Ich freue mich über Ihren Besuch, und                                                                                                            
begrüße Sie  sehr   herzlich.       

   

                                                           
                                                                                                                                                        





                                  

 Hinweis: 

Alle Gedichte von Horst M. Kohl sind urheberrechtlich geschützt.

Auf meiner Homepage findet man eine Auswahl von Gedichten, die mir besonders am Herzen liegen. Auch sind sie Richtungsweisend für meinen Lebensverlauf, und meiner Denkweise. 

Gedichte geben auch Meinung wider. 

Partnerseiten: http://www.abenteuer-literatur.de


Artikel 5 (1)

 

Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern, und zu verbreiten und sich aus allgemein zugänglichen Quellen zu unterrichten.

                               Eine Zensur findet nicht statt!

 

 


Meinungsfreiheit ist, und bleibt ein unantastbares Gut

Voltaire (1697 - 1778) dazu:

"Ich mag verdammen, was Du sagst, aber ich werde mein Leben dafür einsetzen, dass Du es sagen darfst"! 


Zur Redefreiheit meint Salman Rushdie:

(indisch-britischer Schriftsteller):

Redefreiheit ist das Entscheidendste, um sie dreht sich alles.
Redefreiheit ist das Leben". 


                                                                                                                                   

                                                 Meinen Kindern

Der Welt soll man vertraun,
Auf sie sich nicht verlassen;
Hab auf dich selbst Vertraun,
Wo andre dich verlassen.

 

Und wo dein Selbstvertraun

Wie das auf Menschen bricht.
Da hab auf Gott Vertraun,
Er verlässt dich nicht.

Friedrich Rückert


Friede unserer Heimat













Zum Jahreswechsel 2017 / 2018

Zu Ende geht das Jahr Jahr, mit all seiner Last
Manchen Tag verbracht, ohne Ruh und Rast
Auch vom weltweiten Wahnsinn wurden unsere Tage geprägt
Politiker aller Couleur hatten recht arg, an unseren Nerven gesägt

Fürs neue Jahr verzichten wir gerne auf jeder weiteren Torheit Wort
Wünschen uns mehr Freude, damit nicht unsere Seele verdorrt
Des Irrsinn war`s genug
Haben die Nase voll, von Lug und Betrug

Menschheit halte ein, besinne dich
Gott hält am jüngsten Tag, über dich Gericht
Hast fürwahr an Unrecht genug getan
Fange das neue Jahr so, nicht wieder an

Menschheit wünscht sich Friede
Hat genug erlitten, der Leidenshiebe
Will auch nicht versinken in endloser Barbarei
Auch nicht mehr hören, tägliches Schreckensgeschrei

Lippen sollen sich öffnen, nicht mehr um zu klagen
Nur noch freudige Botschaften, um sie der Welt zu sagen
Gesegnet sollen sie sein, all unsere künftigen Tage
Diese Hoffnung für uns alle, ich immerzu in mir trage

(c) by Horst M. Kohl, 5. Dezember 2017
Poet, Menschen- und Naturfreund

 

 

 

 


Hab`keine Zeit, es eilt, es eilt

Muss mich beeilen, muss mich beeilen
Die Menschen heut`, kaum noch an einem Platz verweilen
Keine Zeit, man kann es nicht mehr hören
Drum herum nur noch rennen, Motoren dröhnen

Niemand hat mehr Zeit auf ein Wort
Kurz die Hand zum Gruß, schon ist er wieder fort
Menschheit scheint wohl toll geworden
Drängen sogar an des Hospitales Pforten

Auch die Sucht nach mehr, und mehr
Sitzt in des Menschen Herzen, wie ein Speer
In der Hetze, und dem Eilen
Wollen Menschen nicht mehr an einem Ort verweilen

Nein, es wird gerannt
Wie ein Wesen ohn` Verstand
Beschaulich war doch die Zeit
Als man noch erblickte, eine schöne Maid

Wie denn heute auch
Wenn das Auge stets auf dem Smartphone drauf
Es fehlt den Menschen in die Weite heut`der Blick
Das Mobilgerät ist es, was ihnen gibt den Kick

Nicht mehr an zarten Wesen sich erfreuen
Lieber blödsinnig sich widmen, dem heute NEUEN
In Schmerz verstummen meine Lippen
Beim betrachten, wie Menschen mit dem Zeitgeist flippen

Doch für jeden wird Mal der Tag auch kommen
Wo ihm das Smartphone wird genommen
Dann legt er all das Neue aus der Hand
Hat wieder Zeit, ist genug gerannt

(c) by Horst M. Kohl, 28. November 2017
Poet, Menschen- und Naturfreund


Herminchens Gaumensegel

Früher war es ein wie sanftes Hauchen
heute gleicht es einem Fauchen.
Aus Herminchens Rachen
klingt es nach Geräuschen eines wilden Drachen.

Kaum bist du dabei, in sanfte Träume zu entschwinden
versuchst mit dem Kissen über`n Kopf, deinen Schlaf zu finden.
Doch Herminchen brodelt, leider
und ich zähle meine Schafe weiter.

Stund`um Stund`verrinnt
Herminchen dabei immer mehr, an festen Schlaf gewinnt.
Ihr Gaumensegel flattert munter so dahin
und ich an den Rand, wo ich glaub, ich spinn.

Langsam rötet sich der Himmel
von der Kirch`klingt sanft, ein leis Gebimmel.
Herminchens Gaumensegel, es wird nun still und stiller
diese Nacht, sie war ein Triller.

Am Morgen dann, höflich wie ich eben bin
frag ich Herminchen, na, war dein Schlaf für dich ein Gewinn?
Ja meint sie, deiner hoffentlich doch auch
die Antwort, für mich wie ein Schlag zum Bauch.

Meint sie noch, ich sähe ja aus wie der frische Morgen
nun beginnt es, wo ich mir mache langsam Sorgen.
Denn schaue ich mein Gesicht im Spiegel an
außer aschfahl, ist da nichts mehr dran.

Ohrenstöpsel müssen her
oder Nachbars Schießgewehr.
Um Herminchen muss es leiser werden
oder einer von uns beiden sterben.

-letzte Zeile bitte nicht ernst nehmen-

(c) by Horst M. Kohl, 26. November 2017
Poet, Menschen- und Naturfreund 


Leben

Man kommt zur Welt
Schon beginnt die Zeit davon zu rasen
Dies ist der Beginn, verschiedener Lebensphasen
Stehst im Moment vielleicht noch da, wie aus dem Ei gepellt

Doch wird es kaum bedacht
Jedes Leben hier auf Erden
GOTT wird es einst bewerten
Daran halte fest, auch wenn so mancher, gern`darüber lacht

Sinnvoll soll man die geschenkte Zeit gebrauchen
Die von Gott gegebenen Jahre
Nicht behandeln wie verramschte Ware
Auch seine Seele, dem Zeitgeist nicht verkaufen

Durch rechte Lebensweise
Entgehst du vielen Plagen
Brauchst nicht hausgemachte Sorgen, mit dir herum zu tragen
So kannst auch du, beruhigt entgegen sehen, deiner letzten Reise

Dann am Ende, noch ein trüber Blick, ins Weite Land
Gedanken weilen vielleicht nochmals im alten Vaterhaus
Siehst dort auf dem Tische stehen, Mutters bunten Blumenstrauß
Dann ist gekommen der Moment, wo GOTT dich nimmt an seine gütige Hand.

(c) by Horst M. Kohl, 23. November 2017
Poet, Menschen- und Naturfreund



Frieden

Leben im Alltags-Schatten, und ohne Frieden
HERR, lasse es geschehen, dass alle Menschen sich lieben
Unmenschlichkeit ist es, welches trägt, das Zepter auf Gottes Erden
Angst, lässt die Hoffnung auf Versöhnung rasch ersterben

Frieden oft geschändet
Durch falsche Worte, welche der Menschen Sinne blendet
Im Namen des Frieden wird auch gelogen
Die Menschheit missbraucht, und vielfach betrogen

Für Brüderlichkeit wollen wir beten
Und von Frieden, nicht nur reden
Schon in der Familie der kleinen
Soll Harmonie beenden, das Weinen

Schatten liegen über vieler Familien Existenz
In Not geraden, durch mancher Menschen Dekadenz
Manch`schlimmes Ereignis hatte sie getroffen voller Wucht
Menschheit in Angst, nach Frieden sie sucht

HERR, hilf heraus, aus dem tiefen Tränental
Befreie uns, von jeglich` irdischer Qual
Zerreiße das Netz der Missgunst, des Neid`s
Vorbei soll sein, die Zeit des unsäglichen Leid`s

(c) by Horst M. Kohl, 15. November 2017
Poet, Menschen- und Naturfreund

Leid und Freud

Freude, verspüren schon über wenige unbeschwerte Stunden
von mehr, man will darüber nicht reden.
Über Jahre hinweg, viel Trauer überwunden
mehr zu erhoffen, es gilt beinah` als verwegen.

Hinter sich gelassen, eine Lebensbahn voller Sorgen
dessen Nebel die Innerlichkeit hatten zerfressen.
Das Leid blieb tief in jenen betroffenen Seelen verborgen
die in Verzweiflung, im dunklen Tale gesessen.

Abscheulichkeit, empfunden wie aus einer kalten, fremden Welt
löst Ratlosigkeit aus, im menschlichen Herz.
Man fühlt sich verlassen, unterm weiten Himmelszelt
auch allein, mit seinem Schmerz.

Trifft dann ein kleiner Sonnenstrahl mal die gequälte Seele
als Wonne wird es empfunden.
Ist dann gleich so, als ob einem nichts mehr fehle
auch fühlt sich der Mensch, neu mit dem Leben verbunden.

Vergiss nicht den Trost, im stillen Gebet
Leg`deinen Schmerz in Gottes gütige Hand.
Wohl dem, dem dabei neuer Lebensmut entsteht
halte also fest an Gott, der dich doch schon, als Kind gekannt.

(c) by Horst M. Kohl, 29. Oktober 2017
Poet, Menschen und Naturfreund 

Der Menschen Lebensweg

HERR in unserer Lebens-Wehen
strecken wir die Hände zu dir hoch empor.
Wie lange werden wir noch bestehen,
will doch schon mancher wanken, wie im Wind des Schilfes Rohr.

Täglich schwindet mehr und mehr die Lebenskraft
da man an schweren Bürden hat noch heut zu tragen.
HERR, schütze uns vor des Tages Hast
wir Erdenkinder erhoffen deiner großen Gnaden.

Siehst auch in unser Sorgen-Bündel stets hinein
auch, ob wir um ein rechtes Leben uns bemühen.
HERR, lass wieder Hoffnung auf Frieden in uns Gedeih`n 
auch die Wärme der Liebe neu erblühen.

Im Herbast des Lebens angekommen
durchrüttelt von so manchen Lebens-Winden.
Wurde auch die Kraft der Kraft Jugend uns genommen
doch Dankbarkeit fürs Dasein, wir immer noch empfinden.

Abgelegt ist nun des Lebens Sommerkleid
Herbstlaub wird nun ausgestreut.
HERR mache uns für für den letzten Gang bereit
hab`auch meinen festen Glauben nie gereut.

(c) by Horst M. Kohl, 26. Oktober 2017
Poet, Menschen und Naturfreund


Alte Hände
Meinem im Alter von 92 Jahren verstorbenen Schwiegervater

Einst waren sie jung und stark
alte Hände, ehedem voller Kraft und Mark.
Heute fühlen sie, wie daraus deren Kräfte entrinnen
trauen sich auch nicht mehr, neues zu beginnen.

Diese Hände hatten Kinder und Enkel in die Lüfte gehoben
nun hat das Alter all diesem, Einhalt geboten.
Sind entschwunden jener Tage Kraft
Mensch muss weichen, höherer Macht.

Was geschieht, erscheint uns nebelhaft
dann kommt der Tag an dem auch wir, werden hinweg gerafft.
Die Hände, sie werden uns auf dem Leib gefaltet
für den letzten Gang wird der Rest gestaltet.

Es hat das Herz den weiteren Schlag verwehrt
hat sich vom Weiterleben abgekehrt.
Fleißige Hände, sie nun ruhn
es gibt auf dieser Erd`nichts mehr zu tun.

(c) by Horst M. Kohl, 15. Oktober 2017
Poet, Menschen- und Naturfreund


Der Pessimist

Nach Regen kommt auch wieder Sonnenschein
zu schnell reden Pessimisten uns die Hoffnung klein.
Optimismus, vielen Menschen hatte er genügt
Pessimisten waren es schon immer, die ihn getrübt.

Pessimisten, sie sehen nur das dunkle am Horizont
läuft was nicht rund, dann nörgeln sie sehr gekonnt.
Nutzen ihre Macht der Worte
malen Bilder von der Höllen-Pforte.

Doch wir wollen mit Gottes Hilfe, Hoffnung in uns tragen
pessimistischen Geschwätz, unser Gehör versagen.
Auch jeden Tag fröhlich erwachen
dem neuen Tag hoffnungsvoll entgegen lachen.

(c) by Horst M. Kohl, 8. Oktober 2017
Poet, Menschen- und Naturfreund


Wie welkes Laub im Wind

Wie durch des Windes gewirbeltes welkes Laub
so auch ich mich oftmals glaub.
Dabei meine Gedanken, als graue Wolken mir erscheinen
ein Zustand, man möchte nur noch weinen.

Empfundenes auszudrücken, dazu fehlen die Worte
da tiefe Trauer vor des Herzens Pforte.
Jeglichen Handelns, man ist wie gelähmt
hatte man doch vielmals über Geschehenes sich gegrämt.

Wieder und wieder ist es nur Nichtigkeit
welche unter Menschen führt, zu unnötigen Streit.
Empfindungen, sie geraten aus dem Lot
führen wohl auch bald, zu der Seele Tod.

Freude empfunden in längst vergangenen Tagen
heute haben Angst, Trauer und Schmerz das Sagen.
Jesus du meine Hoffnung, mein Stecken, mein Stab
meine Sorgen, mein Leiden ich zu dir trag.

(c) by Horst M. Kohl, 3. Oktober 2017
Poet, Menschen- und Naturfreund




Jesus

Quell`der Hoffnung, Mut und Freude
gib mir reichlich Kraft, auch schon für`s Heute.
Mache mich für meine Zeit bereit
du bist Hoffnung, erspare mir im Alter Leid.

Im Wissen um dich o HERR, leb`ich mit Mut
auch vor Satans sündigen Anfechtungen bin ich auf der Hut.
Falte im täglichen Gebet meine Hände
was mein Herze trübt, im Flehen ich zu dir sende.

HERR du bist mein Stecken und Stab
denn du begleitest mich bis ins kühle Grab.
Bist meine Stütze, in besonders schweren Tagen
nichts kann meine Seele besser laben.

(c) by Horst M. Kohl, 1. Oktober 2017
Poet, Menschen- und Naturfreund


 

Kermes

Kirchweih, schon seit langer Zeit wird sie gefeiertauch dabei so manches Neue angeleiert.
Viele Wagen bunt geschmückt

Menschen am Wegesrand, sie zeigen sich entzückt.

Mädchen, Frauen und Männer treten an in bunten Trachten
auch musikalisch ein Ohrenschmaus, genussvoll zu betrachten.
Ja die Pflege alter Werte
wird hoffentlich erhalten, wie manch` Alter es uns schon lehrte.

 

Geistvoll in so mancher Kirchweihpredigt
wird das Ortsgeschehen auch verewigt.
Ja die alten Traditionen, sie müssen weiter leben
um sie Jahr für Jahr mit frischen Kräften neu anzustreben.

 

In einer Zeit von Lärm und Hast, soll man sie genießen
ablegen alles, was uns das Leben will verdrießen.
Egal ob angeschaut vom Straßenrand, oder vom Balkon
so ein Umzug ist für uns wie ein Licht, gespendet von der Sonn`. 

 

 

(c) by Horst M. Kohl, 26. September 2017
Poet, Menschen- und Naturfreund

 


Bei Tageserwachen am See

Bei Tageserwachen am See begibt sich leise, sehr leise
eine Entenmutter auf Futter-Reise.
Im Gefolge befinden sich ihre Kinder
welche werden von Tag zu Tag geschwinder.

 

Wird nicht lange dauern
auch auf sie neue Gefahren lauern.
Hoch droben schon der Greif seine Kreise zieht
da auch er, seine Jungen liebt.

 

So geben sich Vogeleltern dem Ganzen hin,
in der Versorgung der Kinder besteht ihr Lebenssinn.
Ewig die Kinder nach Nahrung klagen
Mutter ist bemüht, ihnen recht viel zum Schnabel zu tragen.

 

Auch der Mensch will sich von des See`s Angeboten laben,
noch liegen dort über dem Wasser, Nebelschwaden.
Es wirft der Angler am Ufer seine Rute aus
macht manchem Fischlein den Garaus.

 

Zuhause wird schon die Pfanne erhitzt
während der Angler noch am Strande sitzt.
Doch bald ist der Behälter gut gefüllt
der Angler verlässt sein Revier, sein Plan, er ist erfüllt.

 

Die Entenmutter mit ihren Jungen,
auch ihr ist ihre Mutterpflicht gelungen.
Wieder am Neste angekommen
kommt auch das letzte Junge angeschwommen.

 

Der Greif am Himmel, hoch dort droben
bei ihm wurde heute "Kohldampf" geschoben.
Morgen schaut`s vielleicht wieder besser aus,
"knipst" einem Opfer dann das Lebenslichtlein aus

 

Fressen und gefressen werden
so ist es halt, es geht nicht ohne sterben.
Auch an einem kleinen See,
tut einer, dem anderen weh.

 

(c) by Horst M. Kohl, 21. September 2017
Poet, Menschen-und Naturfreund

 

 

 













Der nächste Sturm wird wohl sein Letzter gewesen sein

Unser alter Baum

 

Vor unserem Fenster steht ein Baum,
war für viele Jahre aller Vögel Traum.
Dort dort fanden sie Schutz vor großen Winden
konnten auch immer darin, ihr täglich Futter finden.

 

Seine Wurzeln stehen nun nicht mehr fest
auch ist morsch geworden, sein altes Geäst.
Traf ihn auch so mancher Sturm voll mit Gewalt,
ist es nun vorbei mit seiner Wohlgestalt.

 

Nun muss er fallen, unser aller großer Baum,
Chancen zum überleben, hat er kaum.
Ihn zu fällen bereitet uns Schmerzen,
jeder Axthieb, er trifft auch unsere Herzen.

 

Doch wird uns die Erinnerung  an ihn noch begleiten,
wenn wir im Winter am warmen Ofen, die Hände uns reiben.
Endgültig raucht er zum Kamin sein Dasein hinaus
muss nicht mehr widerstehen der, Gezeiten Sturmgebraus.

 

(c) by Horst M. Kohl, 17. September 2017
Poet, Menschen- und Naturfreund

 

Gedanken und Worte

 

Gedanken und Worte, oft werden sie missbraucht,von Menschen, welche nur haben böses im Sinn.
Man könnte glauben, sie haben verbotenes geraucht,
lässt man sie gewähren, ist dies der Unfreiheit Beginn.

 

 

 Sie wollen vergiften, der Gesellschaft Atmosphäre
damit auch die Kultur unseres Landes.
Es ist an der Zeit, Worte zu prüfen auf ihre Schwere,
bei amtierenden Politikern eines bestimmten Gewandes.

 

Im Dunkel der erlebten Zeitenin der nach GOTT kaum einer noch fragt.
Da will das Böse vom Menschen nicht weichen,
wird auch tausendmal die Unwahrheit gesagt.


Wagt man nicht so zu denken, zu reden wie erwartet,kommt die Keule der Vergangenheit.
Im Chaos solcher Zeit, so manches wird gestartet,
Andersdenkenden zum großen Leid.


Gedanken und Worte, missbraucht man bis heute,nur um den Machterhalt  müssen sie wohl dienlich sein.
Gedanken und Worte sollen bereiten den Menschen Freude,
doch die Zunge wird benutzt als Speer, in die Seele hinein.


Gedanken und Worte in einem Gedichtausgedrückt auch in einem lieben Brief.
Solches löst Freude aus, Trauer nicht
da bleibe ich lieber der kleine Poet, ohne Hang zum politischen Mief.


(c)by Horst M. Kohl, 13. September 2017
Poet, Menschen- und Naturfreund

 

 

 

Gefangener der Vergangenheit

 

Vor vielen Jahren die Heimatstadt verlassenhab`dort viel alt Gewohntes hinterlassen.
Mitgenommen in die Fremde nur Erinnerungen
vergessen ist niemals mir gelungen.


Zu schön war die Kinder- und die Jugendzeitals Erwachsener dann gelebt mit manchem Leid.
Stätte der Trauer von ihr bin ich gegangen
bleibe im Geiste noch immer davon gefangen.


Durch Entfernung, von der Heimat schon viele Jahre getrenntbleibt Erinnerung, welche man Martyrium nennt.
Nichts kann wohl ein Gewissen befrei`n 
bleibt man doch am Tag und in der Nacht, mit ihm allein.

 

 

 Leichtsinnig und jung, schon in frühen Jahren
wir für Vernunft nicht ansprechbar waren.
Büßen nun im Alter durch klopfendes Gewissen
die Seele, ja sie bleibt bis zum Ende der Tage zerrissen

 

(c) by Horst M. Kohl, 13. September 2017
Poet, Menschen- und Naturfreund

 

Auf den Flügeln der Phantasie

 

In der Jugend träumte man seinen Traum

 

erst die Schule, dann den Beruf aufbau`n.
Wurde diese Hürde geschafft
hatte man nach der Karriereleiter gegafft.

 

 

 

Auch heute wird noch geträumt

 

und dabei manches Glück versäumt.
Karriere hin, Karriere her
ein Leben bietet doch viel mehr.

 

 

 

Wohlstand ist das Lebensmotto

 

auch wird geträumt, vom Gewinn im Lotto.
Von Klamotten, nur mit Markennamen
nichts bleibt mehr im bescheidenen Rahmen.

 

 

 

Lässt man sich durch Phantasie verführen

 

zahlt man meist` eine Leben lang "Gebühren".
Bist am Ende nur ein armer Tropf
mit unnützen Flausen in seinem Kopf.

 

 

 

Jedes Menschen ganzes Leben

 

nach Bescheidenheit es soll streben.
Leben muss man nicht in Phantasie und Träume
sie erweisen sich meist` nur als Schäume.

 

 

 

Am Ende stehen wir doch alle

 

vor des HERREN Eingangshalle.
So wie wir gelebt auf dieser Erden,
bin gespannt, wie er dies wird bewerten.

 

 

 

(c) by Horst M. Kohl, 9. September 2017

 

Poet, Menschen- und Naturfreund 

 

 

 













Das alte Buch

 

Habe in einem alten Buch gelesen
und neues zur Kenntnis genommen.
War stets im Glauben, früher sei alles schöner gewesen
nun habe ich besondere Erfahrung gewonnen.

 

 

Jene, welche reichlich zum Leben hatten
lebten gut in den Tag hinein.
Arme von damals, durften nicht viel erwarten
für diese blieb der gedeckte Tisch recht klein.

 

 

Der kleinen Leute Welt, sie lag unter sozialem Eis
Hunger und Not, ließ viele sehr früh bestatten.
Es wurde gefroren, Gesichter waren vor Kälte weiß
zu Gast kamen in manche Hütten, nur Ratten.

 

 

Mütter starrten voll Sorge in den frühen Tag
Väter gingen für Hungerlohn ihrem Tagewerk nach.
Täglich galt der Kampf der großen Lebens-Plag
auch klagte so mancher sein großes Weh und Ach.

 

 

Doch man wollte leben 
glaubte an einer kommenden, sorgloseren Zeit.
Hielt daran fest, seinen Sehnsüchten nach zu streben
doch waren für viele, die gesteckten Ziele zu weit.

 

 

Für alle Menschen-Seelen ist es gut
auch in alten Büchern zu lesen.
Dann würde sich legen aufs HEUTE, so manche Wut,
auch verstummen der Wunsch, nach "neuen Besen".

 

 

(c) Horst M. Kohl, 26. August 2017

 

Poet, Menschen- und Naturfreund

 

 

Späte Jahre

 

Viele Jahrzehnte sind nun gelebt,
manchmal das Herz vor der Zukunft ängstlich bebt.
Auch tiefe Schweigsamkeit
macht sich oft in einem breit.

 

 

Die noch jungen Menschen wissen nicht viel vom Leben,
der Lebenslust gilt ihr natürliches Streben.
Werden noch durch manche Nebelschleier wandeln,
doch über Gottes Vorhaben, lässt sich nicht verhandeln.

 

 

Scheint so, wer noch nicht das Dunkel des Lebens kennt,
weiß nicht wie es ist, wenn man durch Gezeiten wird getrennt.
Einst unendlich jung und stark,
ist nun vorbei die Zeit, wo man war autark.

 

 

Auch der Freundeskreis, er wird zunehmend geringer
wird man oft auserwählt, zum schlimmen Nachrichten-Überbringer.
Da der gefühlvolle Umgang mit tiefen Lebenskrisen,
sich erst im Alter hat recht erwiesen.

 

 

Lebensnebel im Alter, plötzlich sind sie da,
geheimnisvoll, und doch so nah.
Wollen uns nicht verlassen, mitnichten,
hoffen, unsere sehnsuchtsvolle Erwartung, sie möge sich lichten.

 

 

Man beginnt zu ahnen um seine noch verbleibenden Jahre,
bittet Gott, dass er einen vor großen Leiden bewahre.
Vergisst auch nicht den Dank für glückliche Zeiten,
liegen sie auch schon zurück, in der Jahre großen Weiten.

 

 

Angekommen im Alter, wird von vielen nur noch geklagt,
weil der Zahn der Zeit, in den alten Knochen kräftig nagt.
Nimm es einfach hin, wie es ist,
achte darauf, dass die Trübsal deine Seele nicht frisst.

 

 

(c) by Horst M. Kohl, 18. August 2017

 

Poet, Menschen- und Naturfreund

 

 

 

Gehe mutig deinen Weg

 

Seinen Weg muss jeder selber gehen,

 

hilft auch kein schluchzen, kein klagen.
Kein winden, kein drehen,
findest auch kaum irdisch`Antwort auf Fragen.

 

 

 

Aus deiner Seele tiefster Not,

 

schaust du zurück auf bessere Tage.
Trägst Hoffnung auf deines Lebens rechtes Lot
auch, das bald vorbei die Zeit der Lebensplage.

 

 

 

Menschenseelen, über sie streicht mancher raue Sturm

 

glaubt, die Zeit bleibt stehen, denkt, wie soll man es ertragen?
Doch bedenke stets, deinen Sorgenwurm
darfst du dem HERRN vortragen.

 

 

 

Wohin mein Weg auch führt, ich muss ihn gehen 

 

ob steinig, staubig oder steil, man wird nicht gefragt.
Vertraue auf Gott, in sein Ohr leg getrost dein Flehen,
auch wenn du scheinst von Zweifeln sehr zernagt.

 

 

 

Meinen Weg, ich werd` ihn gehen,

 

da ich weiß, mein Leben liegt in Gottes gütiger Hand.
So werde ich meine irdische Zeit bestehen,
weil gehalten durch Gottes unsichtbares Band.

 

 

 

(c) by Horst M. Kohl, 15.August 2017

 

Poet, Menschen- und Naturfreund

 

 

Lebensmut

 

Lebensmut, woher nehmen, außer durchs Gebet?

 

Menschen erstarren voller Sorgen,
schauen, wie sich Mutter-Erde von einer Krise in die andere dreht.
übergebe was dich plagt dem HERRN, er sorgt für unser Heut` und Morgen

 

 

 

Schon viele Male haben Sorgen uns zu Boden gedrückt,

 

hatten kaum mehr Kraft fürs Tagesgeschäft.
Sind durchs Leben gelaufen, von seelischen Lasten gebückt,
wollten nicht, dass die letzte Hoffnung uns verlässt.

 

 

 

Mit Freunden im gemeinsamen Gebet

 

gab es uns Hoffnung und Kraft.
Auch Zuversicht, dass man wieder sorglose Tage erlebt,
so hat Gott unser Flehen erhört, es ist geschafft.

 

 

 

Seele, bist nun befreit von irdischer Sorg´und Eis

 

darfst dich wieder erfreuen, über viel Gutes aus Gottes-Hand.
Vorbei ist das Sehen, bestehend aus Schwarz- und Weiß,
geplagte Seele` empfange dein Leben, im neuen Gewand.

 

 

 

Faulige Sümpfe um uns herum, schau sie nicht,

 

müssen auch nicht erleben, wie Säue sich sprachlich suhlen.
Strebe nach reiner Schönheit und klarem Sonnenlicht,
dem Seelengift erliegen doch nur, die heutigen KUHLEN.

 

 

 

Christen seid bemüht, Verführungen der MODERNE zu widerstehen,

 

sollt auch vor solchem, Kinder und Enkel bewahren.
Ängste lassen die Wirklichkeit beinahe nicht mehr sehen,
man glaubt schier den Kopf zu verlieren, den Klaren.

 

 

 

Man weiß ja, um der Kinder wohlfeiler Tod,

 

es sind verführerischer Konsum und, falsche Zungen.
Wer darum weiß, dessen Seelenfriede gerät leicht aus dem Lot,
auch fragen sich oft Eltern, ob sie umsonst für`s Kind gerungen?

 

 

 

(c) by Horst M. Kohl, 26. Juli 2017

 

Poet, Menschen- und Naturfreund  

 

 

Verletzliche Seelen

 

 Seelen wie ungeschützte Flächen sind,
schon sehr bald fegt über sie, der raue Lebenswind.
Noch leuchten in Kindertagen rosarot, die Lebensfarben,
doch erste Sorgen, sie lassen nicht auf sich warten.

 

 

Es kommt die Zeit, da wird das Kind erwachsen sein,
und sein Leben hält für ihn, nicht bereit, nur Brot und Wein.
Was jener Lebensweg wohl noch bringen mag?
Ein Frage, die kein Mensch zu beantworten vermag.

 

 

Die Antwort, am Lebensende wird sie erst gegeben,
wenn man vor den HERRN hin muss treten.
Nachdenklich liegt so mancher Mensch im tiefen Schweigen,
betrachtet sein Leben, von allen Seiten.

 

 

Auch manch harter Lebenssturm hat ihn erschreckt,
Ängste vor dem "Jüngsten Tag" in ihm wurd`erweckt.
Da mancher Sünd`erlegen,
nun große Sorgen über seine Seele fegen.

 

 

Wie sah es aus, mit dem geraden Lebensweg,
war er etwa doch zu schräg?
Die Antwort, am Lebensende wird sie uns gegeben,
solltest bis dahin, nach GOTTES Segen streben.

 

 

(c) by Horst M. Kohl, 15. Juli 2017

 

Poet, Menschen- und Naturfreund 

 

 

Höllenbach / Höllental  östlich von Schweinfurt gelegen.                     Foto: Horst M. Kohl

Meine alten Wege

 

Gerne bin ich diese Wege dort gegangen,
auch über das Brücklein über den Höllenbach*.
Der Waldesstille galt mein Verlangen,
auch zu erklimmen, manches Baumes Dach.

 

 

Auf einer Lichtung bin ich gesessen,
blickte von des Waldeshöhen, hinein ins weite Land.
Hab dabei manche Sorg`vergessen,
auch nicht bemerkt, wie rasch die Zeit verschwand.

 

 

Heute bin ich dort, nur ein trauernder Gast,
kaum einer noch um mich, der da mit mir gelebt.
Betracht ich die Menschen, wie sie leben ohne Rast,
denke ich mir: hab doch eine schöne Zeit erlebt.

 

 

(c) by Horst M. Kohl, 30. Juni 2017

 

Poet, Menschen- und Naturfreund

 

 

Irrfahrt eines Lebens

 

Weit im Osten -Pillau- wurd` ich geboren,
hatte sich kaum jemand um mich kleines "Bündel" geschoren.
Geflohen durchs darniederliegende Land,
brachte es so manchen Menschen um den Verstand.

 

 

Keine gute Zeit, um Wurzeln zu schlagen
versuchten die Menschen, ihre Lasten zu tragen.
Ich, noch sehr klein,
begann meine ersten Schritte, sehr fein.

 

 

Lauschte den Stimmen, um mich her,
die Flut des "NEUEN" kam über mich, wie ein Meer.
Eindrücke, -Gute und Schlechte- sie prägten mein ICH,
die Frage nach Vater und Mutter, erschien manchem, verwunderlich.

 

 

Lebte viele Jahre mit einer Vater-Lüge,
dies schuf in meiner Seele, bittere Züge.
Ohne Geborgenheit ist meine Zeit vergangen,
noch immer bin ich von meiner Vergangenheit gefangen.

 

 

Konnte nach vielen Jahren, das "Vater-Geheimnis" klären,
versuchten auch "Mitwisser", sich dagegen zu wehren.
Habe meinen inneren Frieden gefunden,
auf der Suche nach Wahrheit, wurde jedoch, meine Seele geschunden.

 

 

(c) by Horst M. Kohl, 26. Juni 2017

 

Poet, Menschen- und Naturfreund

 

 






Hier stand einst die kleine Schweinfurter Friedhofskirche. An ihrem Platz ist nur noch das Totenglöcklein verblieben

1971

 

Totenglöcklein rief zum letzten Gang,
uns Eltern war es ums Herz sehr bang.
Lange Leidenszeit für unser Kind war vorbei,
und unsere Kehlen zu eng, für verzweifelten Schrei.

 

 

Empor gestiegen, aus Gram und vielem Trauern,
sind geblieben, Erinnerungen, die im Dunkeln lauern.
Auch sind nicht vergessen, die unendlich grauen Tage,
jene Zeit, voll tiefster Klage.

 

 

So steigt mir noch manch`bittere Träne in die Augen,
bete in meiner Trauer zu Gott, ihm will ich vertrauen.
Auch am Totenglöcklein geh ich niemals achtlos vorbei,
unser Kind ist bei Gott und, von allen irdischen Leiden frei.

 

 

Unweit vom Glöcklein liegt sein Grab,
dort sage ich ihm noch immer, wie lieb ich ihn hab`.
Lebe nun mein Leben bescheiden und Leise,
bin auch gerüstet, für meine letzte Reise.

 

 

(C) by Horst M. Kohl, 28. Juni 2017

 

Poet, Menschen- und Naturfreund

 

 

 

Eine Vogelmutter, sie hat`s nicht leicht

 

Meisen, zu Gast unter unserem Dach,
bauten dort für ihre Jungen, ein Gemach.
Ziehen am blauen Himmelszelt ihre Kreise
ihr Gesang von dort, er klingt zu uns ganz leise.

 

 

Durch Lüfte flatternd, voller Anmut
auf Jagd, für ihre kleine Brut.
Vogelmutter wird empfangen von hungrigen Schnäblein
um viel Futter zu stopfen, dort hinein.

 

 

Für sie gibt es kein Rasten und, kein Ruhn
schon macht sie sich wieder auf, ihre Mutterpflicht zu tun.
So geht es zu, von früh`  bis zur späten Abendstund,
Vogelmutter fliegt für ihre Jungen, Rund`um Rund´.

 

 

Dann kommt der Tag des Abschied nehmen
die Jungen werden ihre eignen Runden drehen.
Sind dann selber Künstler hoch am Himmelszelt
geschickt genug, zu fliegen in die weite Welt.

 

 

(c) by Horst M. Kohl, 5. Juni 2017

 

Poet, Menschen- und Naturfreund

 

 

                                                                                              Foto: Horst M. Kohl

Streife ab, die Tageslast

 

Findest du einen stillen Ort,
dann verweile dort.
Streife ab, die Tageslast
modernes Leben, voller Hast.

 

 

Fühle, wie rasch die Zeit vergeht
das deine Lebensuhr nicht stille steht.
Denn, für jeden kommt mal die Zeit der letzten Reise
wo man sich fort macht von dieser Erd` ganz leise.

 

 

Lässt zurück, ein ehrenwertes Leben
hoffst, dass die Kinder auch nach solchem streben.
Geht von hinnen, deine stille Reis`
schließt sich dann, dein Lebenskreis.

 

 

(c) by Horst M. Kohl, 28. Mai 2017

 

Poet, Menschen- und Naturfreund

 

 

 







Wo führt er hin, unser Lebensweg?

Unser Lebensweg

 

Wo führt er hin?
Ist er geschrieben, schon zu Lebensbeginn?
Verschwende darüber keine Gedanken
und beginne nicht, im Gottesglauben zu wanken.

 

 

Auch mein Leben war keine stille Reise
manches Mal ist sie gesprungen, aus dem Gleise.
Verspürte oft Gottes dunkles Grollen
hätte doch besser manches lassen sollen.

 

Schwer brauste so manches Lebensjahr dahin

 

Sorgen hatten begonnen, schon zu Lebens Anbeginn.
Wurde in schweren Zeiten geboren
doch, Gott, er gab mich nicht verloren.

 

(c) Horst M. Kohl, 8.Mai 2017
Poet, Menschen- und Naturfreund
Sehnsucht

 

Sehnsucht ist`s die in mir brennt
du fragst, welches Feuer wird`s wohl sein?
Der Friede ist`s nach welcher meine Sehnsucht strebt
denn, nur er ist`s, der Menschenliebe kennt

 

 

Sehnsucht nach Frieden auf aller Erdenteile,
sie bleibt wohl ein Wunschtraum.
Liegt sie doch in den Händen der Mächtigen dieser Erde
dadurch Weltenfriede degratiert, zum Tanz auf dünnen Seile.

 

 

Doch will ich nicht aufhören, für Frieden zu leben
Brüderlichkeit, gebe ich dem Machtstreben nicht preis.
So will ich leben, bis zur letzten Lebensstund
im Namen Gottes, nach Frieden streben.

 

 

Fühle nun, wie meine Zeit vergeht
hoffe, und warte, Friede möge Einkehr halten.
Wir Alten, wir tragen noch der Vergangenheit tiefe Narben
Erinnerungen an Schutt und Asche, in unserer Seele noch besteht.

 

 

Hass und Krieg, sie nehmen uns unsere Kinder
nicht für Krieg, für eine bessere Welt sind sie geboren.
Aber noch regieren sie, die Mächtigen dieser Welt
und frage mich, wann sind sie verschwunden, diese ...?

 

Menschen, sie reden und träumen viel
wir Alten, gerne von früheren besseren Tagen.
Auch setzen wir täglich ein Pflänzchen Namens Frieden,
es soll wachsen, -von der Hoffnung getragen-, zum 
Goldenen Ziel. 
(c) by Horst M. Kohl, 2. Mai 2017Poet, 
Menschen- und Naturfreund 
Am Abend

 

Abend ist`s, und still geworden
noch klingt Vogelsang an vielen Orten.
Die Welt, sie ruht im tiefen Schweigen
auch verstummt, des Tages, reger Reigen.

 

 

Auf Vergangenes, schau`nicht zurück
hast kaum versäumt, dein großes Glück.
Dein Geist jedoch, zum HERREN streb
falte deine Hände, dem Schöpfer, zum Dankgebet.

 

(c) Horst M. Kohl, 1. Mai 2017
Poet, Menschen- und Naturfreund 

 

 

Himmel ohne Kampfgeschwader
 
Friede der Menschheit
Es wird wieder aufgerüstet

 

Mancher Nation nach Krieg wohl gelüstet
Verrückte sitzen am Hebel der Macht, sollte man meinen
Am Ende wieder Eltern um ihre Kinder weinen

 

 

Politiker, sie reden vom Frieden
Sie aber ihr eigenes Ego nur lieben
Schicken ihr Militär an fremder Nationen Grenzen
Solches schafft nicht Frieden, nur neue Differenzen

 

 

Manch heißer Strom der Tränen schon geflossen
Mütter, hatten ihre Söhne in die Arme geschlossen
Tapfer hat mancher Jüngling sein Elternhaus verlassen
Musste sein Leben in der Fremde dann lassen

 

 

Zu viele schon opferten Zukunft und Jugendglück
Kehrten auch nicht wieder ins Elternhaus zurück
Politiker aller Welt, lasst verstummen euer Kriegsgeschrei
Oder ist die Jugend der Welt, euch einerlei ?

 

(c) by Horst M. Kohl, 25. April 2017
Poet, Menschen- und Naturfreund
Ehrfurcht vor allem Leben

 

Habe Ehrfurcht vor dem Leben
sollst auch deinem Nächsten Gutes tun.
Nach solchem soll man streben
und nicht lassen Hass, in seiner Seele ruh`n.

 

 

Viele Tage sind voll Not
dann Menschen sinnlos streiten.
Manches Leben gerät aus dem Lot
und es beginnt ein endlos Leiden.

 

 

Lüge sich ins Herze schleicht
Menschen, empfinden keine Ehrfurcht vor dem Leben.
Auch zur Vergebung es nicht reicht
solche nur nach Vernichtung streben.

 

Wer seinen Weg geht, mit dem HERRN

 

und seinem Nächsten Gutes tut.
In dessen Seele leuchtet der Vergebung heller Stern
auch kein Hass in seiner Seele ruht.

 

 

Bereit sein, seinen Schuldnern zu vergeben
wer solches kann, der Einlass in den Himmel find`.
Ehrfurcht vor dem Lebensoll man haben, 
auch wenn einem Gram und Sorg umspinnt.

 

(c) by Horst M. Kohl, 15. April 2017
Poet, Menschen- und Naturfreund
 
Sei fröhlich

 

Sei fröhlich, lass Trübsal in dir nicht geschehen
Vermeide Menschen, die alles Grau in Grau nur sehen
Verschwende nicht Gedanken an alle Schlechtigkeit
Suche schöne Dinge dir, zum Zeitvertreib
Lege ab, belastendes Gegrübel
Nimm an das Angenehme, vertreibe das Übel
Sinne nach schönen Gedanken
Lass andere -wenn sie es so wollen- sich Zanken

 

 

(c) by Horst M. Kohl, 17.März 2017

 

Poet, Menschen -und Naturfreund 

 

 


 

                                            Foto: Unbekannt, aus alten Unterlagen


Des alten Müllers Plag

 

Hat sich`s begeben in längst vergangener Zeit
in einem unbekannten, kühlen Wiesengrunde.
Dort drehte einst ein Mühlenrad, unermüdlich seine Runde
dessen glanzvolle Tage, sie liegen zurück, sehr weit

 

 

Der Müller, er war ein fleißiger Mann
wusste, dass er nicht mehr lange kann.
Schon alt und auch sehr geschlagen
lag vor ihm seine Zukunft, voller Fragen

 

 

Das Mühlenrad täglich sich drehte, und drehte
es forderte den Meister auf, zum Kommen.
Er bat Gott um Kraft, im Gebete
hatte sich in seiner Not,  auf den HERRN besonnen.

 

 

Nahm manchen Mehlsack auf den Rücken
mehr und mehr, die Lasten ihn darnieder drückten.
Weiter drehten sich die Mühlensteine,
mit seinem Tagewerk, blieb er ganz alleine.

 

 

Keiner wollte die schwere Arbeit noch verrichten
man tat lieber nach Leichteren sich sichten.
Angenehmer war doch der unbeschwerte Abend,
nicht seinen Körper, bis zur späten Abendstunde plagend.

 

Im Liedgut, die Mühle voll Romanze,
auch der kühle Wiesengrund.Dem alten Müller,  nichts blieb ihm von diesem Glanze
es schlug ihm wohl bald, seine letzte Lebensstund.
(c) Horst M. Kohl, 20. Februar 2017
Poet, Natur- und Menschenfreund 


Dieses Himmelsschauspiel lässt nichts Gutes ahnen...


Mensch und Natur

 

Es weht und singt der Wind
mir sein Lied so ganz vertraut,
er war mein Freund, mir schon als Kind
als ich zu meinem Drachen habe hoch geschaut

 

 

Zu den ziehenden Wolken, mein Blick war gespannt
wohin des Weges, ist ihr luftiger Zug?
Ihr Ziel, es blieb mir unbekannt
Wind, er trägt auch der Vögel unbestimmten Flug

 

 

Er kühlt die feuchte Stirn des Bauers auf dem Feld
bringt regenschwere Wolken, zur trockenen Natur
der Wind, ein Helfer für uns ohne Geld
zu unserem Wohle, stets auf Tour

 

 

Doch Wehe, wenn er sich verändert gar argen zum Sturm
dann wird entfesselt urgewalt`ge Kraft
es läuten Alarm die Glocken hoch vom Turm
die Rettung mit Signal, freie Bahn sich schafft

 

 

Es sprüht und peitscht der Regen
pfeifend durch Straßen und Gassen
Helfer sind unterwegs auf unsicheren Wegen
um zur Rettung, nichts zu unterlassen

 

 

Alsbald legt sich Sturm als Wind hernieder
vorbei ist seine brausende Jagd
Menschen treten vor ihre Häuser wieder
um zu schauen, was das Unwetter hat alles vollbracht

 

 

Beklommen betrachten Menschen, was da geschah
schaudernd begreifen sie, was ihr Auge sah
Allmächtigkeit war es, was sie hat erfasst
gegen die Natur, alles Moderne, zur Kläglichkeit verblasst

 

 

(c) by Horst M. Kohl, 4. Februar 2017

 

Poet, Menschen- und Naturfreund 

 

 

Durch Liebe, die Welt verändern

 

Menschen, sie sollen sich lieben
Darüber wurde schon viel geschrieben
Noch zu Wenige sind es, die solches beachten
Zu viele gibt es, die ihren Nächsten, lieber verachten

 

 

Er  denkt nicht in deinen Dimensionen

 

Lebt  in seiner Welt, vielleicht auch ohne Visionen

 

Sitzt  am Gehweg, bittet um Almosen

 

Ein  anderer ist behindert, eingenässt sind seine Hosen

 

 

 

 

 Alles kein Grund, um Menschen zu verachtenWas macht es aus, diese ohne Ablehnung zu betrachten?Seltsam fremd ist mir manch übles GeredeDem ARMEN von meinem Wenigen, ich gerne noch gebe

 

Gott hat es mit meinem Dasein gut gemeint
Hab trotzdem im Leben, meine Tränen geweint
An manchen Absturz, knapp so vorbeigeschrammt
Hat mir der HERR, doch meinen Weg genannt

 

 

Auch ein Bettler ist nicht schlechter als du, und ich
Weshalb er zu dem wurde, wir wissen`s doch nicht
Es sollte sich ändern, so manches Menschen Sinnen
Mit Nachdenken über seinen Nächsten beginnen

 

 

 (c) by Horst M. Kohl, 2. Februar 2017

 

Poet, Menschen- und Naturfreund

 

 


Ängste der Nacht

 

Wollte mich des Vergessens` ergeben
doch zu ereignisreich war mein Leben.
Vergangenes, es holte mich immer wieder ein
war mit meinen Erinnerungen, dann sehr allein.

 

 

Zu viel um mich herum, war geschehen unter der Erden-Sonne
denn, schon als Jüngling erfuhr ich nicht nur Wonne.
Vergebens, ja vergebens, gab ich mich hin, dem Vergessen
es gab etwas, was es mir verboten hat, ein unsichtbar`Wesen.

 

 

Es buhlten in meinem Kopfe vielerlei Gedanken
jeder davon wollte erster sein, um mich zu bringen ins Wanken.
Wurde ganz trunken, vom Gedanken verdrängen
ach, dachte ich mir, wenn mir doch endlich welche der Wonne gelängen.

 

 

Entfliehen wollte ich, in eine Welt ohne Schwermut
doch musste ich bleiben, hatte mich doch verlassen, der Mut.
Im Vertrauen auf Gottes baldiges Kommen
hatte ich meine zugesagte Hilfe vernommen.

 

 

Tränen, oft Begleiter waren in mancher Nacht
durch sie, wurde ich um meine seelischen Kräfte gebracht.
Der HERR, er hatte mein Flehen vernommen
mich, mit meinen Betrübnissen unter seine Fittiche genommen.

 

 

Vergangenheit, sie ist für mich nun abgeschrieben
lebe endlich unbeschwert mit allen meinen Lieben.
Frei ist mein Kopf, von traurigen Gedanken
nur noch liebevolle Gefühle, neu in mir ranken.

 

 

Es haben sich gelichtet der Seele Nebel
werden auch nicht überschritten, deren Pegel.
Auch das Reich der dunklen Nacht
mir nun keine Angst mehr macht. 

 

 

(c) Horst M. Kohl, 16. Januar 2017 

 

Poet, Menschen- und Naturfreund

 

 


Plädoyer für unsere Natur

 

Gerne stehe ich in des Waldes-Schatten
Wiesen um mich herum erscheinen, wie grüne Matten.
Sonne brennt auf die Erde hernieder
und doch singen meine gefiederten Freunde ihre Lieder

 

 

Höre auch plätschern das kühle Bächlein, meiner Kinderzeit
Erinnerungen fordern mich, zu einem kleinen Verbleib.
Dank empfinde ich, gegenüber unserer Natur
doch sie muss leiden, unter der Menschen Diktatur.

 

 

Sie beschenkt uns noch immer, trotz ihrer Not
auch bedenke ich, was alles sie uns Menschen schon bot.
Geschenke an uns, sie werden wohl weniger
deshalb diene ich gerne der Natur, als Prediger.

 

 

Noch rauschen Wälder und, blühen Wiesen
wie lange darf die Menschheit, solches genießen?
Im Morgenlicht für uns, die Natur noch funkelt auf
Menschheit besinne dich, wach endlich auf.

 

 

Wach auf und, erlebe des Tages Freuden
lasst uns nicht vor Raubbau, unsere Häupter beugen.
Lasst uns unsere Stimme erheben aus voller Brust
damit noch unsere Enkel Natur erleben dürfen, voller Lust.

 

 

Lila Kühe, bunte Bärchen
lehren unseren Kindern, dümmliche Märchen.
Erlebte Natur, dies tut unseren Kindern gut
He`Eltern steht auf, habt endlich mal Mut!.

 

 

Wer Natur erlebte, und auch deren Nebeldüfte roch
vielleicht  einst dabei mal aus seinem Zelte kroch.
Ihn begleiten solche Erlebnisse, ein Leben lang
doch derzeitige Entwicklung, sie macht mich bang.

 

(c) by Horst M. Kohl, 14. Januar 2017
Poet, Menschen- und Naturfreund

 

Weinstock in unserem Garten

 

Horst M. Kohl     Poet, Natur- und Menschenfreund

 

 

 









 Foto: Horst M.Kohl   

Glocken, sie rufen dich und mich

 

Glocken rufen mit hellem Klang

 

komm, mach dich auf zu deinem Kirchengang.

 

Unterbreche den wilden Lauf des Lebens
sonst wird einst sein, dein Lebensweg vergebens.

 

 

In der Welten-Getümmel gehst du einher
Besinnung suchen, ist bei Gott nicht schwer.
Dort zum HERRN, wende dich mit deinen Sorgen
er findet für dich Antwort, auf deine Fragen von Morgen.

 

 

Folge getrost dem Ruf der Glocken
sie rufen auch dich, mach dich auf die Socken.
Ob bei Regen oder Schnee
mein Gang dorthin, er tat mir noch niemals weh.

 

 

Ja, höre ich den Klang der Kirchenglocke
ich dann meinem HERRN frohlocke.
Einst kommt für jeden der letzte Tag
dann wünsch ich mir. man mich unter Glockenklang, zu Grabe trag`. 

 

 

(c) by Horst M. Kohl, 8. Januar 2017

 

Poet, Menschen- und Naturfreund

 

 

Einsamkeit

 

   Einsamkeit in dieser großen Welt,
Menschen verblendet, durch den Götzen Geld.
Einsamkeit, weil Herzen erkaltet
Menschen, sie werden als "Fälle" verwaltet.

 

 

   Einsamkeit, da Menschen durch Maschinen ersetzt
Maschinen müssen laufen, Mensch interessiert zuletzt.
Einsamkeit, weil in den Stuben herrschen Ängste
Menschen empfinden, als sei jeder gelebte Tag der längste.

 

 

   Einsamkeit, weil Menschen sich fühlen verlassen
kommen sich vor, wie für nichts mehr geschaffen.
Einsamkeit, weil sie sich vergessen fühlen
Menschen dann traurig in der Vergangenheit wühlen.

 

 

   Einsamkeit, sie betrifft besonders die Alten
lassen sich nicht gerne, von Behörden verwalten.
Einsamkeit, sie nicht jeder kann verdrängen
Alte, sie auch gerne mal singen, nach alter Lieder Klänge.

 

 

   Einsamkeit, sie lebt wohl weiter
für die Vergessenen, gibt es keine Streiter.
Es scheint, vieles andere ist im Lande wichtiger
sich zu kümmern um einsame Alte, wäre wohl richtiger.

 

 

Sie rennen nicht vollmundig durch die Straßen
bringen auch nicht die Medien für ihre Belange zum rasen.
Nein, sie leben in ihren bescheidenen Stuben 
sie auch kaum bei Behörden, Hilfe ersuchen.

 

 

   Einsamkeit, es ist doch kein Wunder
es geht im Lande nur noch drüber und drunter.
Man zieht sich lieber zurück, und lebt weiter in aller Stille
vielleicht ist`s auch der Obrigkeit Wille?

 

 

(c) by Horst M. Kohl, 7.Januar 2017

 

Poet, Menschen- und Naturfreund  

 

 


Mit etwas Freundlichkeit, die Welt verändern

 

 

Ein Lächeln und ein freundlich`Wort
es klingt für manchen, wie blanker Spott.
Dabei liegt in Freundlichkeit all jene Macht
durch die auch ein traurig`Herz mal wieder lacht.

 

 

Ein freundlich Wort ist auch keines zu viel
Menschlichkeit, sie taugt nicht zum Spiel.
Lasst uns säen das Korn für eine bessere Welt
jeder von uns dafür sein eigenes Feld bestellt.

 

 

(c) by Horst M. Kohl, 5. Januar 2016

 

Poet, Menschen- und Naturfreund