Ich freue mich über Ihren Besuch, und                                                                                                            
begrüße Sie  sehr   herzlich.       

   

                                                           
                                                                                                                                                        





                                  

 Hinweis: 

Alle Gedichte von Horst M. Kohl sind urheberrechtlich geschützt.

Auf meiner Homepage findet man eine Auswahl von Gedichten, die mir besonders am Herzen liegen. Auch sind sie Richtungsweisend für meinen Lebensverlauf, und meiner Denkweise. 

Gedichte geben auch Meinung wider. 

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Artikel 5 (1)

 

Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern, und zu verbreiten und sich aus allgemein zugänglichen Quellen zu unterrichten.

                               Eine Zensur findet nicht statt!


Meinungsfreiheit ist, und bleibt ein unantastbares Gut

Voltaire (1697 - 1778) dazu:

"Ich mag verdammen, was Du sagst, aber ich werde mein Leben dafür einsetzen, dass Du es sagen darfst!" 


Zur Redefreiheit meint Salman Rushdie:

(indisch-britischer Schriftsteller):

Redefreiheit ist das Entscheidendste, um sie dreht sich alles.
Redefreiheit ist das Leben". 


"Politik ist, dass man Gottes Schritt durch die Weltgeschichte hört, dann zuspringt und versucht, einen Zipfel seines Mantels zu fassen."

Otto von Bismarck

 

                                                                                                                                   

                                                 Meinen Kindern

Der Welt soll man vertraun,
Auf sie sich nicht verlassen;
Hab auf dich selbst Vertraun,
Wo andre dich verlassen.

 

Und wo dein Selbstvertraun

Wie das auf Menschen bricht.
Da hab auf Gott Vertraun,
Er verlässt dich nicht.

Friedrich Rückert

Liebst du Gott?

Martin Buber erzählt von einem jungen Mann, der zum Rabbi kommt und sagt: "Ich möchte gern dein Schüler werden." Der Rabbi antwortet: "Gut, du musst mir aber zuvor eine Frage beantworten: Liebst du Gott?" Der Schüler wird traurig und nachdenklich: "Eigentlich `lieben, das kann ich nicht behaupten." Der Rabbi sagt freundlich: "Gut, wenn du Gott nicht liebst, hast du Sehnsucht, ihn zu lieben?" Der junge Mann überlegt und erklärt: "Manchmal spüre ich die Sehnsucht deutlich, aber meist habe ich so viel zu tun, dass sie im Alltag untergeht." Der Rabbi: "Also, wenn du die Sehnsucht, Gott zu lieben, nicht so deutlich verspürst, hast du dann Sehnsucht, diese Sehnsucht zu haben, Gott zu lieben?" Da hellt sich das Gesicht des Schülers auf: "Genau, das habe ich. Ich sehne mich nach dieser Sehnsucht, Gott zu lieben." Der Rabbi antwortet: "Das genügt. Du bist auf dem Weg." 

Quelle: Neukirchener Kalender 22. März 2013  


Weh! Weh! Liebe alte Erde

Es werden nicht der Menschheit letzte Tränen sein
Erlebt sie doch täglich neue Pein
Auch manch` flehentlich` Gebet zum Himmel wird gesandt
Menschheit hört Kriegsgeschrei und fragt, wo bleibt der Verstand

Schuldzuweisungen werden ausgesprochen, nach hier und dort
Ein jeder weiß es schon, wer verantwortlich ist für Völkermord
Auch ohne Beweis, man spricht vorschnell schuldig
Wäre es nicht besser, man macht sich vorher kundig?

Kanonendonner, Bombenhagel
Sind am Ende des Weltenfriedens `Sarges-Nagel`
Nun hört man wieder viele kluge Reden
Und mancher glaubt von sich, er sei der `Welten-Segen

Bedeckt wird sein das Himmelszelt mit dunklem Wolkendunst
Doch nicht nur EIN Verbrecher ist`s, der den Frieden uns verhunzt
Nein, es sind jene, die mit Chemie und auch mit Bomben töten
Friedensvermittler mit Charisma, sind mehr denn je von Nöten

Weh! Weh! Liebe alte Erde
Man schaut derzeit wieder die Teufelsfratze und deren Gebärde
GOTT
Erhalte uns Menschen noch viele tausendfarbige sonnige Morgen
Unseren Kindern und Enkeln, ein Leben ohne große Sorgen

(c) Horst M. Kohl, April 2018
Poet, Menschen-und Naturfreund
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Aus dunklen Tiefen

Sagt! Ist es euch bewusst, wie es ist
Wenn verstrichen wird sein unsere Frist?
Uns kein sauberes Wasser mehr wird beschert
Uns nichts trinkbares mehr gewährt?

Noch kommt es aus dunklen Tiefen
Doch Natur wird zerstört, über die einst Kinderfüße liefen
Menschen auf diesem Planeten, nach kühlem Nasse lechzen
Unsere Erde tut schon schwer unter der Menschen-Willkür ächzen

Wasser bedeutet Leben
Natur durch Menschenhand verschandelt, man möchte sich übergeben
Jeder weiß es. und schätzt es nicht
Doch Mensch bedenke, einst stehst du vor dem Jüngsten-Gericht

Wasser und Erde müssen von uns gehalten werden Rein
Tun wir`s nicht, wird`s einst nicht mehr wie früher sein
Wenn wir uns wollen noch recht lange an Mutter-Erde erquicken
Müssen wir uns beugen, um noch in die Augen unserer Enkel zu blicken

Erde, wie warst du einst recht lieblich anzuschauen
An manchen Ecken ist`s nur noch zum Grauen
Was ist aus dir geworden?
Mir scheint, man möchte dich ermorden

(c) Horst M. Kohl, April 2018
Poet, Menschen-und Naturfreund
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April

April, was will es uns wohl sagen?
Ist er doch bekanntlich ein Monat voller Launen
Welcher in uns auslöst, manch` unschönes Raunen
Doch, ob wir es möchten oder nicht, wir müssen`s jährlich mit ihm wagen

Provoziert er auch oftmals Unbehagen
Gehört er in seiner Art, doch zu jedem neuen Jahr
Der April, er bleibt halt, so wie er schon immer war
Schenkt uns Tage, gerade wie er es will, wir müssen`s tragen

Ist es kalt und nass, sucht man auf den warmen Ofen
Reckt und streckt seine Glieder im kuscheligen Sessel
Und erwartet voller Sehnsucht, den Gezeitenwechsel
Allerorten sind schon zu hören und zu sehen, die ersehnte Frühlingsboten

Der April, mal mit Tagen voller Wonne
Dann mit Regen, Schnee und Graupel-Schauer
Manche Tage werden grau, und grauer
Und plötzlich -welch Wunder- steht am Himmel hoch, die ersehnte Sonne

Vorbei die Zeit der Kälte, und des Regen
Wärmer wird es, und auch die Tage wieder länger
Erfreuen wollen uns erneut, die bunten `Garten-Sänger`
Dafür danken wir  unserem HERRN, der uns bedachte, mit seinem Segen

(c) Horst M. Kohl, April 2018
Poet, Menschen- und Naturfreund
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 Der Tann, vom Winterschlaf erwacht

Begrüßen wollen wir voll Freud`die neue Jahreszeit
Viel geliebter Vogelsang liegt schon zurück, sehr weit
Frisch gewagt sind erste Schritte vor das haus
Denn, schon einladend zieht es mich in den Wald hinaus

Nun auch der Tann aus seinem Winterschlaf erwacht
Hat abgelegt sehr zaghaft, seine weiße Winter-Pracht
Dort bald die ersten Knospen brechen auf
Die Macht der Natur, nun nimmt sie wieder ihren Lauf

Auf wunderbaren Pfaden
Werde ich dorthin geladen
Wage es, lasse mir meinen Gang nach draußen nicht vergrämen
Darf eindrucksvolle Impressionen mit nachhause nehmen

Die frühe Jahreszeit, vieles hält sie fürs Auge noch verborgen
Man erhofft, sie möcht`es lüften schon am Morgen
Doch in Enthaltsamkeit will ich mich erquicken
Bin zufrieden mit dem, was ich durfte, bis jetzt erblicken

Schon bald wird herrlich leuchten für jeden die Natur
Auch erklingen werden für uns, wieder viel tausend Stimmen pur
Das Herz erfüllt sich mit reichlich Freud`und Wonne
Auf Knien danke ich GOTT, der scheinen lässt, die Kraft der Sonne

(c) Horst M. Kohl, April 2018
Poet, Menschen- und Naturfreund
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An einem ganz bestimmten Morgen

Eines Morgens, als ich leichten Fußes durch die Auen schritt
scheuchte ich auf so manches Tier, durch meinen unbedachten Tritt.
Hatte wohl nicht der Natur Behutsamkeit bedacht
auch nicht, das vorbei ist, erst ganz kurz die Nacht.

Noch stiegen auf von Fluss und Wiesen Nebelschwaden
die geisterhaft in meine Blicke traten.
Sachte dann die Nebel sind gewichen
leise, fast unbemerkt, hat sich die Nacht davon geschlichen.

Dann endlich erste Sonnenstrahlen
in Wald und Höhen, ihre zarten Grüße malten.
Auch die Vögel ihre Morgen-Melodien senden
voller Inbrunst, als wollten sie damit niemals enden.

Vor Freude sich meine Augen zum Himmel erheben
um Gott zu danken für jeden Tag, den ich mit der Natur darf erleben.
Denn Schönes dürfen meine Augen sehen
Freude empfinden, da ich möchte, durch Wald und Auen gehen.

Ganz nach meinem Willen
beginne ich für mich, ein altes Lied zu singen.
Lasse dann im Geiste vorüber ziehen, wie es war in jungen Jahren
und hoffe, es dauert noch, bis ich muss von hier nach `dannen`fahren.

(c) Horst M. Kohl, März 2018
Poet, Menschen- und Naturfreund
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Betrachtungen

Meine Lebensjahre, unbeschwert waren sie nicht
Sie waren begleitet von viel Schatten, und wenig Licht
Habe auch kaum schöne Zeiten erlebt
Durch viel Leichtsinn hatte sich das Schicksal gegen mich gedreht

Geeilt bin ich wohl Phantomen nach
Und habe mit  beigetragen, zu vielem Weh und Ach
Vergessen hatte ich alle meine Lieben
Auch bei Visionen ist vieles geblieben

Weit zurück liegen diese Wege
Nun ich nur noch nach Gottes Geboten strebe
Unstetes Leben kommt nicht mehr in Frage
Bin losgelöst von einer Zeit, welche war voller Klage

Warum ging ich einst solch einen Pfad?
Entgegen auch manch gutem Rat
Meine Lebensart, sie war kaum zu ertragen
Viele Menschen aus früherer Zeit, man kann sie nicht mehr befragen

Nun verbringe ich mein Leben in Ruhe und Würde
Kann getrost erwarten, meine schwerste Lebens-Hürde
Die Gebote Gottes zu befolgen, ist mir eine Leichtigkeit
Vorbei ist`s mit der Verlockung und deren Dreistigkeit

(c) Horst M. Kohl, März 2018
Poet, Menschen- Naturfreund
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Frühlingserwachen

Es beginnen wieder Tage voller Wonne
Schon früh morgens steht am Himmel, wunderbar die Sonne
Um zu erhellen unser Gemüt
Auch um sich zu erfreuen, an dem was wieder neu erblüht

Die Bächlein, endlich vom Eise befreit
Amor, der Lebens freudige steht, frei zu Geleit
Bienen und Hummeln sind schon emsig im Fluge
Um zu füllen ihren, und unseren Nektar-Kruge

 Geschäftig schwirrt es in den Gärten hin und her
Unsere gefiederten Freunde, sie haben es wieder schwer
Um zum Nestbau das richtige Eckchen finden
Müssen sie sich wieder so richtig schinden

Doch bald erklingen für unser Ohr erneut himmlische Lieder
Von unseren Freunden, mit dem bunten Gefieder
Sie ertönen über Wiesen und von des Tales Grund
Dabei ohne Bedeutung, ob grau, oder bunt

Begonnen haben die Tage mit neuem Leben
Dafür danke ich Gott in meinen Gebeten
Auch danke ich ihm für die vielen bunten Blumen, und allem Getier
Dass ich es erleben darf, -alljährlich- aufs Neue hier

(c) Horst M. Kohl, März 2018
Poet, Menschen- und Naturfreund
Auch unter: www.abenteuer-literatur.de 


Liebe

Wahre Liebe ist wie ein Himmelszelt
Ein Schild gegen die Drangsal aller Welt
Sie ist Sonnenstrahl und Seelen-Segen
Solch` Kostbarkeit muss man immerzu auf`s  Neue pflegen

Wer wahre Liebe darf empfangen
Dem braucht`s  im Leben vor nichts zu bangen
Denn Liebe ist wie prunkendes Geschmeide
Unbefleckt, und rein wie weiße Seide

Wird sie gepflegt, reift sie heran zum wahren Erntesegen
Weil sie ist, ein Nehmen und ein Geben
Ein wahrer Schatz
Welchem im Herzen gehört, ein ganz besonderer Platz

Doch von der Liebe, hin zum Liebes-Leid
Ist auch ein solcher Weg nicht weit
Wie rasch ist entflammte Liebe schon entglitten
Dies nur begreift, wer dieses Tränen-Tal hat durch litten

Bedenke: der Liebe Freund ist die Genügsamkeit
Ihr ärgster Feind, sündhafte Begehrlichkeit
Dieses zarte Pflänzchen namens Liebe
Wenn es gut gepflegt, bringt`s täglich neue Triebe

(c) Horst M. Kohl, Februar 2018
Poet, Menschen- und Naturfreund  

Beten und Arbeiten

Des Tages laute Stunden sind vorüber
Abendglockenruf, er klingt herüber
Des Menschen Tagwerk ist vollbracht
Müdes Haupt, bereitet sich zur Nacht

Ein alter Bauer geht noch zur Abendmesse
Dem HERRN zum Dank, auf das er seine arme Seele nicht vergesse
Auf seinem Lager gibt er sich seinen stillen Gedanken hin
Obwohl schon alt, nach Pflichterfüllung steht ihm sein Sinn

Auch gedenkt er seiner Jahre, welche sind verflossen
Welche als Übel er hat empfunden, und welche hat genossen
Der Menschen die ihn einst Mal liebten
Und jener, die seine Seele trübten

Er gibt sich hin der nächtlichen Ruhe
Nimmt nichts mit in den Schlaf, vom täglichen Getue
Erquickendes Erwachen soll sein am Morgen
Der neue Tag mit Gott, und ohne Sorgen

Mutig den neuen Tag beginnen
So werden die Stunden harter Arbeit mühelos gelingen
Ist der Abend dann gekommen, zur Messe ruft erneut die Glock`
Der Bauer ist müde, steigt um in seinen guten Rock

Nimmt an seiner täglichen Abendmesse teil
Um zu beten fürs Seelenheil
Dies sind des Bauers Tage
Wie er sie hinnimmt, ohne Klage

Menschen heutiger Zeit
Von Zufriedenheit entfernt, sehr weit
Gehen auch recht zielverloren durch ihr Leben
Statt den Geboten Gottes nachzustreben

(c) Horst M. Kohl, Februar 2018
Poet, Menschen- und Naturfreund


Das Gewissen

Für jene, welche in ihrem Leben andere Menschen hatten Unrecht getan
Auch ich schließe mich davon nicht aus.

Dumpfe Träume zur Nacht
Ausgelöst, wohl selbst gemacht
Erlebst darin Vergangenes vorüberzieh`n
In dieser Traumwelt wirst du gerissen, her und hin

Ein Traum erinnert den Träumer oft daran
Was er anderen Menschen hat angetan
Doch Geschehenes ist nicht mehr ungeschehen zu machen
Man ist dann versucht, neue Hoffnung zu erhaschen

Das Gewissen ist es, was sich im Traum bemerkbar macht
Schuldbewusstsein stellt sich ein, es dabei auch noch hämisch lacht
Unbarmherzig holen dich ein vergangene Qualen
Doch wirst du dann erlöst, durch des Tages erste Sonnenstrahlen

Kaum hast du in den neuen Tag gefunden
Bangt es schon wieder vor den Abendstunden
Auch den nächtlichen schemenhaften Gesichtern
Sehnlichst wünscht man herbei, den Tag mit seinen vielen Lichtern

In der Zeit der Jugendblüte
Hat man nicht darauf gehört, wovor man sich besser hüte
Genossen hat man die unbeschwerten Stunden
Fürs Leiden der Nächsten nichts empfunden

Nun kommen jene des Nachts zu Besuch
Genau betrachtet, ist es schon wie ein Fluch
Kannst diesen Nächten nicht entfliehen
Dich den nächtlichen Besuchern nicht entziehen

(c) Horst M. Kohl, Februar 2018
Poet, Menschen- und Naturfreund

Mein altes Lied

In meinem Kopfe macht sich breit, ein altes Lied
Seine Zeilen, sie sind mir noch immer lieb
Sie sprechen von Heimat und Treue
Davon zu reden, zu singen, ich mich nicht scheue

Will es nicht  halten mit Narren
Mich auch nicht lassen, vor deren Karren spannen
Nicht von denen, die altes Liedgut zum Spotte machen
Über Begriffe wie Ehre, und auch Treue nur lachen

Ein altes Lied, in dem man solches besingt
Sollte schon lernen ein jedes Kind
Verse, welche Liebe und Heimat besingen
Schon seit Jahrhunderten der Menschen Seele beschwingen

Mein altes Lied, es spricht von freien Menschen
Nicht von jenen, die sich mit Lorbeer umkränzen
Denn gerade jene sind es, die der Menschen Denkweise einkerkern
Auch über deren Ruft nach Meinungsfreiheit sich ärgern

Weiterhin werde ich meine alten Freiheitslieder singen
Mich zu verbiegen, es wird nicht gelingen
Die Faszination solcher Lieder, sie klingt einst wieder in Chören
Laut, so das es die ganze Welt kann hören

Sollen andere ihre eigenen Lieder singen, ich störe sie nicht
Übe keine Kritik, sitze auch nicht zu Gericht
Desgleichen Recht ich von anderen verlange
Darf ich es erwarten, so ist`s  mir nicht bange

(c) Horst M. Kohl, Februar 2017
Poet, Menschen- und Naturfreund 

Wundertätig ist doch Gottes-Liebe

Freude war es, die uns erfüllte
Auch manch`geheimnisvoller Schleier, uns den Sinn umhüllte
Alte Freunde fanden sich nach vielen Jahren
Und taten viel`Erinnerungen sich bewahren

Freudlos war, was mancher so erlebte
Lebens-Friede man für sich erstrebte
Losgelöst dafür, des Bösen Siegel
Befreit und davongetragen dann, auf der Freiheit Flügel

Bleiben werden weiterhin, der Zeiten täglich`Klagen
Doch der Seele Last, sie lässt sich leichter tragen
Mit einem festen Gottes-Glauben
Ängste uns nicht mehr die Sinne rauben

Glaube und Hoffnung
Sie schaffen in der Seele feste Ordnung
Wollen in unser Herz, sich tiefe Sorgen graben
Ein fester Glaube ist`s  er wird uns sicher laben

Dann soll es doch rechte Freude sein, die uns erfüllt
Kein geheimnisvoller Schleier das Dasein mehr umhüllt
Mit mehr Geduld nimmt man hin, des Lebens-Hiebe
Ja, wundertätig ist und bleibt, die Gottes-Liebe

(c) by Horst M. Kohl, Februar 2018
Poet, Menschen- und Naturfreund 

Im Leben, geht`s auch mal daneben

In mancher Leute Leben
Geht es unerwartet Mal daneben
Vielleicht sogar in tausend Brüche
Weil man erlegen, verführerischer Sprüche

Ideen sind misslungen
Hatte man noch so sehr darum gerungen
Hinterlassen blieb so manch verstörter Sinn
Wurd` von Zweifeln gerissen, her und hin

Viel` finstere Wolken, schwebten am Himmel des Lebens
Lösungen, sie schienen oft vergeben
So folgte ein Dasein, da hier im Schattengrund
Auch verstummte, der einst so fröhliche Mund

Doch es kam der Tag, man wollt`s  nicht fassen
Der Glaube war`s  er hat nichts der Trübsal überlassen
Beendet war der Harm
Frischer Lebensmut breitete aus, seinen starken Arm

Fürwahr, der HERR, er wird uns nicht verlassen
Er ist Begleiter, durch alle finsteren Lebensgassen
Auch gibt er uns die Richtung vor
Nimm sie an, sei kein Tor

(c) by Horst M. Kohl, Januar 2018
Poet, Menschen- und Naturfreund

Meiner Heimat

Fragt man mich, weshalb ich bange
Für meine Antwort braucht`s nicht lange
Der Stachel ist`s tief in meinem Herzen drin
Was mit meiner Heimat geschieht, raubt mir meinen Sinn

Heimat, einst für mich mal süße Quelle
Wird mir nun genommen, rasend schnelle
Zerstört wird hier Natur
Und uns Menschen, Würde und Kultur

Eingeleitet ist`s, das Totenspiel
Auch mit Terror, Mord und anderem viel
Vorbei die Zeit, als wir uns noch fröhlich in den Armen lagen
Gedenke ich der Zukunft, erfüllt mich Unbehagen

Weshalb werden vor Wehmut mir die Augen feucht?
Der Glaube an Friede unter uns Menschen, ist mir entfleucht
So lebe ich zwischen Zweifeln hin und her
Und trage unter diesen Lasten doch recht schwer

Betrübnis lähmt mir meinen Sinn
Deshalb gebe ich alle meine Sorgen, dem HERREN hin
Er wird uns tragen
In all`unseren Erdentagen

(c) by Horst M. Kohl, Januar 2018
Poet, Menschen- und  Naturfreund

Raubbau

Habe wieder Landvermesser und Planer geschaut
Dabei zunächst nicht meinen Augen getraut
Dann wurde es mir langsam klar
Dass was ich sah, für alle Zukunft, einstmals Feld und Wiese war

Schon wird vermessen, zum bebauen, kostbares Land
Was bisher war, Natur in ihrem schönsten Gewand
Nun auch bald dort, nicht mehr Schmetterling und Insektenflug
Stattdessen unnützer Flächenfras, Zug um Zug

Seltsam fremd ist die Heimat mir geworden
Man sieht Menschen und Maschinen, Wald und Wiesen morden
Hecken, wo einst die Drossel schlug
Weggeräumt, mit einem brutalen Maschinen-Pflug

Es verschlägt die Sprache, kann nicht das kleinste Wort mehr sagen
An der Straße stehen bereit, zur Planierung viele Wagen
Es ist wie in einem bösen Traum
Dort werden wachsen nie mehr Blumen, und auch kein Baum

Vernichtet ist die Heimat, wo einst Vöglein lustig sangen
Freunde der Natur, sie täglich nur noch bangen
An diesem Orte wurden einst Kinder durch Veilchen entzückt
Auch durch manche Lieder, Eltern-Herzen beglückt

Von dort hat man den Jahreszeiten ihren Thron genommen
Der Steuersäckel will weiter seinen Mammon bekommen
Vorbei, vorbei die Zeit des blühenden Korn
Gewachsen ist des Naturfreundes, gewaltiger Zorn

(c) by Horst M. Kohl, Januar 2018
Poet, Menschen- und Naturfreund

Schau nach vorn

2017 ist Vergangenheit
Es hatte im Gebäck für uns, so manches Leid
Auch zerplatzt ist so mancher Traum
Doch voller Hoffnung, wollen wir der Zukunft ins Auge schau`n

Vorbei ist es, das alte Jahr
Und hoffen auf ein besseres, wie es das Vergangene war
Wünschen stabilen Frieden für unser aller Welt
Auch das sich trollen möge, der Hass unterm Himmelszelt

Für ein neues Jahr stehen wir bereit
Auch voll der Erwartung, Politiker werden endlich mal gescheit
Erinnern uns ans Vergangene noch mit Schaudern
Und fragen, mit was wollen sie uns dieses Mal bezaubern?

Ja, die dreisten dieser Welt
Ihnen ging es zu allen Zeiten, nur um Macht und Geld
Land und Menschen sind nicht ihr eigen
Böse Geister, wir wollen sie vertreiben

Wahrlich, es wäre zum Verzweifeln
Würde Hoffnung, nicht unsere Seele streicheln
Leser versteh, wohin dich meine Worte wollen führen
Vergehen soll die Zeit, wo Ängste uns die Kehl`verschnüren

(c) by Horst M. Kohl, 1.Januar 2017
Poet, Menschen- und Naturfreund 


Mutter

Für mich, nur auf einem Stück Papier
Oft hatte ich mich nach ihr gesehnt, nie war sie bei mir
Habe in vielen Geschichten gelesen, was eine Mutter alles so tut
Dachte mir, auch solches täte mir gut

Von einer Mutter geliebt
War mir nicht vergönnt, wurde ausgesiebt
Herrlichkeit der Mutterliebe, sie war mir nicht beschieden
Wollte doch nur, wie andere auch- eine Mutter, zum lieben

Ein streicheln, ein liebkosen
Bei Bedarf, mir auch mal strammzieht die Hosen
Die sich anhört meine Sorgen
Tröstende Worte findet, für einen besseren Morgen

So gingen viele Jahre ins Land
Und nichts war da, was mich mit einer Mutter verband
Bin mit einem leeren Platz in meinem Herzen, durchs Leben gegangen
Mutterliebe, es blieb ein ewiges Verlangen

Ein Bild von ihr, an meinem Platze steht
Kein Tag, ohne mein Blick zu ihr, vergeht
Manch einer wird wohl mein Empfinden nicht verstehen
Ich sehe ihr Bild, und kann nicht verstehen, was mit mir geschehen

So lebe ich weiter, tagaus-tagein
Bleibe mit meinen Gedanken an ihr, allein`
Die Hoffnung, sie liegt beim Jüngsten Tag
Wo dann vorbei ist, meiner Seelen-Plag

(c)by Horst M. Kohl, 29. Dezember 2017
Poet, Menschen-und Naturfreund
In den Kriegswirren 1944 geboren, nach dem Krieg verleugnet

Lebenserkenntnis

Gedanken, sie kommen
Durch sie wird an Lebenserfahrung gewonnen
Gedanken, sie werden auch wieder gehen
Erinnerungen, mit dem Alter, verwehen

Habe mich dem Leben niemals verweigert
Meine Erfahrungen dadurch noch gesteigert
Manche Hürde doch nur stolpernd genommen
Da ich Gottes Fingerzeig, nicht habe vernommen

Leben -wie lange es auch dauert- ist Schule
Klopft lieber doofe Sprüche, der heute so unendlich coole
Doch Leben lehrt dich, wenn du es nur möchtest
Nimm an, was es dir will sagen, dann erst bist du gerüstet

Menschen aller Zeiten
Kennen des Lebens vielfältige Seiten
Erlebten so manche Freuden
Wurden aber auch der Tragik, häufige Zeugen

Freude und Leid
Liegen voneinander nicht weit
Beide, durch Tränen verbunden
Sind sie durchs Leben, miteinander verbunden

Nimm an, was das Leben dich will lehren
Vor mancher Last, man kann sich nicht erwehren
Will man Weisheit des Lebens erlangen
Dann nimm an diese Reise, ohne zu bangen

Jedes Lebensjahr, es macht uns reich
Dann im letzten Hemde, sind wir uns endlich alle Gleich
Ob arm oder auch nicht, auch jene die nicht viel besitzen
Sie bleiben nicht ohne Lebenserkenntnis sitzen

(c) by Horst M. Kohl, 26. Dezember 2017
Poet, Menschen- und Naturfreund

Meinungsfreiheit
-wirklich?-

Die Freiheit der Meinung, so wurde es mir einst gelehrt
Sei ein persönliches Gut, sie scheint heute nichts wert
Denn, will ich sagen, was mich bewegt
Werde ich sprichwörtlich, durch den Wolf gedreht

Meinungsfreiheit, daran ich nicht mehr glaube
Will ich sie nutzen, werde ich Ideologen zum Raube
Gedanken sind erst frei, wenn sie verlassen ihren Ort
Ansonsten sind sie gefangen, wo sie geboren wurden, dort

Meinungsfreiheit, sie ist nicht mehr frei
Ist wohl auch, in unserem Lande einerlei
Unterdrückung, es zeigen sich Schatten von Diktatur
Demokratie, sie verblasst zur Karikatur

Meinung ist frei 
Damit scheint es vorbei
Schatten übers freie Reden und Denken, sie fallen übers Land
Für deine eigene Meinung, man dich am liebsten verbannt

Ich will nicht gehören zum Einheitsbrei
Deshalb lasse ich auch, meine Gedanken frei
Es ist mir zu leicht, die Fahne nach dem Zeitgeist zu drehen
Will standhaft sein in Zeiten, wo die Stürme rauer wehen

(c) by Horst M. Kohl, 21. Dezember 2017
Poet, Menschen- und Naturfreund


Heimat, die ich meine
-meine ganz persönlichen Empfindungen-

Schaue ich meine Heimat an
Was ist da noch an Gutem dran?
Was ich sehe, gefällt mir nicht
Deutsche Kultur, langsam zerbricht.

In deutschen Schulen kein Kruzifix
Vor fremden Religionen, macht man artig einen Knix.
Damit man Muslime nicht verletzt
Werden Weihnachtsmärkte, durch Lichtermärkte ersetzt.

Paralell-Gesellschaften in deutschen Städten
Wer gebietet Einhalt, dort entstehenden fremden Kulturaktivitäten?
Unter den "hier schon länger Lebenden" sich Ängste verbreiten
Vor uns stehen Krawalle, und wieder Mal großes Leiden

Es sind meine Gedanken
Im Glauben an Heimat, will ich nicht wanken.
Gedanken, welche mich täglich berühren
Bekomme für mein Empfinden, übelste Schelte zu spüren.

Heimattreue Seele
Trauer verschnürt ihr die Kehle.
Geschändet, belogen
Meine Innerlichkeit, sie war niemals verlogen.

Weshalb darf ich nicht von Heimatliebe reden?
Tue ich es, will man mich treten.
Dort wo einst meine Wiege stand
ist und bleibt es, mein Heimatland.

(c) by Horst M. Kohl, 20.Dezember 2017
Poet, Menschen- und Naturfreund


Friede unserer Heimat













Zum Jahreswechsel 2017 / 2018

Zu Ende geht das Jahr Jahr, mit all seiner Last
Manchen Tag verbracht, ohne Ruh und Rast
Auch vom weltweiten Wahnsinn wurden unsere Tage geprägt
Politiker aller Couleur hatten recht arg, an unseren Nerven gesägt

Fürs neue Jahr verzichten wir gerne auf jeder weiteren Torheit Wort
Wünschen uns mehr Freude, damit nicht unsere Seele verdorrt
Des Irrsinn war`s genug
Haben die Nase voll, von Lug und Betrug

Menschheit halte ein, besinne dich
Gott hält am jüngsten Tag, über dich Gericht
Hast fürwahr an Unrecht genug getan
Fange das neue Jahr so, nicht wieder an

Menschheit wünscht sich Friede
Hat genug erlitten, der Leidenshiebe
Will auch nicht versinken in endloser Barbarei
Auch nicht mehr hören, tägliches Schreckensgeschrei

Lippen sollen sich öffnen, nicht mehr um zu klagen
Nur noch freudige Botschaften, um sie der Welt zu sagen
Gesegnet sollen sie sein, all unsere künftigen Tage
Diese Hoffnung für uns alle, ich immerzu in mir trage

(c) by Horst M. Kohl, 5. Dezember 2017
Poet, Menschen- und Naturfreund


Hab`keine Zeit, es eilt, es eilt

Muss mich beeilen, muss mich beeilen
Die Menschen heut`, kaum noch an einem Platz verweilen
Keine Zeit, man kann es nicht mehr hören
Drum herum nur noch rennen, Motoren dröhnen

Niemand hat mehr Zeit auf ein Wort
Kurz die Hand zum Gruß, schon ist er wieder fort
Menschheit scheint wohl toll geworden
Drängen sogar an des Hospitales Pforten

Auch die Sucht nach mehr, und mehr
Sitzt in des Menschen Herzen, wie ein Speer
In der Hetze, und dem Eilen
Wollen Menschen nicht mehr an einem Ort verweilen

Nein, es wird gerannt
Wie ein Wesen ohn` Verstand
Beschaulich war doch die Zeit
Als man noch erblickte, eine schöne Maid

Wie denn heute auch
Wenn das Auge stets auf dem Smartphone drauf
Es fehlt den Menschen in die Weite heut`der Blick
Das Mobilgerät ist es, was ihnen gibt den Kick

Nicht mehr an zarten Wesen sich erfreuen
Lieber blödsinnig sich widmen, dem heute NEUEN
In Schmerz verstummen meine Lippen
Beim betrachten, wie Menschen mit dem Zeitgeist flippen

Doch für jeden wird Mal der Tag auch kommen
Wo ihm das Smartphone wird genommen
Dann legt er all das Neue aus der Hand
Hat wieder Zeit, ist genug gerannt

(c) by Horst M. Kohl, 28. November 2017
Poet, Menschen- und Naturfreund


Herminchens Gaumensegel

Früher war es ein wie sanftes Hauchen
heute gleicht es einem Fauchen.
Aus Herminchens Rachen
klingt es nach Geräuschen eines wilden Drachen.

Kaum bist du dabei, in sanfte Träume zu entschwinden
versuchst mit dem Kissen über`n Kopf, deinen Schlaf zu finden.
Doch Herminchen brodelt, leider
und ich zähle meine Schafe weiter.

Stund`um Stund`verrinnt
Herminchen dabei immer mehr, an festen Schlaf gewinnt.
Ihr Gaumensegel flattert munter so dahin
und ich an den Rand, wo ich glaub, ich spinn.

Langsam rötet sich der Himmel
von der Kirch`klingt sanft, ein leis Gebimmel.
Herminchens Gaumensegel, es wird nun still und stiller
diese Nacht, sie war ein Triller.

Am Morgen dann, höflich wie ich eben bin
frag ich Herminchen, na, war dein Schlaf für dich ein Gewinn?
Ja meint sie, deiner hoffentlich doch auch
die Antwort, für mich wie ein Schlag zum Bauch.

Meint sie noch, ich sähe ja aus wie der frische Morgen
nun beginnt es, wo ich mir mache langsam Sorgen.
Denn schaue ich mein Gesicht im Spiegel an
außer aschfahl, ist da nichts mehr dran.

Ohrenstöpsel müssen her
oder Nachbars Schießgewehr.
Um Herminchen muss es leiser werden
oder einer von uns beiden sterben.

-letzte Zeile bitte nicht ernst nehmen-

(c) by Horst M. Kohl, 26. November 2017
Poet, Menschen- und Naturfreund 


Leben

Man kommt zur Welt
Schon beginnt die Zeit davon zu rasen
Dies ist der Beginn, verschiedener Lebensphasen
Stehst im Moment vielleicht noch da, wie aus dem Ei gepellt

Doch wird es kaum bedacht
Jedes Leben hier auf Erden
GOTT wird es einst bewerten
Daran halte fest, auch wenn so mancher, gern`darüber lacht

Sinnvoll soll man die geschenkte Zeit gebrauchen
Die von Gott gegebenen Jahre
Nicht behandeln wie verramschte Ware
Auch seine Seele, dem Zeitgeist nicht verkaufen

Durch rechte Lebensweise
Entgehst du vielen Plagen
Brauchst nicht hausgemachte Sorgen, mit dir herum zu tragen
So kannst auch du, beruhigt entgegen sehen, deiner letzten Reise

Dann am Ende, noch ein trüber Blick, ins Weite Land
Gedanken weilen vielleicht nochmals im alten Vaterhaus
Siehst dort auf dem Tische stehen, Mutters bunten Blumenstrauß
Dann ist gekommen der Moment, wo GOTT dich nimmt an seine gütige Hand.

(c) by Horst M. Kohl, 23. November 2017
Poet, Menschen- und Naturfreund



Frieden

Leben im Alltags-Schatten, und ohne Frieden
HERR, lasse es geschehen, dass alle Menschen sich lieben
Unmenschlichkeit ist es, welches trägt, das Zepter auf Gottes Erden
Angst, lässt die Hoffnung auf Versöhnung rasch ersterben

Frieden oft geschändet
Durch falsche Worte, welche der Menschen Sinne blendet
Im Namen des Frieden wird auch gelogen
Die Menschheit missbraucht, und vielfach betrogen

Für Brüderlichkeit wollen wir beten
Und von Frieden, nicht nur reden
Schon in der Familie der kleinen
Soll Harmonie beenden, das Weinen

Schatten liegen über vieler Familien Existenz
In Not geraden, durch mancher Menschen Dekadenz
Manch`schlimmes Ereignis hatte sie getroffen voller Wucht
Menschheit in Angst, nach Frieden sie sucht

HERR, hilf heraus, aus dem tiefen Tränental
Befreie uns, von jeglich` irdischer Qual
Zerreiße das Netz der Missgunst, des Neid`s
Vorbei soll sein, die Zeit des unsäglichen Leid`s

(c) by Horst M. Kohl, 15. November 2017
Poet, Menschen- und Naturfreund

Leid und Freud

Freude, verspüren schon über wenige unbeschwerte Stunden
von mehr, man will darüber nicht reden.
Über Jahre hinweg, viel Trauer überwunden
mehr zu erhoffen, es gilt beinah` als verwegen.

Hinter sich gelassen, eine Lebensbahn voller Sorgen
dessen Nebel die Innerlichkeit hatten zerfressen.
Das Leid blieb tief in jenen betroffenen Seelen verborgen
die in Verzweiflung, im dunklen Tale gesessen.

Abscheulichkeit, empfunden wie aus einer kalten, fremden Welt
löst Ratlosigkeit aus, im menschlichen Herz.
Man fühlt sich verlassen, unterm weiten Himmelszelt
auch allein, mit seinem Schmerz.

Trifft dann ein kleiner Sonnenstrahl mal die gequälte Seele
als Wonne wird es empfunden.
Ist dann gleich so, als ob einem nichts mehr fehle
auch fühlt sich der Mensch, neu mit dem Leben verbunden.

Vergiss nicht den Trost, im stillen Gebet
Leg`deinen Schmerz in Gottes gütige Hand.
Wohl dem, dem dabei neuer Lebensmut entsteht
halte also fest an Gott, der dich doch schon, als Kind gekannt.

(c) by Horst M. Kohl, 29. Oktober 2017
Poet, Menschen und Naturfreund 

Der Menschen Lebensweg

HERR in unserer Lebens-Wehen
strecken wir die Hände zu dir hoch empor.
Wie lange werden wir noch bestehen,
will doch schon mancher wanken, wie im Wind des Schilfes Rohr.

Täglich schwindet mehr und mehr die Lebenskraft
da man an schweren Bürden hat noch heut zu tragen.
HERR, schütze uns vor des Tages Hast
wir Erdenkinder erhoffen deiner großen Gnaden.

Siehst auch in unser Sorgen-Bündel stets hinein
auch, ob wir um ein rechtes Leben uns bemühen.
HERR, lass wieder Hoffnung auf Frieden in uns Gedeih`n 
auch die Wärme der Liebe neu erblühen.

Im Herbast des Lebens angekommen
durchrüttelt von so manchen Lebens-Winden.
Wurde auch die Kraft der Kraft Jugend uns genommen
doch Dankbarkeit fürs Dasein, wir immer noch empfinden.

Abgelegt ist nun des Lebens Sommerkleid
Herbstlaub wird nun ausgestreut.
HERR mache uns für für den letzten Gang bereit
hab`auch meinen festen Glauben nie gereut.

(c) by Horst M. Kohl, 26. Oktober 2017
Poet, Menschen und Naturfreund


Alte Hände
Meinem im Alter von 92 Jahren verstorbenen Schwiegervater

Einst waren sie jung und stark
alte Hände, ehedem voller Kraft und Mark.
Heute fühlen sie, wie daraus deren Kräfte entrinnen
trauen sich auch nicht mehr, neues zu beginnen.

Diese Hände hatten Kinder und Enkel in die Lüfte gehoben
nun hat das Alter all diesem, Einhalt geboten.
Sind entschwunden jener Tage Kraft
Mensch muss weichen, höherer Macht.

Was geschieht, erscheint uns nebelhaft
dann kommt der Tag an dem auch wir, werden hinweg gerafft.
Die Hände, sie werden uns auf dem Leib gefaltet
für den letzten Gang wird der Rest gestaltet.

Es hat das Herz den weiteren Schlag verwehrt
hat sich vom Weiterleben abgekehrt.
Fleißige Hände, sie nun ruhn
es gibt auf dieser Erd`nichts mehr zu tun.

(c) by Horst M. Kohl, 15. Oktober 2017
Poet, Menschen- und Naturfreund


Der Pessimist

Nach Regen kommt auch wieder Sonnenschein
zu schnell reden Pessimisten uns die Hoffnung klein.
Optimismus, vielen Menschen hatte er genügt
Pessimisten waren es schon immer, die ihn getrübt.

Pessimisten, sie sehen nur das dunkle am Horizont
läuft was nicht rund, dann nörgeln sie sehr gekonnt.
Nutzen ihre Macht der Worte
malen Bilder von der Höllen-Pforte.

Doch wir wollen mit Gottes Hilfe, Hoffnung in uns tragen
pessimistischen Geschwätz, unser Gehör versagen.
Auch jeden Tag fröhlich erwachen
dem neuen Tag hoffnungsvoll entgegen lachen.

(c) by Horst M. Kohl, 8. Oktober 2017
Poet, Menschen- und Naturfreund


Wie welkes Laub im Wind

Wie durch des Windes gewirbeltes welkes Laub
so auch ich mich oftmals glaub.
Dabei meine Gedanken, als graue Wolken mir erscheinen
ein Zustand, man möchte nur noch weinen.

Empfundenes auszudrücken, dazu fehlen die Worte
da tiefe Trauer vor des Herzens Pforte.
Jeglichen Handelns, man ist wie gelähmt
hatte man doch vielmals über Geschehenes sich gegrämt.

Wieder und wieder ist es nur Nichtigkeit
welche unter Menschen führt, zu unnötigen Streit.
Empfindungen, sie geraten aus dem Lot
führen wohl auch bald, zu der Seele Tod.

Freude empfunden in längst vergangenen Tagen
heute haben Angst, Trauer und Schmerz das Sagen.
Jesus du meine Hoffnung, mein Stecken, mein Stab
meine Sorgen, mein Leiden ich zu dir trag.

(c) by Horst M. Kohl, 3. Oktober 2017
Poet, Menschen- und Naturfreund




Jesus

Quell`der Hoffnung, Mut und Freude
gib mir reichlich Kraft, auch schon für`s Heute.
Mache mich für meine Zeit bereit
du bist Hoffnung, erspare mir im Alter Leid.

Im Wissen um dich o HERR, leb`ich mit Mut
auch vor Satans sündigen Anfechtungen bin ich auf der Hut.
Falte im täglichen Gebet meine Hände
was mein Herze trübt, im Flehen ich zu dir sende.

HERR du bist mein Stecken und Stab
denn du begleitest mich bis ins kühle Grab.
Bist meine Stütze, in besonders schweren Tagen
nichts kann meine Seele besser laben.

(c) by Horst M. Kohl, 1. Oktober 2017
Poet, Menschen- und Naturfreund


 

Kermes

Kirchweih, schon seit langer Zeit wird sie gefeiertauch dabei so manches Neue angeleiert.
Viele Wagen bunt geschmückt

Menschen am Wegesrand, sie zeigen sich entzückt.

Mädchen, Frauen und Männer treten an in bunten Trachten
auch musikalisch ein Ohrenschmaus, genussvoll zu betrachten.
Ja die Pflege alter Werte
wird hoffentlich erhalten, wie manch` Alter es uns schon lehrte.

 

Geistvoll in so mancher Kirchweihpredigt
wird das Ortsgeschehen auch verewigt.
Ja die alten Traditionen, sie müssen weiter leben
um sie Jahr für Jahr mit frischen Kräften neu anzustreben.

 

In einer Zeit von Lärm und Hast, soll man sie genießen
ablegen alles, was uns das Leben will verdrießen.
Egal ob angeschaut vom Straßenrand, oder vom Balkon
so ein Umzug ist für uns wie ein Licht, gespendet von der Sonn`. 

 

 

(c) by Horst M. Kohl, 26. September 2017
Poet, Menschen- und Naturfreund

 


Bei Tageserwachen am See

Bei Tageserwachen am See begibt sich leise, sehr leise
eine Entenmutter auf Futter-Reise.
Im Gefolge befinden sich ihre Kinder
welche werden von Tag zu Tag geschwinder.

 

Wird nicht lange dauern
auch auf sie neue Gefahren lauern.
Hoch droben schon der Greif seine Kreise zieht
da auch er, seine Jungen liebt.

 

So geben sich Vogeleltern dem Ganzen hin,
in der Versorgung der Kinder besteht ihr Lebenssinn.
Ewig die Kinder nach Nahrung klagen
Mutter ist bemüht, ihnen recht viel zum Schnabel zu tragen.

 

Auch der Mensch will sich von des See`s Angeboten laben,
noch liegen dort über dem Wasser, Nebelschwaden.
Es wirft der Angler am Ufer seine Rute aus
macht manchem Fischlein den Garaus.

 

Zuhause wird schon die Pfanne erhitzt
während der Angler noch am Strande sitzt.
Doch bald ist der Behälter gut gefüllt
der Angler verlässt sein Revier, sein Plan, er ist erfüllt.

 

Die Entenmutter mit ihren Jungen,
auch ihr ist ihre Mutterpflicht gelungen.
Wieder am Neste angekommen
kommt auch das letzte Junge angeschwommen.

 

Der Greif am Himmel, hoch dort droben
bei ihm wurde heute "Kohldampf" geschoben.
Morgen schaut`s vielleicht wieder besser aus,
"knipst" einem Opfer dann das Lebenslichtlein aus

 

Fressen und gefressen werden
so ist es halt, es geht nicht ohne sterben.
Auch an einem kleinen See,
tut einer, dem anderen weh.

 

(c) by Horst M. Kohl, 21. September 2017
Poet, Menschen-und Naturfreund

 

 

 













Der nächste Sturm wird wohl sein Letzter gewesen sein

Unser alter Baum

 

Vor unserem Fenster steht ein Baum,
war für viele Jahre aller Vögel Traum.
Dort dort fanden sie Schutz vor großen Winden
konnten auch immer darin, ihr täglich Futter finden.

 

Seine Wurzeln stehen nun nicht mehr fest
auch ist morsch geworden, sein altes Geäst.
Traf ihn auch so mancher Sturm voll mit Gewalt,
ist es nun vorbei mit seiner Wohlgestalt.

 

Nun muss er fallen, unser aller großer Baum,
Chancen zum überleben, hat er kaum.
Ihn zu fällen bereitet uns Schmerzen,
jeder Axthieb, er trifft auch unsere Herzen.

 

Doch wird uns die Erinnerung  an ihn noch begleiten,
wenn wir im Winter am warmen Ofen, die Hände uns reiben.
Endgültig raucht er zum Kamin sein Dasein hinaus
muss nicht mehr widerstehen der, Gezeiten Sturmgebraus.

 

(c) by Horst M. Kohl, 17. September 2017
Poet, Menschen- und Naturfreund

 

Gedanken und Worte

 

Gedanken und Worte, oft werden sie missbraucht,von Menschen, welche nur haben böses im Sinn.
Man könnte glauben, sie haben verbotenes geraucht,
lässt man sie gewähren, ist dies der Unfreiheit Beginn.

 

 

 Sie wollen vergiften, der Gesellschaft Atmosphäre
damit auch die Kultur unseres Landes.
Es ist an der Zeit, Worte zu prüfen auf ihre Schwere,
bei amtierenden Politikern eines bestimmten Gewandes.

 

Im Dunkel der erlebten Zeitenin der nach GOTT kaum einer noch fragt.
Da will das Böse vom Menschen nicht weichen,
wird auch tausendmal die Unwahrheit gesagt.


Wagt man nicht so zu denken, zu reden wie erwartet,kommt die Keule der Vergangenheit.
Im Chaos solcher Zeit, so manches wird gestartet,
Andersdenkenden zum großen Leid.


Gedanken und Worte, missbraucht man bis heute,nur um den Machterhalt  müssen sie wohl dienlich sein.
Gedanken und Worte sollen bereiten den Menschen Freude,
doch die Zunge wird benutzt als Speer, in die Seele hinein.


Gedanken und Worte in einem Gedichtausgedrückt auch in einem lieben Brief.
Solches löst Freude aus, Trauer nicht
da bleibe ich lieber der kleine Poet, ohne Hang zum politischen Mief.


(c)by Horst M. Kohl, 13. September 2017
Poet, Menschen- und Naturfreund

 

 

 

Gefangener der Vergangenheit

 

Vor vielen Jahren die Heimatstadt verlassenhab`dort viel alt Gewohntes hinterlassen.
Mitgenommen in die Fremde nur Erinnerungen
vergessen ist niemals mir gelungen.


Zu schön war die Kinder- und die Jugendzeitals Erwachsener dann gelebt mit manchem Leid.
Stätte der Trauer von ihr bin ich gegangen
bleibe im Geiste noch immer davon gefangen.


Durch Entfernung, von der Heimat schon viele Jahre getrenntbleibt Erinnerung, welche man Martyrium nennt.
Nichts kann wohl ein Gewissen befrei`n 
bleibt man doch am Tag und in der Nacht, mit ihm allein.

 

 

 Leichtsinnig und jung, schon in frühen Jahren
wir für Vernunft nicht ansprechbar waren.
Büßen nun im Alter durch klopfendes Gewissen
die Seele, ja sie bleibt bis zum Ende der Tage zerrissen

 

(c) by Horst M. Kohl, 13. September 2017
Poet, Menschen- und Naturfreund

 

Auf den Flügeln der Phantasie

 

In der Jugend träumte man seinen Traum

 

erst die Schule, dann den Beruf aufbau`n.
Wurde diese Hürde geschafft
hatte man nach der Karriereleiter gegafft.

 

 

 

Auch heute wird noch geträumt

 

und dabei manches Glück versäumt.
Karriere hin, Karriere her
ein Leben bietet doch viel mehr.

 

 

 

Wohlstand ist das Lebensmotto

 

auch wird geträumt, vom Gewinn im Lotto.
Von Klamotten, nur mit Markennamen
nichts bleibt mehr im bescheidenen Rahmen.

 

 

 

Lässt man sich durch Phantasie verführen

 

zahlt man meist` eine Leben lang "Gebühren".
Bist am Ende nur ein armer Tropf
mit unnützen Flausen in seinem Kopf.

 

 

 

Jedes Menschen ganzes Leben

 

nach Bescheidenheit es soll streben.
Leben muss man nicht in Phantasie und Träume
sie erweisen sich meist` nur als Schäume.

 

 

 

Am Ende stehen wir doch alle

 

vor des HERREN Eingangshalle.
So wie wir gelebt auf dieser Erden,
bin gespannt, wie er dies wird bewerten.

 

 

 

(c) by Horst M. Kohl, 9. September 2017

 

Poet, Menschen- und Naturfreund 

 

 

 













Das alte Buch

 

Habe in einem alten Buch gelesen
und neues zur Kenntnis genommen.
War stets im Glauben, früher sei alles schöner gewesen
nun habe ich besondere Erfahrung gewonnen.

 

 

Jene, welche reichlich zum Leben hatten
lebten gut in den Tag hinein.
Arme von damals, durften nicht viel erwarten
für diese blieb der gedeckte Tisch recht klein.

 

 

Der kleinen Leute Welt, sie lag unter sozialem Eis
Hunger und Not, ließ viele sehr früh bestatten.
Es wurde gefroren, Gesichter waren vor Kälte weiß
zu Gast kamen in manche Hütten, nur Ratten.

 

 

Mütter starrten voll Sorge in den frühen Tag
Väter gingen für Hungerlohn ihrem Tagewerk nach.
Täglich galt der Kampf der großen Lebens-Plag
auch klagte so mancher sein großes Weh und Ach.

 

 

Doch man wollte leben 
glaubte an einer kommenden, sorgloseren Zeit.
Hielt daran fest, seinen Sehnsüchten nach zu streben
doch waren für viele, die gesteckten Ziele zu weit.

 

 

Für alle Menschen-Seelen ist es gut
auch in alten Büchern zu lesen.
Dann würde sich legen aufs HEUTE, so manche Wut,
auch verstummen der Wunsch, nach "neuen Besen".

 

 

(c) Horst M. Kohl, 26. August 2017

 

Poet, Menschen- und Naturfreund

 

 

Späte Jahre

 

Viele Jahrzehnte sind nun gelebt,
manchmal das Herz vor der Zukunft ängstlich bebt.
Auch tiefe Schweigsamkeit
macht sich oft in einem breit.

 

 

Die noch jungen Menschen wissen nicht viel vom Leben,
der Lebenslust gilt ihr natürliches Streben.
Werden noch durch manche Nebelschleier wandeln,
doch über Gottes Vorhaben, lässt sich nicht verhandeln.

 

 

Scheint so, wer noch nicht das Dunkel des Lebens kennt,
weiß nicht wie es ist, wenn man durch Gezeiten wird getrennt.
Einst unendlich jung und stark,
ist nun vorbei die Zeit, wo man war autark.

 

 

Auch der Freundeskreis, er wird zunehmend geringer
wird man oft auserwählt, zum schlimmen Nachrichten-Überbringer.
Da der gefühlvolle Umgang mit tiefen Lebenskrisen,
sich erst im Alter hat recht erwiesen.

 

 

Lebensnebel im Alter, plötzlich sind sie da,
geheimnisvoll, und doch so nah.
Wollen uns nicht verlassen, mitnichten,
hoffen, unsere sehnsuchtsvolle Erwartung, sie möge sich lichten.

 

 

Man beginnt zu ahnen um seine noch verbleibenden Jahre,
bittet Gott, dass er einen vor großen Leiden bewahre.
Vergisst auch nicht den Dank für glückliche Zeiten,
liegen sie auch schon zurück, in der Jahre großen Weiten.

 

 

Angekommen im Alter, wird von vielen nur noch geklagt,
weil der Zahn der Zeit, in den alten Knochen kräftig nagt.
Nimm es einfach hin, wie es ist,
achte darauf, dass die Trübsal deine Seele nicht frisst.

 

 

(c) by Horst M. Kohl, 18. August 2017

 

Poet, Menschen- und Naturfreund

 

 

 

Gehe mutig deinen Weg

 

Seinen Weg muss jeder selber gehen,

 

hilft auch kein schluchzen, kein klagen.
Kein winden, kein drehen,
findest auch kaum irdisch`Antwort auf Fragen.

 

 

 

Aus deiner Seele tiefster Not,

 

schaust du zurück auf bessere Tage.
Trägst Hoffnung auf deines Lebens rechtes Lot
auch, das bald vorbei die Zeit der Lebensplage.

 

 

 

Menschenseelen, über sie streicht mancher raue Sturm

 

glaubt, die Zeit bleibt stehen, denkt, wie soll man es ertragen?
Doch bedenke stets, deinen Sorgenwurm
darfst du dem HERRN vortragen.

 

 

 

Wohin mein Weg auch führt, ich muss ihn gehen 

 

ob steinig, staubig oder steil, man wird nicht gefragt.
Vertraue auf Gott, in sein Ohr leg getrost dein Flehen,
auch wenn du scheinst von Zweifeln sehr zernagt.

 

 

 

Meinen Weg, ich werd` ihn gehen,

 

da ich weiß, mein Leben liegt in Gottes gütiger Hand.
So werde ich meine irdische Zeit bestehen,
weil gehalten durch Gottes unsichtbares Band.

 

 

 

(c) by Horst M. Kohl, 15.August 2017

 

Poet, Menschen- und Naturfreund

 

 

Lebensmut

 

Lebensmut, woher nehmen, außer durchs Gebet?

 

Menschen erstarren voller Sorgen,
schauen, wie sich Mutter-Erde von einer Krise in die andere dreht.
übergebe was dich plagt dem HERRN, er sorgt für unser Heut` und Morgen

 

 

 

Schon viele Male haben Sorgen uns zu Boden gedrückt,

 

hatten kaum mehr Kraft fürs Tagesgeschäft.
Sind durchs Leben gelaufen, von seelischen Lasten gebückt,
wollten nicht, dass die letzte Hoffnung uns verlässt.

 

 

 

Mit Freunden im gemeinsamen Gebet

 

gab es uns Hoffnung und Kraft.
Auch Zuversicht, dass man wieder sorglose Tage erlebt,
so hat Gott unser Flehen erhört, es ist geschafft.

 

 

 

Seele, bist nun befreit von irdischer Sorg´und Eis

 

darfst dich wieder erfreuen, über viel Gutes aus Gottes-Hand.
Vorbei ist das Sehen, bestehend aus Schwarz- und Weiß,
geplagte Seele` empfange dein Leben, im neuen Gewand.

 

 

 

Faulige Sümpfe um uns herum, schau sie nicht,

 

müssen auch nicht erleben, wie Säue sich sprachlich suhlen.
Strebe nach reiner Schönheit und klarem Sonnenlicht,
dem Seelengift erliegen doch nur, die heutigen KUHLEN.

 

 

 

Christen seid bemüht, Verführungen der MODERNE zu widerstehen,

 

sollt auch vor solchem, Kinder und Enkel bewahren.
Ängste lassen die Wirklichkeit beinahe nicht mehr sehen,
man glaubt schier den Kopf zu verlieren, den Klaren.

 

 

 

Man weiß ja, um der Kinder wohlfeiler Tod,

 

es sind verführerischer Konsum und, falsche Zungen.
Wer darum weiß, dessen Seelenfriede gerät leicht aus dem Lot,
auch fragen sich oft Eltern, ob sie umsonst für`s Kind gerungen?

 

 

 

(c) by Horst M. Kohl, 26. Juli 2017

 

Poet, Menschen- und Naturfreund  

 

 

Verletzliche Seelen

 

 Seelen wie ungeschützte Flächen sind,
schon sehr bald fegt über sie, der raue Lebenswind.
Noch leuchten in Kindertagen rosarot, die Lebensfarben,
doch erste Sorgen, sie lassen nicht auf sich warten.

 

 

Es kommt die Zeit, da wird das Kind erwachsen sein,
und sein Leben hält für ihn, nicht bereit, nur Brot und Wein.
Was jener Lebensweg wohl noch bringen mag?
Ein Frage, die kein Mensch zu beantworten vermag.

 

 

Die Antwort, am Lebensende wird sie erst gegeben,
wenn man vor den HERRN hin muss treten.
Nachdenklich liegt so mancher Mensch im tiefen Schweigen,
betrachtet sein Leben, von allen Seiten.

 

 

Auch manch harter Lebenssturm hat ihn erschreckt,
Ängste vor dem "Jüngsten Tag" in ihm wurd`erweckt.
Da mancher Sünd`erlegen,
nun große Sorgen über seine Seele fegen.

 

 

Wie sah es aus, mit dem geraden Lebensweg,
war er etwa doch zu schräg?
Die Antwort, am Lebensende wird sie uns gegeben,
solltest bis dahin, nach GOTTES Segen streben.

 

 

(c) by Horst M. Kohl, 15. Juli 2017

 

Poet, Menschen- und Naturfreund 

 

 

Höllenbach / Höllental  östlich von Schweinfurt gelegen.                     Foto: Horst M. Kohl

Meine alten Wege

 

Gerne bin ich diese Wege dort gegangen,
auch über das Brücklein über den Höllenbach*.
Der Waldesstille galt mein Verlangen,
auch zu erklimmen, manches Baumes Dach.

 

 

Auf einer Lichtung bin ich gesessen,
blickte von des Waldeshöhen, hinein ins weite Land.
Hab dabei manche Sorg`vergessen,
auch nicht bemerkt, wie rasch die Zeit verschwand.

 

 

Heute bin ich dort, nur ein trauernder Gast,
kaum einer noch um mich, der da mit mir gelebt.
Betracht ich die Menschen, wie sie leben ohne Rast,
denke ich mir: hab doch eine schöne Zeit erlebt.

 

 

(c) by Horst M. Kohl, 30. Juni 2017

 

Poet, Menschen- und Naturfreund

 

 

Irrfahrt eines Lebens

 

Weit im Osten -Pillau- wurd` ich geboren,
hatte sich kaum jemand um mich kleines "Bündel" geschoren.
Geflohen durchs darniederliegende Land,
brachte es so manchen Menschen um den Verstand.

 

 

Keine gute Zeit, um Wurzeln zu schlagen
versuchten die Menschen, ihre Lasten zu tragen.
Ich, noch sehr klein,
begann meine ersten Schritte, sehr fein.

 

 

Lauschte den Stimmen, um mich her,
die Flut des "NEUEN" kam über mich, wie ein Meer.
Eindrücke, -Gute und Schlechte- sie prägten mein ICH,
die Frage nach Vater und Mutter, erschien manchem, verwunderlich.

 

 

Lebte viele Jahre mit einer Vater-Lüge,
dies schuf in meiner Seele, bittere Züge.
Ohne Geborgenheit ist meine Zeit vergangen,
noch immer bin ich von meiner Vergangenheit gefangen.

 

 

Konnte nach vielen Jahren, das "Vater-Geheimnis" klären,
versuchten auch "Mitwisser", sich dagegen zu wehren.
Habe meinen inneren Frieden gefunden,
auf der Suche nach Wahrheit, wurde jedoch, meine Seele geschunden.

 

 

(c) by Horst M. Kohl, 26. Juni 2017

 

Poet, Menschen- und Naturfreund

 

 






Hier stand einst die kleine Schweinfurter Friedhofskirche. An ihrem Platz ist nur noch das Totenglöcklein verblieben

1971

 

Totenglöcklein rief zum letzten Gang,
uns Eltern war es ums Herz sehr bang.
Lange Leidenszeit für unser Kind war vorbei,
und unsere Kehlen zu eng, für verzweifelten Schrei.

 

 

Empor gestiegen, aus Gram und vielem Trauern,
sind geblieben, Erinnerungen, die im Dunkeln lauern.
Auch sind nicht vergessen, die unendlich grauen Tage,
jene Zeit, voll tiefster Klage.

 

 

So steigt mir noch manch`bittere Träne in die Augen,
bete in meiner Trauer zu Gott, ihm will ich vertrauen.
Auch am Totenglöcklein geh ich niemals achtlos vorbei,
unser Kind ist bei Gott und, von allen irdischen Leiden frei.

 

 

Unweit vom Glöcklein liegt sein Grab,
dort sage ich ihm noch immer, wie lieb ich ihn hab`.
Lebe nun mein Leben bescheiden und Leise,
bin auch gerüstet, für meine letzte Reise.

 

 

(C) by Horst M. Kohl, 28. Juni 2017

 

Poet, Menschen- und Naturfreund

 

 

 

Eine Vogelmutter, sie hat`s nicht leicht

 

Meisen, zu Gast unter unserem Dach,
bauten dort für ihre Jungen, ein Gemach.
Ziehen am blauen Himmelszelt ihre Kreise
ihr Gesang von dort, er klingt zu uns ganz leise.

 

 

Durch Lüfte flatternd, voller Anmut
auf Jagd, für ihre kleine Brut.
Vogelmutter wird empfangen von hungrigen Schnäblein
um viel Futter zu stopfen, dort hinein.

 

 

Für sie gibt es kein Rasten und, kein Ruhn
schon macht sie sich wieder auf, ihre Mutterpflicht zu tun.
So geht es zu, von früh`  bis zur späten Abendstund,
Vogelmutter fliegt für ihre Jungen, Rund`um Rund´.

 

 

Dann kommt der Tag des Abschied nehmen
die Jungen werden ihre eignen Runden drehen.
Sind dann selber Künstler hoch am Himmelszelt
geschickt genug, zu fliegen in die weite Welt.

 

 

(c) by Horst M. Kohl, 5. Juni 2017

 

Poet, Menschen- und Naturfreund

 

 

                                                                                              Foto: Horst M. Kohl

Streife ab, die Tageslast

 

Findest du einen stillen Ort,
dann verweile dort.
Streife ab, die Tageslast
modernes Leben, voller Hast.

 

 

Fühle, wie rasch die Zeit vergeht
das deine Lebensuhr nicht stille steht.
Denn, für jeden kommt mal die Zeit der letzten Reise
wo man sich fort macht von dieser Erd` ganz leise.

 

 

Lässt zurück, ein ehrenwertes Leben
hoffst, dass die Kinder auch nach solchem streben.
Geht von hinnen, deine stille Reis`
schließt sich dann, dein Lebenskreis.

 

 

(c) by Horst M. Kohl, 28. Mai 2017

 

Poet, Menschen- und Naturfreund

 

 

 







Wo führt er hin, unser Lebensweg?

Unser Lebensweg

 

Wo führt er hin?
Ist er geschrieben, schon zu Lebensbeginn?
Verschwende darüber keine Gedanken
und beginne nicht, im Gottesglauben zu wanken.

 

 

Auch mein Leben war keine stille Reise
manches Mal ist sie gesprungen, aus dem Gleise.
Verspürte oft Gottes dunkles Grollen
hätte doch besser manches lassen sollen.

 

Schwer brauste so manches Lebensjahr dahin

 

Sorgen hatten begonnen, schon zu Lebens Anbeginn.
Wurde in schweren Zeiten geboren
doch, Gott, er gab mich nicht verloren.

 

(c) Horst M. Kohl, 8.Mai 2017
Poet, Menschen- und Naturfreund
Sehnsucht

 

Sehnsucht ist`s die in mir brennt
du fragst, welches Feuer wird`s wohl sein?
Der Friede ist`s nach welcher meine Sehnsucht strebt
denn, nur er ist`s, der Menschenliebe kennt

 

 

Sehnsucht nach Frieden auf aller Erdenteile,
sie bleibt wohl ein Wunschtraum.
Liegt sie doch in den Händen der Mächtigen dieser Erde
dadurch Weltenfriede degratiert, zum Tanz auf dünnen Seile.

 

 

Doch will ich nicht aufhören, für Frieden zu leben
Brüderlichkeit, gebe ich dem Machtstreben nicht preis.
So will ich leben, bis zur letzten Lebensstund
im Namen Gottes, nach Frieden streben.

 

 

Fühle nun, wie meine Zeit vergeht
hoffe, und warte, Friede möge Einkehr halten.
Wir Alten, wir tragen noch der Vergangenheit tiefe Narben
Erinnerungen an Schutt und Asche, in unserer Seele noch besteht.

 

 

Hass und Krieg, sie nehmen uns unsere Kinder
nicht für Krieg, für eine bessere Welt sind sie geboren.
Aber noch regieren sie, die Mächtigen dieser Welt
und frage mich, wann sind sie verschwunden, diese ...?

 

Menschen, sie reden und träumen viel
wir Alten, gerne von früheren besseren Tagen.
Auch setzen wir täglich ein Pflänzchen Namens Frieden,
es soll wachsen, -von der Hoffnung getragen-, zum 
Goldenen Ziel. 
(c) by Horst M. Kohl, 2. Mai 2017Poet, 
Menschen- und Naturfreund 
Am Abend

 

Abend ist`s, und still geworden
noch klingt Vogelsang an vielen Orten.
Die Welt, sie ruht im tiefen Schweigen
auch verstummt, des Tages, reger Reigen.

 

 

Auf Vergangenes, schau`nicht zurück
hast kaum versäumt, dein großes Glück.
Dein Geist jedoch, zum HERREN streb
falte deine Hände, dem Schöpfer, zum Dankgebet.

 

(c) Horst M. Kohl, 1. Mai 2017
Poet, Menschen- und Naturfreund 

 

 

Himmel ohne Kampfgeschwader
 
Friede der Menschheit
Es wird wieder aufgerüstet

 

Mancher Nation nach Krieg wohl gelüstet
Verrückte sitzen am Hebel der Macht, sollte man meinen
Am Ende wieder Eltern um ihre Kinder weinen

 

 

Politiker, sie reden vom Frieden
Sie aber ihr eigenes Ego nur lieben
Schicken ihr Militär an fremder Nationen Grenzen
Solches schafft nicht Frieden, nur neue Differenzen

 

 

Manch heißer Strom der Tränen schon geflossen
Mütter, hatten ihre Söhne in die Arme geschlossen
Tapfer hat mancher Jüngling sein Elternhaus verlassen
Musste sein Leben in der Fremde dann lassen

 

 

Zu viele schon opferten Zukunft und Jugendglück
Kehrten auch nicht wieder ins Elternhaus zurück
Politiker aller Welt, lasst verstummen euer Kriegsgeschrei
Oder ist die Jugend der Welt, euch einerlei ?

 

(c) by Horst M. Kohl, 25. April 2017
Poet, Menschen- und Naturfreund
Ehrfurcht vor allem Leben

 

Habe Ehrfurcht vor dem Leben
sollst auch deinem Nächsten Gutes tun.
Nach solchem soll man streben
und nicht lassen Hass, in seiner Seele ruh`n.

 

 

Viele Tage sind voll Not
dann Menschen sinnlos streiten.
Manches Leben gerät aus dem Lot
und es beginnt ein endlos Leiden.

 

 

Lüge sich ins Herze schleicht
Menschen, empfinden keine Ehrfurcht vor dem Leben.
Auch zur Vergebung es nicht reicht
solche nur nach Vernichtung streben.

 

Wer seinen Weg geht, mit dem HERRN

 

und seinem Nächsten Gutes tut.
In dessen Seele leuchtet der Vergebung heller Stern
auch kein Hass in seiner Seele ruht.

 

 

Bereit sein, seinen Schuldnern zu vergeben
wer solches kann, der Einlass in den Himmel find`.
Ehrfurcht vor dem Lebensoll man haben, 
auch wenn einem Gram und Sorg umspinnt.

 

(c) by Horst M. Kohl, 15. April 2017
Poet, Menschen- und Naturfreund
 
Sei fröhlich

 

Sei fröhlich, lass Trübsal in dir nicht geschehen
Vermeide Menschen, die alles Grau in Grau nur sehen
Verschwende nicht Gedanken an alle Schlechtigkeit
Suche schöne Dinge dir, zum Zeitvertreib
Lege ab, belastendes Gegrübel
Nimm an das Angenehme, vertreibe das Übel
Sinne nach schönen Gedanken
Lass andere -wenn sie es so wollen- sich Zanken

 

 

(c) by Horst M. Kohl, 17.März 2017

 

Poet, Menschen -und Naturfreund 

 

 


 

                                            Foto: Unbekannt, aus alten Unterlagen


Des alten Müllers Plag

 

Hat sich`s begeben in längst vergangener Zeit
in einem unbekannten, kühlen Wiesengrunde.
Dort drehte einst ein Mühlenrad, unermüdlich seine Runde
dessen glanzvolle Tage, sie liegen zurück, sehr weit

 

 

Der Müller, er war ein fleißiger Mann
wusste, dass er nicht mehr lange kann.
Schon alt und auch sehr geschlagen
lag vor ihm seine Zukunft, voller Fragen

 

 

Das Mühlenrad täglich sich drehte, und drehte
es forderte den Meister auf, zum Kommen.
Er bat Gott um Kraft, im Gebete
hatte sich in seiner Not,  auf den HERRN besonnen.

 

 

Nahm manchen Mehlsack auf den Rücken
mehr und mehr, die Lasten ihn darnieder drückten.
Weiter drehten sich die Mühlensteine,
mit seinem Tagewerk, blieb er ganz alleine.

 

 

Keiner wollte die schwere Arbeit noch verrichten
man tat lieber nach Leichteren sich sichten.
Angenehmer war doch der unbeschwerte Abend,
nicht seinen Körper, bis zur späten Abendstunde plagend.

 

Im Liedgut, die Mühle voll Romanze,
auch der kühle Wiesengrund.Dem alten Müller,  nichts blieb ihm von diesem Glanze
es schlug ihm wohl bald, seine letzte Lebensstund.
(c) Horst M. Kohl, 20. Februar 2017
Poet, Natur- und Menschenfreund 


Dieses Himmelsschauspiel lässt nichts Gutes ahnen...


Mensch und Natur

 

Es weht und singt der Wind
mir sein Lied so ganz vertraut,
er war mein Freund, mir schon als Kind
als ich zu meinem Drachen habe hoch geschaut

 

 

Zu den ziehenden Wolken, mein Blick war gespannt
wohin des Weges, ist ihr luftiger Zug?
Ihr Ziel, es blieb mir unbekannt
Wind, er trägt auch der Vögel unbestimmten Flug

 

 

Er kühlt die feuchte Stirn des Bauers auf dem Feld
bringt regenschwere Wolken, zur trockenen Natur
der Wind, ein Helfer für uns ohne Geld
zu unserem Wohle, stets auf Tour

 

 

Doch Wehe, wenn er sich verändert gar argen zum Sturm
dann wird entfesselt urgewalt`ge Kraft
es läuten Alarm die Glocken hoch vom Turm
die Rettung mit Signal, freie Bahn sich schafft

 

 

Es sprüht und peitscht der Regen
pfeifend durch Straßen und Gassen
Helfer sind unterwegs auf unsicheren Wegen
um zur Rettung, nichts zu unterlassen

 

 

Alsbald legt sich Sturm als Wind hernieder
vorbei ist seine brausende Jagd
Menschen treten vor ihre Häuser wieder
um zu schauen, was das Unwetter hat alles vollbracht

 

 

Beklommen betrachten Menschen, was da geschah
schaudernd begreifen sie, was ihr Auge sah
Allmächtigkeit war es, was sie hat erfasst
gegen die Natur, alles Moderne, zur Kläglichkeit verblasst

 

 

(c) by Horst M. Kohl, 4. Februar 2017

 

Poet, Menschen- und Naturfreund 

 

 

Durch Liebe, die Welt verändern

 

Menschen, sie sollen sich lieben
Darüber wurde schon viel geschrieben
Noch zu Wenige sind es, die solches beachten
Zu viele gibt es, die ihren Nächsten, lieber verachten

 

 

Er  denkt nicht in deinen Dimensionen

 

Lebt  in seiner Welt, vielleicht auch ohne Visionen

 

Sitzt  am Gehweg, bittet um Almosen

 

Ein  anderer ist behindert, eingenässt sind seine Hosen

 

 

 

 

 Alles kein Grund, um Menschen zu verachtenWas macht es aus, diese ohne Ablehnung zu betrachten?Seltsam fremd ist mir manch übles GeredeDem ARMEN von meinem Wenigen, ich gerne noch gebe

 

Gott hat es mit meinem Dasein gut gemeint
Hab trotzdem im Leben, meine Tränen geweint
An manchen Absturz, knapp so vorbeigeschrammt
Hat mir der HERR, doch meinen Weg genannt

 

 

Auch ein Bettler ist nicht schlechter als du, und ich
Weshalb er zu dem wurde, wir wissen`s doch nicht
Es sollte sich ändern, so manches Menschen Sinnen
Mit Nachdenken über seinen Nächsten beginnen

 

 

 (c) by Horst M. Kohl, 2. Februar 2017

 

Poet, Menschen- und Naturfreund

 

 


Ängste der Nacht

 

Wollte mich des Vergessens` ergeben
doch zu ereignisreich war mein Leben.
Vergangenes, es holte mich immer wieder ein
war mit meinen Erinnerungen, dann sehr allein.

 

 

Zu viel um mich herum, war geschehen unter der Erden-Sonne
denn, schon als Jüngling erfuhr ich nicht nur Wonne.
Vergebens, ja vergebens, gab ich mich hin, dem Vergessen
es gab etwas, was es mir verboten hat, ein unsichtbar`Wesen.

 

 

Es buhlten in meinem Kopfe vielerlei Gedanken
jeder davon wollte erster sein, um mich zu bringen ins Wanken.
Wurde ganz trunken, vom Gedanken verdrängen
ach, dachte ich mir, wenn mir doch endlich welche der Wonne gelängen.

 

 

Entfliehen wollte ich, in eine Welt ohne Schwermut
doch musste ich bleiben, hatte mich doch verlassen, der Mut.
Im Vertrauen auf Gottes baldiges Kommen
hatte ich meine zugesagte Hilfe vernommen.

 

 

Tränen, oft Begleiter waren in mancher Nacht
durch sie, wurde ich um meine seelischen Kräfte gebracht.
Der HERR, er hatte mein Flehen vernommen
mich, mit meinen Betrübnissen unter seine Fittiche genommen.

 

 

Vergangenheit, sie ist für mich nun abgeschrieben
lebe endlich unbeschwert mit allen meinen Lieben.
Frei ist mein Kopf, von traurigen Gedanken
nur noch liebevolle Gefühle, neu in mir ranken.

 

 

Es haben sich gelichtet der Seele Nebel
werden auch nicht überschritten, deren Pegel.
Auch das Reich der dunklen Nacht
mir nun keine Angst mehr macht. 

 

 

(c) Horst M. Kohl, 16. Januar 2017 

 

Poet, Menschen- und Naturfreund

 

 


Plädoyer für unsere Natur

 

Gerne stehe ich in des Waldes-Schatten
Wiesen um mich herum erscheinen, wie grüne Matten.
Sonne brennt auf die Erde hernieder
und doch singen meine gefiederten Freunde ihre Lieder

 

 

Höre auch plätschern das kühle Bächlein, meiner Kinderzeit
Erinnerungen fordern mich, zu einem kleinen Verbleib.
Dank empfinde ich, gegenüber unserer Natur
doch sie muss leiden, unter der Menschen Diktatur.

 

 

Sie beschenkt uns noch immer, trotz ihrer Not
auch bedenke ich, was alles sie uns Menschen schon bot.
Geschenke an uns, sie werden wohl weniger
deshalb diene ich gerne der Natur, als Prediger.

 

 

Noch rauschen Wälder und, blühen Wiesen
wie lange darf die Menschheit, solches genießen?
Im Morgenlicht für uns, die Natur noch funkelt auf
Menschheit besinne dich, wach endlich auf.

 

 

Wach auf und, erlebe des Tages Freuden
lasst uns nicht vor Raubbau, unsere Häupter beugen.
Lasst uns unsere Stimme erheben aus voller Brust
damit noch unsere Enkel Natur erleben dürfen, voller Lust.

 

 

Lila Kühe, bunte Bärchen
lehren unseren Kindern, dümmliche Märchen.
Erlebte Natur, dies tut unseren Kindern gut
He`Eltern steht auf, habt endlich mal Mut!.

 

 

Wer Natur erlebte, und auch deren Nebeldüfte roch
vielleicht  einst dabei mal aus seinem Zelte kroch.
Ihn begleiten solche Erlebnisse, ein Leben lang
doch derzeitige Entwicklung, sie macht mich bang.

 

(c) by Horst M. Kohl, 14. Januar 2017
Poet, Menschen- und Naturfreund

 

Weinstock in unserem Garten

 

Horst M. Kohl     Poet, Natur- und Menschenfreund

 

 

 









 Foto: Horst M.Kohl   

Glocken, sie rufen dich und mich

 

Glocken rufen mit hellem Klang

 

komm, mach dich auf zu deinem Kirchengang.

 

Unterbreche den wilden Lauf des Lebens
sonst wird einst sein, dein Lebensweg vergebens.

 

 

In der Welten-Getümmel gehst du einher
Besinnung suchen, ist bei Gott nicht schwer.
Dort zum HERRN, wende dich mit deinen Sorgen
er findet für dich Antwort, auf deine Fragen von Morgen.

 

 

Folge getrost dem Ruf der Glocken
sie rufen auch dich, mach dich auf die Socken.
Ob bei Regen oder Schnee
mein Gang dorthin, er tat mir noch niemals weh.

 

 

Ja, höre ich den Klang der Kirchenglocke
ich dann meinem HERRN frohlocke.
Einst kommt für jeden der letzte Tag
dann wünsch ich mir. man mich unter Glockenklang, zu Grabe trag`. 

 

 

(c) by Horst M. Kohl, 8. Januar 2017

 

Poet, Menschen- und Naturfreund

 

 

Einsamkeit

 

   Einsamkeit in dieser großen Welt,
Menschen verblendet, durch den Götzen Geld.
Einsamkeit, weil Herzen erkaltet
Menschen, sie werden als "Fälle" verwaltet.

 

 

   Einsamkeit, da Menschen durch Maschinen ersetzt
Maschinen müssen laufen, Mensch interessiert zuletzt.
Einsamkeit, weil in den Stuben herrschen Ängste
Menschen empfinden, als sei jeder gelebte Tag der längste.

 

 

   Einsamkeit, weil Menschen sich fühlen verlassen
kommen sich vor, wie für nichts mehr geschaffen.
Einsamkeit, weil sie sich vergessen fühlen
Menschen dann traurig in der Vergangenheit wühlen.

 

 

   Einsamkeit, sie betrifft besonders die Alten
lassen sich nicht gerne, von Behörden verwalten.
Einsamkeit, sie nicht jeder kann verdrängen
Alte, sie auch gerne mal singen, nach alter Lieder Klänge.

 

 

   Einsamkeit, sie lebt wohl weiter
für die Vergessenen, gibt es keine Streiter.
Es scheint, vieles andere ist im Lande wichtiger
sich zu kümmern um einsame Alte, wäre wohl richtiger.

 

 

Sie rennen nicht vollmundig durch die Straßen
bringen auch nicht die Medien für ihre Belange zum rasen.
Nein, sie leben in ihren bescheidenen Stuben 
sie auch kaum bei Behörden, Hilfe ersuchen.

 

 

   Einsamkeit, es ist doch kein Wunder
es geht im Lande nur noch drüber und drunter.
Man zieht sich lieber zurück, und lebt weiter in aller Stille
vielleicht ist`s auch der Obrigkeit Wille?

 

 

(c) by Horst M. Kohl, 7.Januar 2017

 

Poet, Menschen- und Naturfreund  

 

 


Mit etwas Freundlichkeit, die Welt verändern

 

 

Ein Lächeln und ein freundlich`Wort
es klingt für manchen, wie blanker Spott.
Dabei liegt in Freundlichkeit all jene Macht
durch die auch ein traurig`Herz mal wieder lacht.

 

 

Ein freundlich Wort ist auch keines zu viel
Menschlichkeit, sie taugt nicht zum Spiel.
Lasst uns säen das Korn für eine bessere Welt
jeder von uns dafür sein eigenes Feld bestellt.

 

 

(c) by Horst M. Kohl, 5. Januar 2016

 

Poet, Menschen- und Naturfreund