertragen.

Dann sitze ich da, als Vater und Großpapa
weiß keine Antwort, nur peinliches Blabla.
Politik gibt Rätsel auf, schon bei den Kleinen
lassen uns im Regen stehen, die Herren da, die feinen.

Wir wollen nicht in Zwietracht leben
lasst uns miteinander nach Frieden streben.
Keiner soll den anderen hassen
jeder soll dem Nächsten seinen Frieden lassen.

Wann beginnt die Menschheit zu begreifen
Frieden kann nicht durch Waffen reifen.
Menschheit braucht auch keinen Kriegsgesang
Sturm des Unheils, um Frieden wird uns bang.

Väter, Mütter aller Länder dieser Erden 
wollen nicht, dass ihre Kinder sinnlos sterben.
Liegen irgendwo im moorigen Grab
statt einem Kreuz, ein schlichter Stab.

Weltenfriede bleibt wohl nur ein Traum
unter Egoisten findet Frieden keinen Raum.
Lasst mich nur weiter träumen
unsere Wege dort, keine Toten säumen.

Es gibt nur einen Krieg
für diesen setze ich auf Sieg.
Gemeinsam im Feldzug für den Frieden
mit Gottes Hilfe werden wir auch siegen.

(c) Horst M. Kohl, Dezember 2016

Lebe in Bescheidenheit

Mehr als du brauchst zum Leben
beginne, nicht danach zu streben.
Erliege nicht zweifelhafter Verlockung
am Ende wartet nur Verspottung.

Was du mit deiner Hände Arbeit hast geschaffen
sind, deines Leumunds rechte Waffen.
Redlichkeit, gebührt der Ehre
damit überstehst du aller Zeiten Schwere.

Werde nicht einer der nur lebt, für sich
sonst bist du einst alleine, nur für dich.
Werde auch nicht jener, der sein Geld verstreut
darüber sich der Händler freut.

Sei ein fleißiger Mensch, der nicht den Tag verträumt
sonst hast, du irgendwann dein Wohlergehen versäumt.
Beachte stets die Gesetze Gottes
auch sehr, auf die Wahl des Wortes.

In der Redlichkeit des Denken
lasse dich getrost vom HERREN lenken.
Ficht dich Satan an, sorg dich nicht
falte die Hände zu Gott, er verlässt dich nicht.

Sei nicht einer, der am Leben nur vorüberjagt
sich über Versäumtes nur beklagt.
Wenn du solches auch als Schmerz empfindest
dich damit zu sehr an irdisch Dinge bindest.

Wie vom Nebel ist das leben oft verhangen
um sein Seelenheil man beginnt zu bangen.
Gehe den von Gott befohlenen Weg
dein Leben auch getrost in seine Hände leg.

(c) Horst M. Kohl, Dezember 2016 

Bleibe froh und Wohlgemut

So sitzt man da und denkt nach
über erlebte Freude, Weh und Klag.
Habe viel Traurigkeit  nur erlebt
auch durch wenig Freude mein Herz erbebt.

Interessen hängen nur an schlimmen Dingen
Menschen diskutieren, schreien als gäb`s was zu gewinnen
Trüben dabei meine Lebensfreude 
jene sind nicht meine Leute.

Sich auch über ein kleines DANKE freuen
ein Lächeln zu erwidern, will ich nicht scheuen.
Ist doch Fröhlichkeit wie ein Wunderkorn
entfernt der Seele jeden Dorn.

Unsere Erde ist nicht das Paradies
das weiß auch jeder ganz gewiss.
Doch wer nur das Elend hat im Blick
dem sitzt die Trübsal täglich im Genick.

Drum freue dich o Menschenkind
über jedes Kornfeld, welches sich wiegt im Wind.
Freue dich auch über jede Blume, jeden Baum
streife ab die Trübsal von deines Rockes Saum.

Gottes Erde, nicht sie ist schlecht
Menschen sind es,welche treten Menschenrecht.
Meiden soll man solche Typen
sie sind in unserer Seel, Polypen.

Was uns manchmal erscheint als Gewitterturm
erweist sich oft danach als Frühlingssturm.
Zu oft neigt man dazu, schwarz zu sehen
wird dann nicht los, die Seelenwehen.

Unsere Welt geht nicht in Stücke
zu Gott gebaut ist UNSERE Rettungsbrücke.
Bleibe stark in deinem Gottesglauben
lasse dir nicht den Seelenfrieden rauben.

(c) Horst M. Kohl, Dezember 2016
 

Winter

Als kalter Gast der Winter naht
mal als Regen, mal als Schnee.
So rüttelt er von früh bis spat
auch so oft ich aus dem Fenster seh.

Doch dann an einem Morgen
liegen Felder und Wiesen im weißen Frost.
Mutter Natur wollte uns ein wenig Winter borgen
es war nur, die erste kalte Kost.

Bald werden Nächte erstarren in bitterer Kälte
Menschen suchen des Schutzes wärmende Räume.
Tiere des Waldes sich sammeln, unter der Zweige Zelte
rücken zusammen, im Reiche schützender Bäume.

Rühren sich kaum von der Stelle
es scheint, sie wollten schlafen.
trotzen nur an, gegen Kälte
gleich, ob Füchse oder Hasen.

(c) Horst M. Kohl, November 2016
 



                                                                 Auch die nach LIEBE dürsten...


Weihnachtsfreude ?

Die letzten Blätter sind gefallen
Erwartung der Stillen Zeit reift in uns allen.
Straßen und Häuser bald festlich geschmückt
vieler Menschen Herzen, schon sehr beglückt.

Arme, Alte, einsame
nur im Verlassen sein, gemeinsame.
Hören vielleicht von nebenan
fröhlich vorweihnachtlichen Klang.

Manches Herz dabei wird schwer
Menschenseele, sie bleibt leer.
Erinnerungen an Zeiten von kindlichen Gesängen
Gedanken an damals empor sich drängen.

Plötzlich klopft es an, auch wenn es nicht passt
man lädt ihn ein zu kommen als Gast.
Doch Einsamkeit wandelt Menschen, sie werden bitter
haben nichts mehr im Sinn, mit Weihnachtsklitter.

Sind halt zu viele Jahre schon ins Land gegangen
ist in seiner Einsamkeit gefangen.
Nicht nur zu bestimmten Festen
sollte man die Einsamen, nicht vergessen.

(c) Horst M. Kohl, November 2016

Zufluchtsort Natur

Entflohen der großen Stadt Gewimmel
dem Gelärme und Gedingel.
Geflüchtet in die Stille grüner Auen
fern der Stadt, um Wald und Feld zu schauen.

Des Tages Plag und Weh
vergessen wenn ich durch des Waldes-Hallen geh.
Mit Gedanken dort für mich allein
möchte ich bei meinem Schöpfer sein.

Schuf er doch für uns die schöne Erd
es scheint, sie ist dem Menschen nicht viel Wert.
Noch rauschen starke Wälder
doch kaum noch singen Lerchen über Felder.

Gott ließ mich noch viel Natur erleben
Mensch, für deine Enkel musst du nun die Stimm erheben.
Die Welt, sie scheint verworren
stirbt die Natur, Seelen dann verdorren.

Gedankenschwere erfasst mein Gemüt
geh ich durch die Fluren, kaum eine Wiese blüht.
O, Mensch schau das Leiden der Natur
bewahre sie, wir haben diese EINE nur.

(c) Horst M. Kohl, November 2016 

 

 

Wie eine tote Seele

Einem taumelnden Blatte gleicht
wie mancher durch sein Leben schleicht.
Kaum noch Freude an was findet
hat auch nichts, was ihn ans Leben bindet.

Kommt mir vor, wie eine tote Seele
auch manch böser Traum in wohl schon quälte.
Lebenswinter in ihm Einzug hielt
Lebensmut, hat er verspielt.

So geht es für ihn Tag um Tag
so mancher sieht auch seine Plag.
Doch man ist zu sehr mit sich beschäftigt
denkt, seine Sorg ist mir zu lästig.

Und eines Tages hört man sagen
sie waren da, haben ihn davon getragen.
Nun wird sein elend Leben plötzlich sehr bedauert
von Menschen, deren Herzen sind vermauert.

Auch wenn er unnahbar uns erschienen
wo waren trotzdem, unsere freundlich Mienen?
Für uns war es ein fremdes Gesicht
wird mein Verhalten bestehen, vor dem Jüngsten Gericht?

(c) Horst M. Kohl, November 2016

Halten wir uns doch bitte an Friedrich Schillers Worten:

"Was kann der Mensch auf Erden besseres tun als zu lernen, Mensch zu sein!"

Das soll es gewesen sein ?

Es ist selten geworden
einander zu begegnen mit lieben Worten.
Der Mensch ist gewillt, unwichtigen Dingen nachzujagen
hat keine Zeit, mal Lasten anderer Menschen zu tragen.

So gehen für ihn, die Jahre dahin
dann kommen die Fragen, nach dem WOHIN.
Die schönste Lebenszeit, sie wurde versäumt
dem Unnötigen zu viel Wichtigkeit eingeräumt.

Getriebener Mensch hat es verpasst, wirklich zu leben
Er erlag der Verführung, nur nach Wohlstand zu streben.
Nahm sich kaum Zeit für Menschen um sich herum
ist nun alleine, seine Welt für ihn bleibt stumm.

Es ist der Lohn des ständigen Wohlstandsstreben
um am Ende vielleicht, alleine zu leben.
Liegt im vielen Geld das Wohlempfinden
wird man niemals darin wirkliche Wahrheit finden.

Es ist bekannt, das letzte Hemd hat keine Taschen
keiner kann mehr von seinem Reichtum naschen.
Unten in der kühlen Erd 
ist auch der größte Reichtum nichts mehr wert.

Erfreue dich also zur Lebenszeit
an jeder schönen Kleinigkeit.
Musst dich nicht groß bemüh`n
auch für dich, die Blumenwiesen blüh`n.

(c)  Horst M. Kohl, November 2016

Erkenntnis

Es war mein Leben zwischen sonnigen Höhen
finsteren Tälern und heftigen Lebensböen.
So erscheint mir oft in meiner Nachbetrachtung
mein von Gott gegebenes Leben, doch voll Achtung.

Will auch nicht mehr vieles dazu sagen
jetzt im hohen Alter beginnen, andere Plagen.
Erinnere mich nur an den schönen Dingen
muss auch nicht mehr mit dem Teufel ringen.

Jesus mein Begleiter
geht mit mir hoch, auf der Himmelsleiter.
Über meine Seele hat Satan, keine Macht
Jesus hat mich stark gemacht.

Mein Leben hatte viele Seiten
Jesus tat mich überall begleiten.
Jetzt fühle ich, er war mir immer nah
frage mich, weshalb ich dies nicht schon früher sah.

War wohl zu geblendet von Hochmut
eine Eigenschaft, die niemals gut tut.
Losgelöst von diesem Übel
bleib ich von Gott behütet, bis zu meines Grabes Hügel.

(c) Horst M. Kohl, Oktober 2016


Dein wahrer Schatz

Sei fröhlich und singe
freue dich auch über kleine Dinge.
Ob die Sonne scheint, oder nicht
zeige immer ein freudiges Gesicht.

Du hast ein Heim, Haus, Frau und Kind
ein anderer danach sucht, und niemals find.
Was du besitzt, ist ein wahrer Schatz
sei dir dessen bewusst, was du hast.

Auch derjenige, der nur wenig besitzt
nicht unbedingt ein armer Teufel ist.
Kommt immer auf die Betrachtungsweise an
und Bilanz wird gezogen, irgendwann.

(c) Horst M. Kohl, Oktober 2016

He, Mensch

Ja, ich spreche den an
der nur Motzen und Maulen kann.
Geht es dir wirklich so elend schlecht?
Wie mir scheint, ist dir nichts recht.

Schau dich um auf dieser Welt
bald stellst du fest, das er dir nicht an vielem fehlt.
Krieg und Zerstörung um uns herum
macht dich dies nicht stumm?

He Mensch, überdenke deine Sprachwahl
jenem, der nichts hat, wirst du zur Qual.
Jener ist bestimmt nicht glücklich
findet sein Leben auch nicht entzücklich.

Glaubst nur an deinen satten Magen
auch mit Mammon lässt sich`s recht gut klagen.
Der nichts von beidem hat. zieht sich zurück sehr leise
klagt still, auf seine bescheidene Weise.

Auch seine Wortwahl gleicht nicht der deinen
statt zu brüllen und zu schreien, ist ihm mehr nach Weinen.
He Mensch, sei zufrieden mit dem was du besitzt
dein Gemüt zu unrecht sich erhitzt.

Penner, Faulenzer und Rosinenpicker
mit solchen Worten hat man Menschen auf dem Kicker.
Statt darüber nachzudenken, weshalb sie so sind
man lieber arge Gerüchte um sie spinnt.

Im Volksmund heißt es:
"Ein gutes Gewissen, ist ein sanftes Ruhekissen" 
Bei Krakeelern lässt sich Anstand meist vermissen.
Erst wenn sie selbst in Not geraden
erleben sie nie geglaubte Niederlagen.

Schnell sind sie dann selbst zum Schmarotzer abgestempelt
werden von "alten" Kumpels nur noch angerempelt.
Begreifen endlich, was sie anderen Menschen angetan
bekommen zu spüren den Hochmut des eigenen Clan.

(c) Horst M. Kohl, Oktober 2016


 

Des Bauer`s Sorge

Später Herbst ist`s worden
Winter steht vor unseren Pforten.
Der Bauer seine Felder hat bestellt
Zufriedenheit, sich ihm zugesellt.

Schaut auch bedächtig seine Hände an
fragt sich dabei, wie lange er`s wohl noch kann?
Manche Arbeit fällt ihm schon schwer
die Zukunft plagt ihn mehr, und mehr.

Ja, so steht der Bauer da vor seinem Felde
grübelt nach, was kommen mag in Bälde.
Die Nachfolg wird wohl nicht geklärt
weil der Sohn gegen Übernahm sich erwehrt.

Jeden Tag schreitet er an dem entlang
was schon in früher Jugend, sein Herz gewann.
Was mit seiner Hände Arbeit er errichtet
scheint nun für ihn vernichtet.

In Sorge, sieht er sein Lebenswerk zerstört
hat auch seinem Sohne bisher gehört.
Dem ist nicht nach harter Bauernart
Vater fühlt leer, wird ganz Stad.

(c) Horst M. Kohl, Oktober 2016 

DANK an meinen HERRN

Meiner Jahre sind schon viel
nehme Wohnung einst bei dir 0 Herr, so mein Ziel.
Jeden Abend, und an jedem Morgen
vertraue ich an, dir meine Sorgen.

Geflossen ist schon manche Dankes-Träne
deren ich mich niemals schäme.
Wusste oftmals nicht Aus-, noch Ein
durfte mit meiner Sorg doch immer bei dir sein.

Will noch beenden, was ich hab begonnen
doch die Jahre sind schon verronnen.
Bitte Herr, gib mir noch Kraft
mein Tagwerk ist noch nicht geschafft.

Will auch nichts verschieben, auf das Morgen
lieber was wichtig ist, sogleich besorgen.
Nimmst du o Herr von mir, was mich gereut
auch alles, was mich an Lebens-Lasten hat gebeugt.

Der Lebenszeiten Stürme
denen ich noch heute manchmal heftig Zürne.
Sie haben manche Narben hinterlassen
in meinen Nöten hast du o Herr, mich nicht verlassen

Copyright by Horst M. Kohl, Oktober 2016


Wundervolle Ruhe, ein Gottesgeschenk


 

 

 

 







Sehnsucht nach des Lebens-Ruhe

Jeder sucht des Lebens-Ruhe
da um uns herum zu viel Getue.
Alles rennt, alles ruft
zu flüchten, ist man stets versucht.

In der Einsamkeit, auf stillen Wegen
findet man der Seele Segen.
Bleibst dort oft auf der Stelle stehen
um hoch oben, des Baumes Wipfel anzusehen.

Glaubst zu hören, alte Lieder aus der Kinderzeit
als du lebtest, in elterlicher Geborgenheit.
Dann erfüllt sich in deiner Brust
zur Heimat, neu die Herzenslust.

Unbewusst stimmst du leise alte Lieder an
bist ganz entspannt, bei leichtem Gang.
Gehst weiter durch raunenden Wald
doch die Stunden, sie gebieten dir Halt.

Denn erst die Dämmerung zeigt dir an
nachhause musst du, halt dich ran.
Bevor dich ereilt, finstere Nacht
auf den Heimweg hast du dich gemacht.

Dann des nachts im Traume
siehst du dich an Mutter`s Rockessaume.
Deine Kindertage dort, sie dich holen ein
eine schöne zeit, sie wird nicht wieder sein.

Zur Erholung meiner Seele
gehe ich wieder diese Wege.
Über manche Wiesen, manche Felder
durchstreife ich meine rauschenden Wälder

Copyright by Horst M. Kohl, Oktober 2016

Einsamkeit

Einsam sind viele Menschen in ihrem Haus
erwarten manche Nacht mit Graus.
Nach menschlicher Nähe sie sich sehnen
vergießen auch manch bittere Tränen.

Vergessen und hinten angestellt
lebt der alte Mensch in seiner fremd gewordenen Welt.
Möchte noch mal sehen, die Stellen
wo er die Jugend hat verbracht, und deren Quellen.

Betrübt bleibt seine Seel
schnürt vor Seelenschmerz zusamm` die Kehl.
Sucht Antwort in Gottes Wort
liest, und findet auch viel Tröstung dort.

Manches alte Herz erschauert
weil die nächste Nacht schon lauert.
In der Nächte Tiefen
manchen Traum geträumt, von Menschen, die ihn liebten.

So bleibt der alte Mensch zurück, in seiner leeren Welt.
täglich ödes Schweigen sich ihm zugesellt.
Bald wird kommen auch für ihn, die ewige Nacht
damit hat er den Strom der Zeit, zu End gebracht.

Der Tod beendet unseren Lebenslauf
und es beginnt der Weg zum Himmelreich hinauf.
Für den, der in Gottesfurcht gelebt
er auch das Himmelreich erlebt.

Copyright by Horst M. Kohl, Oktober 2016

Frieden für Jetzt und immerdar

Welt, du hast genug gelitten
schon zu viel wurde gekämpft, gestritten.
Menschen haben sich um Leben, Hab und Gut gebracht
aus Städte, Trümmer wüsten gemacht.

Mutter spürte noch den Atem des Sohnes an ihren Wangen 
nun ist er fort, für immer von ihr gegangen.
Liegt irgendwo in fremder Erden
Eltern niemals mehr glücklich werden.

Vom Kind zum Manne
nur eine kleine Spanne.
Dann zu Militär
um zu lernen am Gewehr.

Nein, Menschen sollen Menschen dienen
nicht hinterlassen zerstörtes Land, Ruinen.
Geschändet, gequält wurde die Erde schon viel
Friede auf Erden soll sein, unser Ziel.

Für künftige Generationen
soll unser Einsatz sich lohnen.
Sie sollen nicht weinen müssen, um ihre Kinder
Sommer soll sein in deren Herzen, nicht Winter.

Copyright by Horst M. Kohl, Oktober 2016

DANKE

Worte des Dankes
vielen Menschen nicht über die Lippen geht.
Welcher der Gibt, dies nicht versteht
Der Hochmütige, er liebt sein "Blankes".

DANKE, für ein freundliches Wort
gibt man gerne weiter, an Andere in einem fort.
Es treibt aus, schlechte Laun`
verbreitet Freundlichkeit, in jeden Raum.

Danken gehört zum guten Ton
Danke sagen, wer dies nicht kann ergibt sich dem Hohn.
Wer nicht dankt, ist ein armer Tropf
Undank ist und bleibt, ein alter Zopf.

DANKE, leichter ein Armer sagt
wer Wenig hat, der kaum klagt.
Danke sagt kaum, der im Wohlstand schwebt
dies nur begreift, wer in Demut lebt.

Nur Wenige sind`s die mit Armen teilen
welche HABEN, lieber in ihrem Überfluss verweilen.
Und nicht mal Gott für ihren Wohlstand danken
deren Steuern aber im Ausland "versanken".

Habe selbst nicht viel, bin trotzdem Reich
fühle mich einem Fürsten gleich.
Danke meinem HERRN für all seine Güte
werde auch niemals des Danken`s müde.

DANKE für täglich Speis und Trank
DANKE auch dafür, dass mir vieles gelang.
DANKE für alles, was mir lieb und wert
Dankbar will sein, bis ich sterb`.

Copyright by Horst M. Kohl, Oktober 2016 

 

Samariterzeit

Einst als Samariter in jungen Jahren
an den Wochenenden wir im Einsatz waren.
Auch viele Stunden mit Lernen verbracht
was sich im Ernstfall sehr nützlich hat gemacht.

War eine tolle Gemeinschaft über Jahre hinweg
auch besteht noch heute manche Bekanntschaft recht nett.
Sitzt man bei Samariter-Treffen gemeinsam am Tisch
werden alte Erinnerungen plötzlich ganz frisch.

Erzählen davon, wie wir eilten im schnellen Schritt
und führten dabei Taschen und Tragen mit.
Zu helfen an der Unfallstell`
unseren Schwestern und Brüdern recht schnell.

Dankbar erinnern wir uns unserer Lehrer
welche sich haben erwiesen, als Samariter-Bekehrer.
Sie mühten sich, unseren Lebensweg vor Nichtsnutz zu bewahren
wir wahren noch jung, sie Lebenserfahren.

Manchmal wünsche ich mir diese alte Zeit zurück
wurde doch gelegt, der Grundstein zu meinem beruflichen Glück.
Begleitet auch von manchem Leid
habe ich diese Lebensschule, nie gereut.

Wer den Samariter-Beruf für sich erwählt
Merke: nur durch Lebens-Demut, dein Charakter wird gestählt.
Samariter sein, heißt: Ehrfurcht haben vor dem Leben
auch soll er sich nicht den Lebens-Eitelkeiten sich ergeben.

Copyright by Horst M. Kohl, September 2016 (Rettungsassistent a.D.)

ASB Übung ca. 1959/60 im Hölltental-Schweinfurt


Sing doch wieder mal ein altes Lied

Wir wollen Singen
von schönen Dingen.
Bei Welten Klagen
auch nicht verzagen.

Singend beginnen den neuen Tag
Bürden des Tages werden sonst zur Plag.
Man beim Singen von Lasten sich befreit
von Alltagssorgen und Welten Leid.

Haben schon gesungen am Lagerfeuer
war es uns auch manchmal nicht ganz geheuer.
Sind nicht vergessen, die alten Lieder
doch scheint vorbei die Zeit, sie kommt nicht wieder.

Alter Freunde Reihen sich lichten
Gedanken in Liedern nach damals sich richten.
Im Stillen man manch altes Lied noch summt
ist doch schön, man ist ja noch nicht verstummt.

Schöne Lieder, Begleiter langen Lebens
zu erhalten, zu pflegen, ist nicht vergebens.
Sitzen wir in froher Runde
lassen wir Lieder klingen, bis zur späten Stunde.

Copyright by Horst M. Kohl, September 2016













Morgenglanz

Sei mir gegrüßt, du neuer Tag
mag kommen, was da mag.
Lass für uns leuchten deine Sonne
sie spendet Wärme uns, und viel Wonne.

Schenkt Licht, auch an seelisch trüben Tagen
Sonne vertreibt aus uns, so manches Zagen.
So schreiten wir mit frischem Geist, der Sonn entgegen
erbitten für jeden neuen Tag, viel Gottes Segen. 

Sonnenschein zu allen Jahreszeiten
tut Trübsal uns vertreiben.
Mutter Sonn geht täglich auf die Reise
kommt und geht dabei, ganz leise.

(c)Horst M. Kohl, September 2016

Wohin

Mein Lebensweg, wo führt er hin?
Was hat der HERR mit mir noch im Sinn?
So denke ich darüber nach
Zuhause, unter meinem Dach.

Antwort -so weiß ich- werde ich nicht finden
Werde durch Grübeln, nur meine Seele schinden.
Was treibe ich mich in Sorgen?
Schenkt mir der HERR doch jeden neuen Morgen.

Er hat mich sieben Jahrzehnte behütet
Auch dann, als mein Glaube war ermüdet.
Lebe auch du in Hoffnung und, Gottvertrauen
Im festen Glauben, kann nichts böses deine Seele schauen.

Denke nicht nach, wohin dein Lebensweg dich führt
Er liegt einzig in Gottes Hand, Vertrauen ihm gebührt.
Mein Sinn des Lebens, liegt im Glauben
Mein Ziel zur Himmelspforte, behalte ich in Augen.

(c)Horst M. Kohl, August 2016 












Herbstzeit

Ein neuer Tag, er hat begonnen
blicke zum Morgenrot, ganz versonnen.
Fühle mich erholt, von einer stillen Nacht
genieße herbstliche Sonne, welche vom Himmel lacht.

Ich stehe vor meiner Tür
wärmendes Gold, ich blicke hinauf zu dir.
Dankbaren Herzens
und vergessen allen Schmerzen`s.

Herbstlich ist es worden
Blattwerk verfärbt sich schon allerorten
Genossen werden die letzen Sonnenstrahlen
bevor Sträucher und Bäume erkahlen.

Bald ist Schweigen auf weiter Flur
vom wundervollen Blühen, keine Spur.
Erfreue dich noch kurz des goldgelben Laubes
es wird des Spätherbstes, baldigen Raubes.

(c)Horst M. Kohl, September 2016  

 

Hochmut

Schon seit ewigen Zeiten
Menschen unter Hochmut leiden.
Glauben, sie müssten Andere belehren
statt ihren Unsinn, vor der eigenen Türe zu kehren.

Ist eben eine Spezies, der besonderen Art
die auch nicht an Zynismus spart.
Diese sollte besser wieder kriechen unter ihren Stein
und anderen Menschen, ihren Frieden lassen sein.

Dort drunten können sie Grandeln vor sich hin
vielleicht mit einem Käfer, oder einer Spinn.
Gönnen sollen sie aber friedlichen Menschen ihre Ruh
auf das auch ihnen, keiner etwas tu.

(c) M. Kohl, September 2016










               Kirchturm der ev. Gnadenkirche Wiesentheid

Erinnerungen

Glockenschall ruft zu später Stunde
Abendgebet in vieler Munde.
Zu hören sind wehmütiger Gesang der Nachtigall
auch das Flüstern des Flusses, drunten im kühlen Tal

Melodien geheimnisvoller Nacht
von nächtlichen Interpreten für uns gemacht .
Eule, Uhu und andere Waldbewohner
haben uns ihre Melodien dargebracht.

Wer kennt sie noch, solch Waldesnächte
wer wünscht sich nicht, das man sie uns wieder brächte?
Vorbei auch das schöne Himmelsfirmament
die Zeit, in der man seiner Liebsten, jedes Sternlein nennt.

Wenn dein Blick heute zum Himmel schweift
deine Hand für die Liebste, nach den Sternen greift.
Und für dich der Himmel noch voller Geigen hängt
voller Überraschung statt den Stern, einen Satelliten fängt.

Romantik in stiller lauer Nacht
sie besaß mal große Liebesmacht.
Schön war sie, die Zeit der Romanzen
trage noch heute in mir vieles, von diesem früheren Ganzen.

 

(c)Horst M. Kohl, September 2016













Stiller Fluss

Ruhe suchend an einem stillen Flusse 
höre ich leise, plätschernden Wellengang.
Vernehme an dessen Ufer, sachtes Gehusche
und im Schilf des Windes, leisen Gesang.

Unbemerktes Leben sich regt
für uns nicht sichtbar, was dort lebt.
Muss auch nicht für des Menschen Auge sichtbar sein
will gerne ungestört und, alleine sein.

HERR wir Menschen sind Verwalter deine Gabe
von dir gegeben, für unsere Lebensjahre.
Natur ist`s, was uns berauscht
wenn man nur in aller Stille, sie belauscht.

Erwacht am Morgen Pflanz und Tier
ziehe ich durch stille Fluren, zu den Ufern hier.
Begleitet vom Morgenglockenklang
beginnt mit Gott, mein neuer Tagesgang.

Herrlich ist der Tag in seiner Morgenröte
vergessen sind für eine Zeit dann alle Nöte.
Trete ich meinen Heimweg an, vom stillen Flusse
nehme ich Abschied, mit einem gedachten Kusse. 

(c)Horst M. Kohl, September 2016

Zähle die Monate, die Jahre nicht

Zähle die Monate, die Jahre nicht
was vergangen, ist vergangen.
Es ist noch nicht aus, dein Lebenslicht
auch wenn du dich fühlst, in deinem Alter gefangen.

Wir alle müssen ertragen, die Zipperlein der Jahre
gegen der Gebrechen Herrschaft, dich verwahre.
Wenn du es kannst, lese ein Buch
oder lade dir ein, netten Besuch.

Nehme Teil am Leben
es wird deine Stimmung heben.
Schreibe auch mal ein Gedicht
wirst sehen, es schafft ein ein Leuchten in deinem Gesicht.

Es gibt im Alter noch viele schöne Dinge
denke darüber nach, richte darauf deine Sinne.
Dein Leben, von Gott gegeben
sollst täglich du, in deine Hände nehmen.

(c)Horst M. Kohl, September 2016 

 Geschafft

Schon sehr früh und jeden Tag
Das ein Leben lang
Harte Arbeit ertragen, nicht als Plag
Und nicht empfunden es als Zwang

Es war für dich Erfüllung einer Pflicht
Hast getan, was du musstest tun
Nun bist du alt, der Körper, er Gebricht
Gönne dir die ruhige Zeit, lasse deine Hände ruhn.

(c)Horst M. Kohl, August 2016

 

He, Krakeeler

Menschen machen großes Federlesen
Ärgern sich über dies und das
Sie verlangen nach eisernem Besen
Dabei manche Wortwahl klingt schon krass

Es wird geschimpft, es wird gepoltert
Von Sachlichkeit, keine Spur
Hört man zu, fühlt man sich gefoltert
Hat jener im Gehirn die Ruhr?

Krakeeler meinen zu haben, die Lösung aller Dinge
Tun so, als ob es nur um ihre Probleme ginge
Fühlen sich als Mittelpunkt der Erde
He, Krakeeler auch ich hätte Grund, zu führen gegen dich Beschwerde.

J.W. von Goethe gab uns zu verstehen
und daran gibt es nicht zu drehen:
"Mit Worten lässt sich trefflich streiten
 Mit Worten, ein System bereiten."

Lass also die Finger vom Spiel mit dem Feuer
Was du tust, ist vielen Menschen nicht geheuer
Darfst ruhig deine Meinung sagen
Sollst dich aber nicht aufs Glatteis wagen. 

(c)Horst M. Kohl, August 2016

Allgemeingut Natur

Einst blickte ich mit Freuden herab ins alte Tal
Stehe ich heute an gleicher Stelle, empfinde ich arge Qual
Sah aus der Ferne mein Bächlein lustig blinken
War, als wolle es mir winken.

Altes Tal, alte Liebe will ich nicht verhehlen
Dort schönes Liedgut klang aus Kinder-Kehlen
Stätten früher Kindheit
Geopfert der Neuen Zeit.

Schon nahen an Wald- und Wiesengrenze Eisen und Beton
Freude weicht der Depression
Stille Abendstunden gibt es bald nicht mehr dort
Frevel an Mensch und Natur, wer jagt ihn fort?

Großeltern zeigen den Enkeln Fotos
Enkeln ihren Kindern, Natur nur noch auf Videos
"Schau mal, so sah es damals aus"
Bauwahn heute, macht der Natur Garaus.

Rückzugsmöglichkeiten, Naturgenuss
Wollen wir uns mit Leidenschaft erhalten
Den Machern, den Planern zum Verdruss
Dabei sind gefragt die Jungen, und wir Alten.

(c)Horst M. Kohl, August 2016
















In den 1960er Jahren schon, begann man mit der Veränderung des Höllental zu Schweinfurt.
Auf dieser Wiese und dem damals noch natürlich verlaufenden Bächlein am Waldesrand, verbrachte ich meine Kinderzeit.

Ängste und doch Zuversicht

Dämmerlicht senkt sich über das Land
Der Tag weicht nun der Nacht
Des Tagesklag ihr Ende fand.

Abendschatten kehren ein,ganz sacht.

Manchen Herzen wird dabei oft bang
Dämmerung erfasst die Seele.
Glaubst wohl, du lebst schon viel zu lang
Eng wird dir um deine Kehle.

Was bist du nur für ein armer Tropf
Trägst dich mit trüben Gedanken, in deinem Kopf.
Schöne Stunden schenkt uns jeder neue Tag
Darum verwehre in dir Einzug, aller Seelen plag.

Nach Tagesende folgt die Nacht
Der Nacht, ein neuer Tag.
Dies hat für uns der HERR gemacht
Weil er uns unendlich mag.

Nicht jeder sich erfreuen kann
An manchem hängen auch viel Sorgen dran.
Unser Leben hier auf Erden
muss wohl so ertragen werden.

Auch mir, dem Poet
Hat schon mancher Sturm ins Gesicht geweht.
Gehe weiterhin auf Gottes vorbestimmten Pfaden
Mache es ebenso, will ich dir raten.

(c)Horst M. Kohl, August 2016

 

Gedanken zur Heimat

Wenn früh morgens die langen Schatten weichen 
ist mir, alles wolle Gott mir seine Hände reichen.
Dann fühle ich mich hoch beglückt
und von Gottes Güte reich entzückt.

Schon zu früher Morgenstund`
erscheint die Sonne am Himmelsrund.
Lerchen singen über den Feldern ihr Lied
der Greif am Himmel seine Kreise zieht.

Noch schweigt der Wald in tiefer Stille
leise beginnt zirpend die erste Grille.
In den Tannen hört man des Windes Rauschen
es ist ein Geschenk, der Natur zu lauschen.

So ging ich -und auch noch heute- meines Waldes Wege
in diesem Paradies, neue Ziele ich lege.
Denn, Wälder und Wiesen rings umher
wird es bald in dieser Form, geben nicht mehr.

Statt Waldes Stille um uns herum
werden wir noch mehr leiden unter Motoren Gebrumm.
Baumärkte, Center und noch weitere Straßen
werden uns bald nicht mehr in Ruhe lassen.

Blicke ich vom Schwanberg in die Welt
stelle ich fest, es ist nicht gut um uns bestellt.
Landraub um sich greift
Naturerhalt, man auf ihn pfeift.

(c) Horst M. Kohl, August 2016

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Alles nur Wunschträumerei ?

Eifernde Demagogen versetzen die Welt in Angst
sie brüllen, sie geifern, bringen den Mob auf die Straßen.
Sie agieren derart, dass du um den Frieden bangst
Falls sie je welches hatten,sogar gutes Benehmen vergaßen

Immer und immer wieder stehen sie vor dem Stimmvolk
sprechen here Worte, mit schmeichelnder Stimme.
Solche (Ver)Führer hat die Welt nicht gewollt
sie vernebeln nur unsere Sinne.

Gott bewahre die Welt vor solchen Wichten
Weltfriede soll nicht endgültig zerbrechen.
Solchen Teufeln Mandate zu geben, wollen wir verzichten
auch wenn sie alles Mögliche versprechen.

Menschheit sehnt sich nach Frieden
Menschheit muss begreifen, sich zu lieben.
Welt ohne Frieden, ist dem baldigen Ende nahe
Welt ohne Liebe, bleibt eine Welt voller Klage.

Vielleicht ist das, was ich uns Menschen wünsche
für viele nur Wunsch-Träumerei.
Doch im Frieden liegen noch immer die besseren Trümpfe
ich halte daran fest, alles andere ist mir Einerlei.

(c) Horst M. Kohl, August 2016

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Sehnsucht und Träume

Sehnsüchte tragen wir in uns viele
Dem einen sehnt es nach Reichtum
Dem anderen nach Liebe
Am Ende stehen wir da, und schauen dumm.

Bescheidenheit ist keine Zier
Eine schlimme Krankheit, jedoch die Gier
Meine Sehnsucht lehrt, in Bescheidenheit zu leben
Dem Ärmsten etwas von meinem kleinen Wohlstand geben

Viele leben im Überfluss
Das zu sehen, ist für mich kein Genuss
Statt zu geben, wirft man es als Abfall in die Tonne
Für den Armen wäre mancher Rest, noch eine Wonne.

Rede also niemals über Arme schlecht
Du weißt nicht, weshalb sie so geworden
Sie hatten wohl einst Sehnsucht-Träume so wie du
Deine hatten sich erfüllt, ihre schwanden im Nu.

Die einen sagen, der ist doch nur ein fauler Hund
Andere gar, Schmarotzer
Doch wer kennt für deren Nichtstun, den wahren Grund?
Jene sind mir lieber, als liederliche Wohlstands-Protzer.

Danke Gott für ein gesegnetes Leben
Tue auch niemals gegen arme Menschen, den Finger mahnend erheben
Danke Gott für dein täglich Brot
Dem Bedürftigen stehe bei in seiner Not.

(c) Horst M. Kohl, August 2016


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Auf den Spuren vergangener Tage

Kann mich meiner Vergangenheit nicht entziehen
Auch nicht meiner Erinnerungen entfliehen.
Zu schön war es in diesem Tale dort
Deshalb kehre ich gerne zurück, an jenen Ort.

Stille Sehnsucht, auf früheren Wegen zu gehen
Empfinde in alten Gefilden, leises Wehen.
Versinke dort in meine Kindheit Tage
Zärtliche Erinnerungen ich dann mit nachhause trage.

Kennst auch du noch stille alte Wege?
Spürst auch du nach dort, ein Verlangen?
Nun, nicht lange überlege
Bleibe nicht in deiner Sehnsucht gefangen.

Gehe hin nach DEINEM Ort
Setze dich nieder an lauschiger Stelle.
Versinke in Gedanken an alte Zeiten dort
Dann bist du wieder an deiner Jugend Quelle.

(c) Horst M. Kohl, August 2016

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Zeit

Keine Zeit
so sagen wir, so hören wir.
Später, später habe ich Zeit
so sagen wir, so antworten wir.

Wir hetzen, wir jagen
von Termin, zu Termin.
Können kaum noch die Tagesbürde tragen
abends, planen wir schon wieder auf den nächsten hin.

Vor lauter Termine und Hetze
kaum noch Besinnung.
Wir wurden gemacht zu Knechte
zu Sklaven terminlicher Trimmung.

Nimm dir Zeit und schau der Wiesen Farben sprühen
entfliehe vor Lärm und Gestank.
Kennen wir noch eines Strauches blühen?
oder am Abend stilles Sitzen, auf einer Bank?

Nimm dir wieder mal Zeit
auch wenn du meinst, du hättest sie nicht.
Sei einfach bereit
schau deinem Feind -
der Hektik- frei ins Gesicht.

Nimm dir wieder mal Zeit
für dich und deine Lieben.
Pflege künftig Gemeinsamkeit
sonst wirst du zwischen Mühlsteinen der Moderne zerrieben.

Nimm dir wieder mal Zeit
bald bist du alt.
Das Ende deiner Tage ist dann nicht weit
liegst auf der Bahre, vielleicht schon bald.

Nimm dir wieder mal Zeit
für das Leben, nicht alles ist schlecht.
Schau die Natur, in ihrem bunten Kleid
leg ab das Gewand, des neuzeitlichen Knecht.

(c) Horst M. Kohl, Juli 2016
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Urgroßmutter











Alter Mensch

Ein alter Mensch ist wie ein dickes Buch
jedes Lebensjahr eine vollgeschriebene Seite.
Suchst du Rat, bringe vor ihn dein Gesuch
er steht dir bei, mit seiner ganzen Lebensweite.

Auch wenn er schon alt
lächle nicht über sein Verhalt.
Du stehst noch da, mit wenig Lebensringen
er durch seine Jahre, über allen Dingen.

Du suchst noch deinen Weg im Leben
deshalb, benim dich nicht daneben.
Vor grauen Haaren und faltiger Haut
habe Achtung, dann hast du nie auf Sand gebaut.

Du stehst noch vor unbekannten Lebenstiefen
wohl auch schon allerlei Versuchungen nach dir riefen.
Nutze die Erfahrungen der Alten
und lasse Gott, in deinem Leben walten.

(c) Horst M. Kohl, Juli 2016
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Gedichte erzählen der Nachwelt

Gedichte erzählen und bewahren
davon, wie Menschen lebten, und wer sie waren.
Zeigen auch eines Volkes Gesicht
beinhalten Aussagen mit viel Gewicht.

Gedichte sind der Seele Spiegel
man kann darin lesen
über des Verfassers Wesen
was er geschrieben, darauf steht sein Siegel.

Im Gedicht liegt viel schöpferische Kraft
hat man doch viele Stunden daran geschafft.
Ob geschrieben, über Freude oder Leid
der poetische Mensch, ist täglich zum schreiben bereit.

Er schreibt nicht nur für sich
nein, er hinterlässt auch etwas für dich.
Der nachfolgenden Generation zu Erinnerung
formuliert er, ohne Drumherum.

Männer und Frauen
für die dich und die Nachwelt, Gedichte bauen.
Machen sich auch Gedanken
worüber sich Menschen, sinnlos zanken.

In einem langen Leben
kann sich vieles ergeben.
Bleibt zu hoffen
die Nachfahren sind für Gedichte noch offen.

(c) Horst M. Kohl, Juli 2016

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Welt ohne Liebe

Eine Welt ohne Liebe,
ist eine Welt ohne Siege.
Der Menschheit Bankrott
in einer Welt ohne Gott.

Menschen machen sich über andere zum Richter
Fazit: ein scheußliches Gelichter.
Lieblose Welt
regiert, nur noch von Geld.

Ausdruckslose Augen blicken dich an
wann haben sie mal gestrahlt, wann?
Hat dieser Mensch den Duft der Rose niemals gerochen?
In einer Welt ohne Liebe, ist ihm wohl das Herz gebrochen.

Gib sie nicht auf, die Hoffnung auf eine bessere Welt
lass dich nicht verleiten, vom GÖTZEN Geld.
Erst die Liebe macht dich reich
denn Liebe macht uns alle gleich.

Begehre nicht Reichtum
denn wenn du nichts mehr hast
bleiben auch deine Freunde stumm.
Liebe war niemals bei dir, die hast du verpasst.

Liebe ist nicht käuflich
wäre sie es, wäre sie teuflisch.
Liebe ist ein unbezahlbares Geschenk
ihr gehört unser ewige

(c) Horst M. Kohl, Juli 2016 

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Lebenslagen/Lebensfragen

Es ist eine Wonne
wenn leuchtet in des Poeten Herzen die Sonne.
Es ist, als möchte man beim Dichten auch singen
zu all den erlebten, wunderbaren Dingen.

Doch nicht immer ist in mir Sonnenschein 
auch trauriges findet sich in meinem Herzen ein.
Dann verstummen die Lippen
man steht wieder mal vor haushohen Klippen.

So ist nun der Lauf des Lebens
doch, es ist auch nichts vergebens.
Ob Sonnenschein, oder nicht
es ist immer Zeit, für ein Gedicht.

Schau dich um nach schönen Dingen
es gibt viele um dich herum.
Wenn du auch meinst, es wird nichts gelingen
raffe dich auf, und sehe dich um

(c)  Horst M. Kohl, Juli 2016

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Könnte ich auf Wolken reiten...

Auf den Wolken über die Lande reiten
dabei den Flug der Vögel begleiten.
Möchte manchmal der Herbstwind sein
heben der Kinder Drachen, in den Himmel hinein.

Vielleicht würde ich dabei auch erschaudern
zu sehen, die vielen Mauern.
Wo einst Felder gestanden
Planer neue "Nahrung" fanden.

Könnte ich auf Wolken reiten
oder ein lauer Herbstwind sein
würde ich diese "Schänder" mit Blitz und Donner bestreiten
mich vom Herbstwind wandeln, in einen Sturm hinein.

Bin aber kein Wolkenreiter und auch kein Wind
auch keiner, der sich erregt geschwind.
Mag aber Zerstörung des Lebensraumes nicht ertragen
sollten im Sinne unserer Kinder,mehr Gegenwehr wagen.

Wer hat den Mut dazu?
Man gibt lieber auf, nimmt seinen Hut.
Wenige sind es, die noch kämpfen
von Mutlosen lassen wir nicht unser Wollen dämpfen.

(c) Horst M. Kohl, Juli 2016

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In einer lauen Mondnacht
-einst in meiner Jugendzeit-

Wagte ich es doch, meinen Arm um sie zu legen
wollte mein Liebstes noch zu anderem bewegen.
Sie ahnte wohl mein Begehr
sie setzte an, zur leichten Gegenwehr.

Zu meiner Zeit, man war noch Galant
nicht aber sexuell penetrant.
Mein Verlangen war kein Scherz
zu erobern ihr kleines Herz.

So blieben wir noch in der Warteschleife
hatten auch kaum die nötige Reife.
Pflänzlein Liebe mit all seinem Verlangen
war noch nicht reif, um zum Ziele zu gelangen.

Auf das Schönste, was zwischen Liebende kann geschehen
begibt man sich auch gerne, in arge Wehen.
Da zeigt sich auch, was Treue ist
und du nicht ein unbefriedigter Lüstling bist.

(c) Horst M. Kohl, Juni 2016

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Freunde

Wo sind sie, wenn man sie braucht?
bist doch meistens alleine in der Not.
Geht es dir gut, sind sie bei dir, wie festgesaugt
dann sind sie da, uns nichts bringt sie aus dem Lot.

In guter Zeit brauchst du dich nicht um Freunde sorgen
sie rufen dich an, sie klingeln an deiner Tür.
Schwören dir ewige Freundschaft
und meinen, sie haben für dich, das rechte Gespür.

Sie glauben an ewig gute Zeiten
an immer währenden Freundschafts-geist.
Was wirkliche Freunde verbindet
kaum noch in dieser Welt man findet.

In alten Liedern wurde Freundschaft oft besungen
auch in Gesprächen fest versprochen.
So hat man daran auch geglaubt
doch kam der Tag, wo man mich meines Glaubens hat beraubt.

Auch für diesen falschen Freund
wird kommen der Tag
an dem er erkennt, das er: Freundschaft hat versäumt
denn, was er "pflegte", war Freundschaftsverrat. 

(c) Horst M. Kohl, Juni 2016

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Nebel im Frühsommer

Frühsommernebel liegen über dem Land
schnüre die Schuhe, um zu gehen meiner Wege.
Nebel liegen vor mir, wie eine geheimnisvolle Wand
seltsame Gedanken ich hege.

Da kommt sie wieder, die Erinnerung
die Gedanken aus früherer Zeit.
Sie holen mich ein, mit gewaltigem Schwung
zur Trübsal ist es nicht mehr weit.

Geheimnisvolle Nebelwand
Morgensonnenstrahlen erfüllen nun das Land.
Nebel ergeben sich der Macht der Sonne
für mein Seelenheil erwacht nun die Wonne.

(c) Horst M. Kohl, Juni 2016

                                                                      Foto: Horst M.Kohl

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Frohsinn-Empfindungen eines älteren Menschen- (1944)

Frohsinn heute, die Menschen anders empfinden
wir noch Lieder sangen, unter Linden.
Hatten unsere Klampfe in der Hand
wanderten singend durch das Land.

Der Frohsinn heute
ist des Wahnsinns Beute.
Unsere Lieder waren Ohrenschmaus
Phonzahl heute, macht dem Gehör, den Garaus.

Zum Frohsinn, gehören nette Gespräche
dies geht nicht, bei Tönen wie Gesäge.
Auf der "Tanzfläche" sieht man Menschen nur noch Zucken
nicht mal mehr, sich in die Augen gucken.

Heute geht man chillen
entspannen, war es nach unserem Willen.
Zeitig war auch die Nacht vorbei
denn die Schaffenskraft, war uns nicht einerlei.

Unser Frohsinn, war noch am anderen Tag
kein zu gedröhnter Schädel, war die Plag.
Ein schöner Abend, bleibt in Erinnerung
und lädt wieder ein, zu Gesang und neuem Schwung.

(c) Horst M. Kohl, Mai 2016



                                               Meine alte E-Gitarre, beinahe schon 60 Jahre alt.

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Dunkle Wolken über dem Land

Dunkle Wolken über Deutschlands Dächer
das Gegeneinander, gebärdet sich immer frecher.
Menschen nicht mehr gehen, Hand in Hand
nur noch Wenige stehen für ihr Land.

Menschen sich versteigen in Überheblichkeit
zurück zur Vernunft, es ist an der Zeit.
Als noch war, das Miteinander keine Zier
ist man heute beherrscht, von Konsum und Gier.

Lasst uns gemeinsam fassen an den Händen
und das Schicksal unseres Landes wenden.
Lasst wachsen in uns den Drang zur Einigkeit
nicht mehr streiten, über jede Kleinigkeit.

In Fallersleben "Lied der deutschen" (1841)
sich Sehnsucht nach Einigkeit, lässt bezeugen.
Unser Streben, unser Sinnen
gilt der Einigkeit, nach innen.

(c)  Horst M. Kohl, 2016



                                                                                        Foto: Sabine Kohl
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Eingehüllt in Gottes Segen

Mich erfasst großes Erschaudern
zu sehen um viele Herzen, hohe Mauern.
Menschen einander nicht achten
nur nach eigenem Wohlergehen trachten.

Manche nach eigenem Belieben
ihr Spielchen mit anderen Menschen trieben.
Sich an deren Elend noch erfreuten
dazu böse Gerüchte sie streuten.

Böse Menschen stellen sich ins rechte Licht
und meinen, Unrecht tue man doch nicht.
Sprechen oft von ihrer eigenen Tugendhaftigkeit
doch von jenen, wird die Menschlichkeit entweiht.

Pöbel ist dieser Menschentyp
in unserer Gesellschaft, ein Polyp.
Ein Gottgläubiger lässt sich nicht verleiten
will lieber um Gerechtigkeit sich streiten.

Eingehüllt in Gottes reichen Segen
gilt der Menschenliebe mein Bestreben.
Muss dazu gehen über manchen rauen Steg
denn, man legt viele Steine in den Weg.

Als Christenmensch man sich an Spott nicht stört
auch wenn sich mancher Antichrist empört.
Lasst sie lachen, und um ihre goldenen Kälber tanzen
ich schnüre weiterhin für Glaubenslehr, meinen Ranzen.

Eingehüllt in Gottes reichen Segen
bleibe ich auf meinen, von Gott befohlenen Wegen.
Auch wenn man mich oft versucht
ich habe meinen Weg, für GOTT gebucht.

(c) Horst M. Kohl, Mai 2016

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Suche den HERRN

Suchende sind wir, in des Lebens Gewitterstürme
Suchende werden viele im Unglauben bleiben.
Unbegreifliches Entsetzen hoch wie Türme
müssen wir lernen zu begreifen.

Im Kreise sich das Leben oft bewegt,
im Suchen nach Antwort, auf Lebensfragen.
Habe auch oft nach Höherem gestrebt,
Erkenntnis: Demut trägt in allen Lebenslagen.

Unser Leben liegt in Gottes Händen,
ob wir es glauben wollen, oder nicht.
Tun so, als ob wir auf Fragen keine Antwort fänden,
frag IHN, er bringt ins Dunkel sein Licht.

Meiner Kinder Wohl will ich täglich von Gott erbitten,
Stiller Schöpfer! So erscheint es manches Mal.
Habe lange gehofft, gelitten,
besonders in des Lebens tiefen Tal.

Hingedämmert in Hoffnungslosigkeit,
in Hoffnung verloren, unser Dasein schien.
Hat uns erhört, Jesus Christ in seiner Gnade,
will nun in Dankbarkeit vor ihm knien.

Deshalb, suchst du Trost, ist er dein Hort,
wende dich IHM zu, in deiner weltlichen Angst.
Rufe zu IHM, er ist stets der rechte Ort,
denke nicht, dass du es nicht kannst. 

(c) Horst M. Kohl, Dezember 2015

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Welt voller Schmerzen

Tränende Herzen
in einer Welt voller Schmerzen.
Welt mit Angst beschwert
die immer neuen Krieg gebärt.

Kinder werden geboren
und wieder  durch Krieg verloren.
Tränende Herzen
in einer Welt voller Schmerzen.

Männer und Frauen ziehen in den Krieg
ein Gang, ohne Sinn und Sieg.
Tränende Herzen
in einer Welt voller Schmerzen.

Man schießt sich tot
Erde färbt sich rot.
Tränende Herzen
in einer Welt voller Schmerzen.

Krieg beginnt in den Köpfen
meistens bei denen, mit "alten" Zöpfen.
Da liegt der Grundstein für tränende Herzen
und einer Welt voller Schmerzen.

O Menschen, legt nieder die Waffen
um wirklichen Frieden zu schaffen.
Für unbeschwerte Herzen
und einer Welt ohne Schmerzen.

                                                    (c) Horst M. Kohl, 2016

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Unsere Welt

Welt ist verworren
Seelen verdorren.
Von Menschenhirne zerstört
Ruf nach Frieden wird nicht erhört.

Welt wird belogen
von Politik betrogen.
Menschenhirne führen das Land
fahren dabei den Frieden an die Wand.

(c) Horst M. Kohl, 2016

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Auf den Flügeln der Phantasie

In der Jugend träumte man seinen Traum
erst die Schule, dann den Beruf aufbaun`.
Ist diese Hürde dann geschafft
nach der Karriereleiter wird gegafft.

Es wird geträumt
und dabei, das wahre Glück versäumt.
Karriere hin, Karriere her
ein Leben bietet doch viel mehr.

Wohlstand ist das Lebensmotto
auch wird geträumt, vom Gewinn im Lotto.
Von Klamotten nur mit Markennamen
nichts bleibt mehr, im bescheidnen Rahmen.

Lässt man sich durch Phantasie verführen
zahlst du lebenslang dafür Gebühren.
Bist am Ende nur ein armer Mann
willst auch nicht denken, wie alles so begann.

Jedes Menschen ganzes Leben
nach Bescheidenheit soll streben.
Leben soll er nicht in Phantasie und Träume
erweisen sie sich doch nur als Schäume.

Am Ende stehen wir auch alle
vor des HERREN Eingangshalle.
So wie wir gelebt auf Erden
bin gespannt, wie er dies wohl tut bewerten.

 (c) Horst M. Kohl, 2016











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Kindertraum

Am Ende des Regenbogen
das Herz schlug uns in Wogen.
So glaubte man als Kind
dort eine Schale voll Gold man find`.

Man lief schnellen Fußes
und folgte des "Glückes" Rufes.
Doch der Regenbogen,
war dem Kinde nicht gewogen.

Je schneller es lief
des Regenbogens Farbe verlief.
Am Ende der Himmel nur noch blau
der Regenbogen beendete seine Schau.

Kinderträume sind eine besondere Welt
doch die Realität sich bald hinzu gesellt.
Lasst sie also träumen, von schönen Dingen
von der Schale Gold, an des Regenbogens Ringe.

(c)Horst M. Kohl, 2016

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Menschen

Menschen leben, lieben, leiden
Was die Zeit so bringt, weiß man nicht.
Tun sich auch noch sinnlos streiten,
Und schauen die Welt aus ihrer Sicht.

Liebe ist, was man ehrfurchtsvoll empfindet;
Liebe ist, was Menschen trägt in tiefer Krise
Liebe ist, was ewig aneinander bindet
Liebe gleicht einer ewig blühenden Wiese.

(c)Horst M. Kohl, 2015